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Sonntag, 26. November 2017

Architektenhäuser: Besonders - und besonders günstig

Individuell muss nicht teuer sein. Das zeigen zahlreiche Häuser, die von Architekten gestaltet sind und trotzdem weniger als 200.000 Euro kosten. Wer beim Hausbau ordentlich Geld sparen will, muss nur einige Regeln beachten - oder selbst anpacken.

Die Frage "Wie will ich wohnen?" kommt stets im Doppelpack mit "Kann ich mir das leisten?". Der Bau eines Eigenheims ist immer noch die größte Einzelinvestition im Leben eines Deutschen. Nirgendwo sonst stellt sich deshalb die Frage danach, wo genau Kostenfallen und Sparpotentiale liegen, dringlicher. Schließlich wollen die meisten einfach nur ein Haus bauen - und nicht ihre ganz private Elbphilharmonie.
Aber muss es deshalb ein Haus von der Stange sein, vom Bauträger oder der Fertighaus-Firma? Oder ist auch für Normalverdiener ein maßgeschneidertes Haus realistisch? Eins, das vom Architekten entworfen wurde, nur für diesen einen Bauherren und einen ganz spezifischen Ort?
Ja, auch in der Economy Class sind individuelle Bauwerke möglich, bereits ab weniger als 125.000 Euro.

Eigenleistungen können Tausende Euro sparen
Der Preis bezieht sich auf die Baukosten inklusive aller Honorare, aber ohne Grundstück, Garten, Terrassen oder Carports. Oft sind aber Eigenleistungen nötig: Bis zu 16.000 Euro kann nach einer Untersuchung der Architektenkammer Sachsen-Anhalt derjenige sparen, der sein Haus selber mauert. Andere Posten wie das Verlegen von Böden (2000 Euro) schlagen mit geringeren Summen zu Buche.
Im Umkehrschluss heißt das: Wer handwerklich nicht begabt ist oder keine Zeit hat für den Hausbau, muss tiefer in die Tasche greifen. Ein einfaches Architektenhaus kann dann schon mal 200.000 Euro und mehr kosten.
Inklusive ist dann aber auch das Know-how des Architekten im Umgang mit Handwerkern und Behörden. In der Regel wird der Architekt auch die Besonderheiten des Grundstückes beim Entwurf berücksichtigen sowie dessen Bezug zu Landschaft und Nachbargebäuden. "Viele Menschen denken, dass man ein Haus nur fertig kaufen kann, sie wissen gar nicht, dass es einen gibt, der es mit ihnen zusammen so entwickelt, wie sie es haben wollen."
Tatsächlich werden in Deutschland rund 80 Prozent der Häuser ohne Architekten gebaut. Die allermeisten Gebäude stammen von Bauträgern und Fertighausfirmen. "Auf diese Weise, investieren manche in den Kauf eines neuen Autos mehr Zeit als in ein Bauprojekt - und das, obwohl es um viel mehr Geld und um langfristigere Entscheidungen geht." Und um Perspektiven des Lebens. So kann es auch zum Sparprogramm gehören, ein Haus so anzulegen, dass aus Kinderzimmern später leicht eine Einliegerwohnung gemacht werden kann. Oder das Haus darauf vorbereiten, einmal die eigenen Eltern aufzunehmen. 

Klein und einfach statt groß und verschnörkelt
Wie aber muss ein Haus gestaltet sein, um im Hier und Jetzt besonders kostengünstig zu sein?
  • Erstens: möglichst klein. Bau- und Innenausbau machen zusammen rund 40 Prozent an der Gesamtinvestition inklusive Grundstück aus. Entsprechend lässt sich an dieser Stelle besonders gut sparen - auch durch Weglassen. Wirklich günstige Häuser haben meist nur zwischen 80 und 120 qm Wohnfläche.
  • Zweitens: Die Silhouette sollte kompakt und möglichst einfach sein. Ein Erker von drei Kubikmetern schlägt nach Berechnungen der Architektenkammer Sachsen-Anhalt mit 3000 Euro zu Buche, ein Balkon mit 4000 Euro, eine einzelne Dachgaube kostet im Schnitt 1750 Euro.
Doch der Vorteil von geringer Größe und einfacher Gestalt geht über Ersparnisse im Materialeinsatz hinaus. Beides zahlt sich auch im späteren Betrieb aus: Wenig Außenfläche bedeutet geringere Heizkosten. Baut man eine Doppelhaushälfte, fallen die Heizkosten noch geringer aus.
Die ewige Streitfrage unter den Sparfüchsen ist die nach dem Keller. Immerhin macht der im Schnitt sieben Prozent der Gesamtinvestition aus. Doch wer keinen Keller hat, muss sich Platz für Haustechnik und Stauraum woanders suchen. Findige Köpfe schauen dafür unter den Treppen nach oder bei Satteldachhäusern im Spitzboden, dem Raum zwischen Obergeschossdecke und Dachfirst.

Günstig wirken sich auch einheitliche Fenster- und Türgrößen aus - zehn gleich große Fenster zu bestellen, ist eben billiger als individuelle Formate. Vorteilhaft ist auch der Einbau von Festverglasung. Das sind Fenster, die sich nicht öffnen lassen - selbstverständlich geht das nur dort, wo ein Raum anders gelüftet werden kann und die Möglichkeit zur leichten Reinigung besteht.
Besonders preiswerte Baumaterialien sind Beton-Fertigteile für Außenmauern, Decken und Böden. Wer es avantgardistisch mag, kann sein Haus mit Faserzement-Platten verkleiden - sie sind in vielen Farben lieferbar. Als Materialien für den Innenausbau bieten sich Restposten an - oder gar Material aus Abrisshäusern.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Bad Dürkheim - Gradierwerk "Saline"

Das Bad Dürkheimer Gradierwerk, oder auch „Saline“ genannt, ist ein Teil der Kuranlagen der Kreisstadt Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz). Die Anlage erhöht durch das sogenannte Gradierenden Salzgehalt einer Sole; bei deren Verdunstung nimmt auch der Salzgehalt der Umgebungsluft zu, so dass Freiluftinhalation zu Kurzwecken möglich wird. (Wiki)











Freitag, 18. November 2016

Die Wolke von Studio Fuksas, Rom, Italien

Das Hotel liegt südlich des Kerns der Stadt, im Geschäftsviertel von EUR, folgt der Komplex den einfachen orthogonalen Linien der umliegenden 1930er rationalistischen Architektur. Die Räume rund um das Zentrum dienen als zwei öffentliche Plätze. Integriert in den neuen Komplex und die Nachbarschaft, werden diese neuen Räume bieten den Bürgern Orte für verschiedene Freizeit-und Outdoor-Aktivitäten, bietet einen neuen Treffpunkt in diesem geschäftigen Teil von Rom.


Die New Rome / EUR Convention Hall und das Hotel "the Cloud" bestehen aus drei unterschiedlichen architektonischen Konzepten: dem Keller, der "Theca" und der "Cloud" sowie der "Blade". Der Keller befindet sich auf der Viale Cristoforo Colombo, über eine Treppe, die in das Gebäude die wichtigsten Foyer und Informationspunkt führt. Vorbei an diesem Bereich, eine große Halle füttert in einer expansiven Kongress-und Ausstellungshalle, die bis zu 6000 Personen Platz. Die "Theca" ist die atemberaubende Outerhell und Fassade der Convention Hall und Hotel, die aus einer Kombination von Metall, Glas und wieder verstärktem Beton gemacht wurde. Im Inneren des Gebäudes werden auf 7.800 Quadratmetern neuer öffentlicher Raum öffentliche und private Konferenzen, Ausstellungen und Großveranstaltungen stattfinden.



























Innerhalb der "Theca" befindet sich die "Wolke" - das Zusammenspiel dieser beiden Räume ist wesentlich für den Komplex - symbolisiert die Verbindung zwischen der Stadt Rom und dem Kongresszentrum. Die "Cloud" ist eine unabhängige kokonartige Struktur, die in 15.000 Quadratmetern hochmodernen Membranfaser- und flammhemmenden Silikons bedeckt ist und seitlich an den Punkten der Theca getragen wird. Es liegt im Herzen des Komplexes und wird durch das Forum erreicht - ein Arterienweg, der die beiden Strukturen miteinander verschmilzt. Innerhalb des "lauten", fünf Ebenen (unterstützt durch Rolltreppen und Gehwege) führen zu einer 1.800 Kapazität Auditorium. Um sicherzustellen, dass das "Cloud" -System den Rest des Komplexes nicht beeinträchtigt, ist das Auditorium in Holzkirsche verkleidet.



























Das letzte architektonische Konzept ist die "Blade" - ein autonomer Gebäude aufgeteilt in 17 Etagen und mit einem neuen 439-Zimmer-Hotel gebaut, um Unterkunft für die Besucher des Zentrums und der Stadt Rom bieten. Auf über 18.000 Quadratmetern Fläche umfasst das 'Blade' auch sieben Boutique-Suiten, ein Spa und ein Restaurant. Das Gebäude wurde aus 37.000 Tonnen Stahl - das Äquivalentgewicht von viereinhalb Eiffeltürmen gebaut.

Zusätzlich wurden 58.000 Meter Glas für die Außen- und Innenarchitektur des Zentrums verwendet, was ausreicht, um die Oberfläche von 10 Fußballfeldern zu bedecken. Das Zentrum ist vollständig erdbebensicher - die Steifigkeit seiner vertikalen Struktur ist in der Lage, kleine und große seismische Wellen zu widerstehen. Zusätzlich haben die Isolatoren des Gebäudes eine horizontale Steifigkeit, die gegen die Bewegungen von kleinen Erdbeben wirkt, während ihre niedrige Starrheit große Schwingungen mit niedrigen Beschleunigungen bei heftigerem Zittern ermöglicht. Ein umweltfreundlicher Ansatz unterstreicht die Ausgestaltung des Zentrums mit integrierter Klimaanlage, die von einer reversiblen Wärmepumpe durchgeführt wird. Dieses System ist in der Lage, hohe Energieleistungen bei gleichzeitiger Reduzierung des Stromverbrauchs zu erreichen. Eine natürliche Lüftungsanlage ist vorhanden - mit dem kühlen Wasser des nahe gelegenen EUR-Sees wurde extrahiert und in das System gefiltert. Die Photovoltaik-Platten des Daches (Glas- und Silizium-Wafer) helfen Energie zu produzieren und schützen das Gebäude vor Überhitzung durch die Abschwächung der Sonneneinstrahlung. Im voll funktionsfähigen Zustand wird die Grundlast der New Rome / EUR-Konvention Hall und Hotel 'the Cloud' durch das Kraftwerk der Kraft-Wärme-Kopplung sowie die Stromerzeugung aus dem Geothermie- und Photovoltaik-Netz der Gebäude geliefert.



























Die gegenseitige Interdependenz dieser Systeme stellt sicher, dass der Komplex in allen Fällen eines technischen Fehlers funktionieren kann. Die Öko-Features des Zentrums umfassen auch eine Regenwasser-Ernteanlage, bei der Außenpaneele Regenwasser sammeln und in einen Vorratsbehälter filtern. Das Wasser kann dann bei Bedarf vom Tank in das interne Wassersystem gepumpt werden. Fuksas Design für den Komplex wurde mit Flexibilität im Kopf geschaffen - Räume sind austauschbar und können geändert werden, um große oder kleine Konferenzen, Vorträge und Veranstaltungen mit einer maximalen Sitzgelegenheit von fast 8.000 Sitzplätzen, aufgeteilt zwischen dem Auditorium innerhalb der "Cloud" (1.800 Kapazitäten) und große Konferenzräume im Keller (6.000 Sitzplätze).

Die unterirdische Ebene des Gebäudes hat auch mehr als 600 Platz Parkplatz. Viele der Interieurdetails des Komplexes wurden auch von Studio Fuksas realisiert. Im Auditorium wurden die roten Sessel von der Poltrona Frau gefertigt und speziell von Fuksas Architekten entworfen. Die maßgeschneiderte "Cloud" -Lampe des Gebäudes wurde von iGuzzini produziert und vom Studio konzipiert.

Donnerstag, 18. August 2016

Donnerstag, 9. Juni 2016

Einkaufszentrum / Mall Frankfurt Zeil

























Galleria Vittorio Emanuele II - Einkaufspassage im Jugendstil

Galerie um 1880


Die Galleria Vittorio Emanuele II in Mailand ist eine nach Viktor Emanuele II., dem Einiger und König Italiens, benannte überdachte Einkaufsgalerie aus dem 19. Jahrhundert. Die Eröffnung durch den König fand am 15. September 1867 statt.

Die von dem Architekten Giuseppe Mengoni 1864 entworfenen Gebäude sind üppig mit Stuck, Fresken und Marmor dekoriert. Die Passage besteht aus zwei sich kreuzenden Armen, die von einem tonnenförmigen Glasdach überspannt werden. Am Schnittpunkt der Galerien befindet sich ein achteckiger Platz mit 39 Metern Durchmesser. Die Glaskuppel über diesem Oktagon erreicht eine Höhe von 47 Metern. In vier großen Mosaiken im Fußboden sind die Wappen der vier italienischen Städte Rom, Florenz, Turin und Mailand nachgebildet.


Industrialdesign - Lampengestaltung Edison










Montag, 18. Januar 2016

Andarzgoo Residential Building von ayeneh office, Tehran, Iran - Serious Screen Facades

Andarzgoo Residential Building by ayeneh office, Tehran, Iran
Andarzgoo Residential Building by ayeneh office, Tehran, Iran
Ganzen Veränderungen und Wellen sowohl politische Reformen und Regressions im Laufe von mehreren Jahrzehnten haben die Architekten des Iran immer die gebaute Umwelt verwendet werden, um zu gestalten und spiegeln iranische Identität in seinen großen Städten. Während einige Architekten arbeiten, um traditionelle Elemente mit modernen Designs verschmelzen, versuchen andere, komplett original Werke unabhängig von früheren Einflüssen erstellen. Diese unterschiedlichen Typologien, gepaart mit einem dynamischen politischen Klimas, haben zu einigen der interessantesten zeitgenössischen Architektur gegeben. Darüber hinaus wird die neue Architektur der Iran durch Fortschritte in der Technologie und eine zunehmende Sensibilisierung für solche Entwicklungen einher. Aufgrund des Iran Lage zwischen dem subtropischen Trockenheit der arabischen Wüstengebieten und dem subtropischen Feuchtigkeit der östlichen Mittelmeerraum erlebt Iran ein heißes, trockenes Klima. Die Bemühungen um umweltfreundlichere Architektur im Bewusstsein der langen Sommern Irans und kühlen Wintern Design haben die Designer inspirieren, um neue Funktionen und Systeme in der zeitgenössischen Architektur zu entwickeln. Ein Beispiel solcher Merkmale ist die Einbeziehung des siebartigen Strukturen in den zahlreichen Fassaden. Unterschiedliche Interpretationen von Bildschirme auf Gebäudefassaden schaffen eine dynamische Architektur mit einer detaillierten Kontrolle von Licht. Die folgenden sieben Projekte im Iran sind Beispiele verschiedener Materialität und Methoden bei der Konstruktion von Bildschirmen, die intelligent sind und nahtlos zusammengeführt in die Fassade, neue und interessante Gebäude zu schmieden.


Donnerstag, 12. November 2015

Bauen + Wohnen - Wie notwendig ist ein Architekt?

Wer sich ein individuelles Haus bauen oder eine bestehende Immobilie ausbauen möchte, sollte die Hilfe eines Architekten hinzuziehen. Als Experte kann dieser den Bau in den unterschiedlichen Phasen begleiten und die Wünsche des Bauherren fachlich korrekt umsetzen. Architekten bieten inzwischen ein umfangreiches Dienstleistungsangebot.

Der Architekt befasst sich mit der technischen, wirtschaftlichen und gestalterischen Planung sowie dem Bau von Gebäuden. Dabei ist die Berufsbezeichnung Architekt gesetzlich geschützt. Es darf sich nur Architekt nennen, wer auch Mitglied in der Architektenkammer und von dieser auf der Architektenliste geführt wird. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Ausbildung und Berufspraxis. Architekten unterliegen einer Berufsordnung ihrer jeweiligen Architektenkammer, deren Einhaltung überwacht wird.

Umfangreiche Dienstleistungen

Architekten bieten in der Regel ein umfangreiches Angebot an Dienstleistungen an, die eine Begleitung des Bauherren von der ersten Planung bis zur Fertigstellung des Baus beinhalten. In den ersten Gesprächen mit dem Bauherrn werden dessen Vorstellungen erfasst, präzisiert und mit Skizzen und Zeichnungen in ein erstes Entwurfskonzept umgesetzt. Der Architekt kann dabei Anregungen und Ratschläge mit Blick auf das Baurecht, Kosten, technischen Rahmenbedingungen, Statik, Haustechnik und der Energie- und Ökoeffizienz einbringen.

Die konkrete Ausgestaltung der Hausform und Räumen werden vom Architekten dann so aufgearbeitet, dass der Bauherr seine Pläne bei den zuständigen Behörden zur Genehmigung vorlegen kann. In aller Regel bietet es sich jedoch aufgrund der Komplexität der notwendigen Genehmigungen an, dass der Architekt selbst die Pläne bei den Behörden vorlegt.

Je nach Wunsch und Geldbeutel des Bauherrn kann der Architekt dann auch Vorbereitung, Koordination und Überwachung des eigentlichen Hausbaus übernehmen. Dazu gehören die Anfertigung der notwendigen Bauzeichnungen, Leistungsbeschreibungen für die Handwerker und Terminpläne. Im weiteren Verlauf werden Angebote von notwendigen Baufirmen und Handwerksbetrieben eingeholt sowie anschließend deren Kosten inhaltlich und rechnerisch überprüft und verglichen. Das gleiche gilt für die Kontrolle der Arbeiten auf der Baustelle und die Erfassung und Beseitigung von Baumängeln.

Die Bauherren sollten die gewünschten Aufgaben des Architekten eindeutig und klar formuliert vertraglich festlegen. Sind die Zuständigkeiten nicht ausreichend geklärt, kann es während der Bauphase zu Irritationen und Problemen kommen. Entscheiden Sie sich für die Bauabwicklung über einen Architekten, sollten Sie eindeutig die eventuell gewünschten Eigenleistungen ansprechen. Schätzen Sie sich und ihre Leistungen realistisch ein und hinterfragen Sie ihre mögliche Ersparnis durch Eigenleistung kritisch. Auch hier ist ihnen der Architekt behilflich.

Leistungsphasen

Architekten teilen ihre Dienstleistungen in neun so genannte Leistungsphasen ein. Diese haben jeweils einen Anteil an der Gesamtarchitektenleistung (unten in Prozent angegeben) und entsprechend an seinem Honorar. Die Leistungsphasen sind wie die Architekten-Honorare in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) geregelt. Die HOAI ist eine preisrechtliche Verordnung der Bundesregierung.

  • Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung (3%)
    Hier werden unter anderem die Aufgabenstellung geklärt und die Größe und der grobe Zuschnitt der Immobilie festgelegt.
  • Leistungsphase 2: Vorplanung (7%)
    Der Architekt erarbeitet anhand der Grundlagen mehrere Entwürfe für den Bauherrn und schätzt die Baukosten.
  • Leistungsphase 3: Entwurfsplanung (11%)
    Nachdem sich der Bauherr für einen Entwurf entschieden hat, werden die Pläne dafür etwa mit einer zeichnerischen Darstellung des Gesamtentwurfs konkretisiert. Hier finden bereits die ersten Gespräche zwischen Behörden und Architekt/Bauherr über die Genehmigungsfähigkeit des konkreten Entwurfs statt.
  • Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung (6%)
    Hier werden anhand der baurechtlichen Bestimmungen die notwendigen Bauanträge erarbeitet und gestellt sowie mögliche Fördermittel beantragt.
  • Leistungsphase 5: Ausführungsplanung (25%)
    Es werden detaillierte Pläne für die Handwerker erstellt und Details festgelegt. Dazu gehören endgültige und vollständige Ausführungs-, Detail- und Konstruktionszeichnungen.
  • Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe (10%)
    Die zu erbringenden Tätigkeiten am Neubau und die Menge der Materialien werden vom Architekten genau definiert. Diese Leistungsverzeichnisse gehen an die Handwerker, damit diese Kostenangebote abgeben können.
  • Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe (4%)
    Der Architekt prüft die eingegangenen Angebote und berät den Bauherren bei der Wahl der Handwerker. Hierzu wird unter anderem ein Preisspiegel für die Teilleistungen erstellt, der die Unterschiede der Kostenangebote einzelner Firmen deutlich macht.
  • Leistungsphase 8: Objektüberwachung (31%)
    In dieser Phase wird der eigentliche Hausbau vollzogen. Hier wird Ausführung der Arbeiten auf Übereinstimmung mit der Baugenehmigung, den Ausführungsplänen und den Leistungsbeschreibungen sowie dem Zeitplan überwacht. Der Architekt koordiniert die Arbeiten und überwacht diese gegebenenfalls. Zudem werden die eingehenden Handwerkerrechnungen geprüft und freigegeben und behördliche Abnahmen organisiert.
  • Leistungsphase 9: Objekt-Betreuung und Dokumentation (3%)
    Diese letzte Phase dient der Betreuung des fertigen Objekts. Der Architekt nimmt dazu eine Objektbegehung vor und stellt die Mängel vor Ablauf der gesetzlichen Verjährungsfristen fest. Sollten Mängel vorliegen, macht der Architekt die Gewährleistungsansprüche gegenüber dem entsprechenden Bauunternehmen geltend und überwacht die veranlasste Mängelbeseitigung.

Das Architektenhonorar

Das Architektenhonorar wird nicht frei verhandelt und ist auch nicht wie oft irrtümlich angenommen eine prozentuale Kostenbeteiligung an der Gesamtbausumme, sondern ist in der HOAI gesetzlich geregelt. In Honorartabellen werden die Mindest- und Höchstsätze geregelt und damit die Preisgrenzen festgeschrieben. Alle Mitglieder der Architektenkammer sind durch die Berufsordnung verpflichtet, die HOAI anzuwenden. Dabei entscheiden zwei Faktoren über die Höhe des Honorars: Einerseits der Aufwand und die Komplexität der Bauaufgabe und andererseits die zu erwartenden Gesamtbaukosten.

Je schwieriger und komplizierter ein Bauwerk herzustellen ist, desto höher ist der Planungsaufwand ist. Dadurch erhöht sich auch die sogenannte Honorarzone, von denen es fünf gibt. Der Bau eines Einfamilienhauses beispielsweise entspricht üblicherweise der Honorarzone III. Jede Honorarzone enthält nun in Abhängigkeit der berechneten Bausumme jeweils einen Mindest- und einen Höchstsatz des Architektenhonorars. Die Einstufung von Mindest- bis hin zum Höchstsatz bleibt Verhandlungssache mit dem Architekten. Ist darüber nichts vereinbart, gilt grundsätzlich der Mindestsatz. Als Faustregel sollten Bauherren für Architektenleistungen etwa 10 - 15 Prozent der Baukosten veranschlagen. Sollten Sie als Bauherr Zweifel an der Richtigkeit des Architektenhonorars hegen, so wenden Sie sich rechtzeitig an die zuständige Architektenkammer. Hier gibt es in aller Regel auch Merkblätter und Informationen für Bauherren. Grundsätzlich gilt: Verlassen Sie sich nicht auf mündliche Zusagen, sondern fixieren Sie alle Abmachungen schriftlich!

Architektenleistung bei Fertighäusern

Auch bei einem Fertighaus kann sich der Einsatz eines firmenunabhängigen Architekten schon alleine zur Kontrolle der durchzuführenden Arbeiten lohnen. Die Kosten der Bauüberwachung sind dabei nach Angaben des Hamburger Architektur-Experten Giorgio Gullotta von der Größe und der gewünschten Ausstattung des Hauses, des Grundstücks und gegebenenfalls vom Baugrund abhängig. Grundsätzlich sollte man von einem Stundenhonorar gemäß der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (bis zu 82 Euro/h zzgl. MwSt./h) ausgehen. "Am besten ist es, wenn man das im Einzelfall verhandelt", erklärt Gullotta. Doch schon bei der Baubeschreibung und Angaben wie "Fliesen enthalten" oder "Dachausbau möglich", könne sich der Einsatz eines Spezialisten lohnen. Oft fehle der fertige Fußboden im Dach oder die Fliesen seien nicht von der vom Bauherrn gewünschten Qualität, erklärt er. Dann könnten noch nachträgliche Kosten entstehen, die im Verkaufsexpose nicht sofort ersichtlich sind. "Daher sollte man sich auch beim Fertighausbau vor, während und nach der Bauphase von einem Architekten oder Bauingenieur beraten lassen", sagt Gullotta. Die Kosten dürften sich je nach Aufwand bei einem Fertighaus auf rund 1.000 bis 1.500 Euro belaufen. Die Kosten die aufgrund von Problemen, Fehlern, Baupfusch oder Missverständnissen entstehen können, sind in häufig ein Vielfaches höher.

Fazit

Die Architektenkosten mögen, gemessen an der Bausumme, hoch erscheinen, können jedoch dem Bauherren viel Zeit, Ärger und noch höhere Kosten ersparen. Nicht jeder Bauherr kann täglich auf der Baustelle sein oder besitzt genügend Fachkenntnisse um Fehler rechtzeitig erkennen und einschätzen zu können. Das kann auch lange nach Fertigstellung noch zu hohen Zusatzkosten führen. Mit der Überwachung des Bauvorganges und der Objektbegehung nach Fertigstellung stellt der Architekt sicher, dass man ohne Ärger und Zusatzkosten ins neue Eigenheim einziehen kann. Aufgrund seiner detaillierten Vorplanung, sorgsamen Prüfung und Auswahl der beteiligten Firmen, kann er schon vor Baubeginn Kosten für den Bauherrn minimieren. Die dann zusätzlich entstehenden Architektenkosten können dadurch wieder aufgefangen werden.

In aller Regel ist der Erwerb und Umbau oder auch der Neubau einer Immobilie die größte Investition, die man im Leben tätigt. Aus diesem Grund sollte man sich unbedingt fachliche Hilfe von einem Architekten oder Ingenieur holen.
Eine Übersicht der Fachleute finden Sie zum Beispiel auf den Webseiten der regionalen Architektenkammern.

Montag, 16. März 2015

Hausbau Schritt für Schritt: Alle Bauphasen / Gewerke im Überblick

Ist die Planungsphase abgeschlossen und alle Genehmigungen eingeholt kann der eigentliche Hausbau endlich beginnen. Eine gut strukturierte Reihenfolge beim Hausbau ist für einen reibungslosen Ablauf unerlässlich. Informiert man sich schon vorher über die einzelnen Schritte beim Hausbau, können die jeweilig benötigten Gewerke schon frühzeitig kontaktiert und beauftragt werden.

Zur besseren Übersicht und Kontrolle eignet sich ebenfalls ein „Ablaufplan Hausbau“, wo die Idee für den Neubau bis zum Einzug ins Traumhaus genau dokumentiert ist. Die einzelnen physischen Abläufe beim Hausbau werden an dieser Stelle noch einmal genau erklärt:

1. Erdarbeiten: Vorbereitung für den Hausbau

Vor der Hausbau-Gründung muss die Baustelle zunächst vorbereitet werden. Das bedeutet vor allem Baggerarbeiten auf dem Grundstück, um die Baugrube auszuheben, aber auch eventuelle Rodungsarbeiten, um störende Bäume oder Sträucher zu entfernen. Außerdem werden an dieser Stelle auch schon die Ver- und Entsorgungsleitungen für Gas, Wasser und Strom vorbereitet, bevor das Fundament errichtet wird.
Beteiligte Gewerke:

• Tiefbau
• Garten- und Landschaftsbau

2. Rohbau – von der Bodenplatte bis zum Dach

Die Montage des Rohbaus macht fast 40 Prozent vom Hausbau aus und ist damit auch der teuerste Schritt beim Bauprozess. Nicht umsonst, denn ein gutes Fundament ist die Hauptvoraussetzung für den späteren sicheren, festen und trockenen Stand. Dafür wird zunächst die Bodenplatte statisch korrekt verlegt, welche in Zukunft alle Wände und Etagen tragen wird. Falls ein Keller eingeplant ist, werden anschließend die Kellerwände angelegt. Ansonsten folgt nun die Hülle des Hauses: der Rohbau mit allen Außen- und Innenwänden sowie Decken. Gekrönt wird das Ganze von einem Dachstuhl, woraufhin das berühmte Richtfest zur Halbzeit folgt. Nach dem Richtfest wird das Dach gedeckt und mit den Fassadearbeiten begonnen. Auch der Bau einer Garage wird in diesem Schritt umgesetzt. Parallel dazu startet schon der Innenausbau.

Beteiligte Gewerke:

• Hochbau
• Gerüstbau
• Trockenbau
• Dachdecker
• Zimmerei

3. Innenausbau – der Rohbau wird zum Wohnraum

Nachdem der Rohbau aufgestellt wurde, wird sich langsam in das Innere des Hauses vorgearbeitet. Mit Fenstern und Türen wird zunächst eine Verbindung zwischen Außen- und Innenbereich geschaffen, wobei diese gleichzeitig auch die Funktion der Wärmegewinnung und des Einbruchsschutz erfüllen. Zum Innenausbau gehört ebenfalls das Estrich-Legen als Vorbereitung für den Fußbodenbelag. Während der Trocknungszeit vom Estrich werden dann die Innenräume verputzt, Innentüren und Treppen eingebaut. Diese Baustufe wird auch Ausbauhaus genannt.
Auf dem fertig getrockneten Estrich wird abschließend der gewünschte Belag verlegt - Fliesen, Laminat, Parkett, Teppich etc. – und die Wände bekommen mit Maler- und Tapezierarbeiten den letzten Schliff.
Beteiligte Gewerke:

• Fensterbau
• Tischler
• Estrichleger
• Bodenleger
• Fliesenleger
• Putzer
• Maler
• Treppenbau

4. Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektroinstallation

Nach dem inneren Ausbau müssen alle wichtigen Versorgungsleitungen zum Leben erweckt werden. Dazu gehört vor allem die Elektroinstallation, damit Steckdosen und Lichtschalter später auch genutzt werden können. Außerdem müssen Heizkörper montiert und ein Lüftungssystem installiert werden. Die Wahl der richtigen Anlage ist hier im Anbetracht der stetig steigenden Brennstoffpreise von enormer Wichtigkeit. Weiterhin sollten all diese Installationen unbedingt von einem Fachmann durchgeführt werden, da ein amateurhafter Einbau schnell zu noch höheren Folgekosten führt. Gleiches gilt für die Sanitären Anlagen und Armaturen im Badezimmer. Je nach Definition werden Häuser in diesem Stadium als bezugsfertig oder als schlüsselfertiges Haus verkauft.
Beteiligte Gewerke:

• Elektriker
• Heizung/Sanitär

5. Außenanlagen gehören auch zum Hausbau

Wurde der Rohbau zum fertigen Wohnhaus, könnte eigentlich schon die Übergabe und der Umzug folgen. Doch zum Grundstück zählt nicht nur das gebaute Haus, sondern auch der umliegende Garten. Hier muss erst einmal der entstandene Bauschutt beseitigt werden. Das Anlegen von Wegen, Zäunen sowie die Bepflanzung des Gartens kann jedoch auch immer noch bequem nach dem Einzug Stück für Stück erledigt werden. Danach wurde aus dem leeren Baugrundstück endlich der Traum vom Eigenheim.
Beteiligte Gewerke:

• Garten- und Landschaftsbau
• Schlosserei

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Bauträger

Ein Bauträger ist ein Unternehmen, das die Erstellung von Wohn- und Gewerbeimmobilien zum gewerbsmäßigen Vertrieb zum Gegenstand hat. Wesentlicher Aspekt der Bauträgertätigkeit (im Gegensatz zum Bauunternehmer) ist, dass der Bauträger dem Erwerber das Eigentum am Grundstück und dem darauf erstellten Gebäude verschafft. Der „normale“ Bauunternehmer hingegen, der auch als Generalunternehmer oder Generalübernehmer tätig werden kann, baut auf einem Grundstück, welches dem Auftraggeber bereits gehört. Da hier kein Grundeigentum übertragen wird, sind diese Verträge - im Gegensatz zum Bauträgervertrag - nicht notariell beurkundungspflichtig, sondern werden in der Regel privatschriftlich geschlossen.
Der Bauträger baut mit eigenem bzw. finanziertem Geld auf eigenes Risiko. Nach Verkauf einer Einheit erhält er Abschläge vom Käufer auf bereits erbrachte Leistungen (Grundstückskauf, Erstellung des Rohbaus etc.) nach strengen Auflagen des Gesetzgebers und der Makler- und Bauträgerverordnung. Hier liegt ein wesentlicher Unterschied zum Bauunternehmer, welcher auf fremden Grundstück eine Bauleistung erbringt, und dafür Abschlagszahlungen vom Kunden erhält, die sich am Bautenstand orientieren.

Bauträger werden in Deutschland oft in der Form einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung geführt, aber auch Einzelunternehmer, Kommanditgesellschaften oder Aktiengesellschaften sind anzutreffen. Der Großteil der Bauträgergesellschaften bewegt sich in einem Segment bis 20,0 Mio. EUR Jahresumsatz und wird mit einer geringen Personaldecke betrieben. Wenige Gesellschaften erzielen weitaus höhere Umsätze, sind zumeist aber an einen Konzern (Bauunternehmung) angebunden oder kommunalnah (z. B. in städtischer „Hand“).

Die Bauabwicklung erfolgt zumeist durch Kauf und Entwicklung eines Grundstücks. Im Rahmen der Entwicklung werden sämtliche Bauleistungen von der Architektenplanung über die behördlichen Genehmigungen bis zur Bauausführung in Auftrag gegeben. Eigene Bauleistungen werden zumeist nicht erbracht. Die entwickelten Wohneinheiten werden vollständig verkauft. Im Vorratsbau entwickelt und baut der Bauträger, um vor oder während des Bauablaufs die Einheiten zu veräußern. Im Bestellbau wird der Bauträger erst mit Unterzeichnung des Kaufvertrags tätig. Der Gewinn des Bauträgers ergibt sich aus der Differenz der Gesamtkosten zur Erstellung des Wohnraumes und der erzielten Verkaufspreise.

Der Bauträgervertrag ist rechtlich betrachtet eine Mischung aus Kaufvertrag und Werkvertrag und unterliegt den strengen Regelungen der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV). Insbesondere, wenn der Vertrag zu einem Zeitpunkt abgeschlossen wird, zu dem die Bauleistungen noch nicht abgeschlossen sind, enthält der Vertrag werkvertragliche Elemente. Die MaBV regelt die zu leistenden Abschlagszahlungen entsprechend dem aktuellen Bautenstand (siehe Bautenstandsbericht). Der Bauträger verpflichtet sich, das Objekt entsprechend einer vereinbarten Baubeschreibung zu errichten und sodann an den Kunden/Käufer zu übergeben und ihm das Eigentum an dem Objekt zu verschaffen.
Der Bauträgervertrag ist, da Grundbesitz verkauft wird, notariell zu beurkunden.
Da der einzige Vertragspartner des Kunden der Bauträger ist, ist eine direkte Abstimmung mit Handwerkern und Firmen nicht erforderlich und andererseits auch nur mit Zustimmung und Mitwirkung des Bauträgers möglich.
Der Bauträger ist gegenüber dem Erwerber für eine einwandfreie Ausführung vertraglich übernommener Verpflichtungen verantwortlich und muss dafür sorgen, dass alle Mängel beseitigt werden, die während der Bauzeit oder innerhalb der darauf folgenden Gewährleistungszeit auftreten.
Neben dem Bauträgervertrag / Bauvertrag können Käufer allerdings auch einen normalen Kaufvertrag für bereits fertiggestellte (z. B. Altbau) oder auch halbfertige Objekte (Ausbauhaus) von dem Bauträger erwerben, indem die Käufer die Fertigstellung auf eigene Kosten und Risiko übernehmen.

Die Tätigkeit des Bauträgers unterliegt den Beschränkungen des § 34c Gewerbeordnung und erfordert eine Genehmigung hiernach. Die Einhaltung der Regelungen aus der Makler- und Bauträgerverordnung wird durch die jährliche, nachträgliche Erstellung eines MaBV-Berichtes überwacht. In diesem wird insbesondere die zweckgebundene Verwendung des zur Verfügung gestellten Kapitals einzelner Käufer dargelegt. Die Käufergelder werden in der Regel durch eine Freistellungserklärung eines Kreditinstitutes abgesichert. Diese enthält eine klare Regelung für den Umgang mit bereits gezahlten Abschlagszahlungen bei Insolvenz des Bauträgers (Rückzahlung entsprechend dem tatsächlichen Bautenstand, Fertigstellung des Vorhabens ...).

Zuverlässigkeit, Qualität und Zahlungsfähigkeit eines Bauträgers können vor Vertragsabschluss nach folgenden Kriterien geprüft werden:
  • Einholung einer Bankauskunft
  • Historie des Unternehmens
  • Sind Problemprojekte des Bauträgers bekannt
  • Einholung von Referenzen z. B. durch Kontakt mit früheren Käufern
  • Besichtigung von Referenzobjekten
  • Allgemeiner Ruf des Unternehmens
  • Baubegleitende Qualitätssicherung (z. B. TÜV oder DEKRA)
 
Eine Alternative zum Kauf von einem Bauträgern ist eine private Bauherrengemeinschaft, die im Gegensatz zu einem Bauträger andere Organisationsziele als die finanzielle Gewinnerzielung hat.

Freitag, 2. Mai 2014

Haus in Satsuma von Masumi Yanase






Entworfen von Fukuoka Architekt Masumi Yanase wird Haus in Satsuma in einem kürzlich umgewidmet, sich rasch entwickelnden Wohnviertel im Zentrum von Kagoshima. Die Stadt an der Südspitze der Insel Kyushu ist berühmt für Sakurajima, ein aktiver Vulkan, die dramatisch von der benachbarten Bucht steigt. Neben der schweren Auswirkungen der anhaltenden Eruptionen des Vulkans auf das tägliche Leben der Stadtbewohner, Kagoshima leidet regelmäßig Taifune und sengender Sommerhitze. Elegante Design der Yanase reagiert auf diese rauen Umweltfaktoren und bietet einen ruhigen, offenen Wohnraum, die die Privatsphäre der Bewohner schützt, ohne sich geschlossen ein. Wir fragten den Architekten, der Principal bei Masumi Yanase Architekturbüro ist, die uns über das Projekt erzählen.


Dienstag, 8. April 2014

Architektur und Kultur - Termine im April 2014 in den Regionen Stuttgart und Freiburg

VERANSTALTUNGSINDEX
 
Überregional:
I.01- Vortrag. Heidelberger Schlossgespräche. 01.04.2014. Heidelberg.
I.02- 14. Architekturfilmtage der Bayerischen Architektenkammer. 04. - 09.04.2014. München.
I.03- Fortbildung. "Proaktive Innenentwicklung - auf dem Weg zur nachindustriellen Stadt der Zukunft". 08.04.2014. Mannheim.
I.04- Festival der Bildenden Kunst "Quadriennale 2014 - Über das Morgen hinaus". 05.04. - 10.08.2014. Düsseldorf.
I.05- Ausstellung. "Tchoban Foundation - Neuerwerbungen". 12.04. - 13.06.2014. Berlin.
 
II. Stuttgart und Umgebung:
II.01- Diverse Veranstaltungen. Stadtbibliothek Stuttgart.
II.02- Diverse Veranstaltungen im Literaturhaus Stuttgart.
II.03- Vortrag. "Schalentragwerke - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft". 02.04.2014. Stuttgart.
II.04- Veranstaltungsreihe. "Ortstermin". Stuttgart.
II.05- 33. Ludwigsburger Architektur-Quartett. 03.04.2014. Ludwigsburg.
II.06- Lange Kunstnacht in Leonberg. 05.04.2014. Leonberg.
II.07- Architekturgespräche 2014. 10.04.2014. Stuttgart.
II.08- Diverse ifbau-Seminare (Architektenkammer Baden-Württemberg).
II.09- Finissage der Ausstellung "Das Unangreifbare war noch nie so meins". Sindelfingen.
II.10- 76. Stuttgarter Frühlingsfest. 19.04. - 11.05.2014. Stuttgart.
 
III. Freiburg, Südbaden und nördliche Schweiz:
III.01- Werkbericht. "Von der Sinnlichkeit des Betons - Marte.Marte Architekten | Weiler". 03.04.2014. Freiburg.
III.02- Colmar feiert den Frühling. 04. - 21.04.2014. Colmar.
III.03- Lesung. Katja Petrowskaja "Vielleicht Esther". 08.04.2014. Freiburg.
III.04- Ausstellung. "Baustelle Gotik - Das Freiburger Münster". Verlängert bis 05.10.2014. Freiburg.
III.05- Ausstellung. "Kunst trifft Natur". 06. - 17.04.2014. Freiburg.
III.06- Messe. "Gebäude. Energie. Technik". 11. - 13.04.2014. Freiburg.
III.07- Ausstellung. "Paul Chan - Selected Works". 12.04. - 19.10.2014. Münchenstein/Basel.
III.08- Kino. Mittwochskino der Architektur: " Fernand Pouillon, le roman d´un architecte". 16.04.2014. Mulhouse.
III.09- Vortrag. "Ein Haus im Hof". 22.04.2014. Basel.
III.10- Talk (EN). Philippe Rahm - Architektur der Atmosphären. 24.04.2014. Weil am Rhein.
 
IV. Was Sie noch interessieren könnte:
IV.01- Architekturvideos aus aller Welt.
IV.02- Youtube. Informationen zu ARCHICAD 17.
IV.03- Diverse Veranstaltungen. GRAPHISOFT Center Stuttgart.
 
 
DIE VERANSTALTUNGEN IM DETAIL
 
I. Überregional:
 
I.01- 14. Architekturfilmtage der Bayerischen Architektenkammer. 04. - 09.04.2014, Filmmuseum München, Sankt-Jakobs-Platz 1, 80331 München.
 
Auf dem Programm der 14. Architekturfilmtage der Bayerischen Architektenkammer stehen diesmal u.a. Filme über Alvar Aalto, Lina Bo Bardi, Le Corbusier, Oscar Niemeyer, Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton sowie als besonderes Schmankerl der französische Stummfilm „L’Inhumaine“ aus dem Jahr 1924, für den kein geringerer als Robert Mallet-Stevens die Hauptschauplätze entwarf: zwei Villen mit stark kubistischen Zügen.
 
Außerdem sind die Dokumentation der Restaurierungsarbeiten an der Villa Tugendhat sowie als deutsche Erstaufführung die spannende Dokumentation eines Architektenwettbewerbs zu sehen: Norman Foster, Frank Gehry, Zaha Hadid, Jean Nouvel und Dominique Perrault sind die Protagonisten des Films „The Competition“ von Angel Borrego Cubero, der den Wettbewerb für das Museo Nacional de Arte de Andorra begleitet hat. Stararchitekten, eine Regierung, gute Absichten: Sehen Sie selbst, was dabei herauskommt…
 
 
I.02- Fortbildung. "Proaktive Innenentwicklung - auf dem Weg zur nachindustriellen Stadt der Zukunft". 08.04.2014. Haus der Evangelischen Kirche, M 1, 1a, 68161 Mannheim.
 
Die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden verlangt eine vorausschauende Planung nach den – wieder aktuellen – Prinzipien der kompakten, dichten, gemischten und vielfältigen Stadt. Damit wird den zukünftigen Herausforderungen insbesondere des demographischen, soziokulturellen und wirtschaftlichen Strukturwandels sowie der Energieeffizienz und dem Klimawandel begegnet. Eine „proaktive“ Innenentwicklung zielt auf die effiziente und nachhaltige Sicherung attraktiver, zukunftssicherer Kommunen auf dem Weg zur nachindustriellen Stadt der Zukunft.
 
 
I.03- Festival der Bildenden Kunst "Quadriennale 2014 - Über das Morgen hinaus". 05.04. - 10.08.2014. Düsseldorf.
 
Die Quadriennale Düsseldorf 2014 schafft vielfältige Gelegenheiten, sich mit der Zukunft zu beschäftigen – und zu erkennen, wie stimulierend das Nachdenken über die Welt von morgen sein kann und wie viel in der Kulturgeschichte im Bemühen um eine bessere Zukunft immer wieder geleistet wurde.
 
13 Museen, Kunsthäuser und Partner-Institute präsentieren vom 5. April bis 10. August 2014 unter dem Titel "Über das Morgen hinaus" völlig unterschiedliche Zugänge zu diesem gemeinsamen Leitthema. Sie zeigen, wie stimulierend das Nachdenken über die Welt von morgen sein kann und wie viel in der Kulturgeschichte im Bemühen um eine bessere Zukunft immer wieder geleistet wurde. Die Quadriennale Düsseldorf 2014, das alle vier Jahre stattfindende Festival der Bildenden Kunst, öffnet sich diesmal mit einem umfangreichen Programm in den Stadtraum und lädt zur persönlichen Entdeckungsreise durch die Kunststadt Düsseldorf ein.
 
 
I.04- Ausstellung. "Tchoban Foundation - Neuerwerbungen". 12.04. - 13.06.2014. Tchoban Foundation – Museum für Architekturzeichnung Berlin, Christinenstraße 18a, 10119 Berlin.
 
Nach den erfolgreichen Ausstellungen „Piranesis Paestum“ und „Architektur im Kulturkampf“ steht bei der kommenden Ausstellung der Tchoban Foundation die zeitgenössische Architekturzeichnung im Mittelpunkt. Gezeigt werden unter anderem Werke von Oskar Niemeyer, David Chipperfield, Zaha Hadid, Aldo Rossi oder des bislang einzigen deutschen Pritzker-Preisträgers Gottfried Böhm. Außergewöhnlich ist das Großformat des japanischen Architekturbüros Bow-Wow zum BMW-Guggenheim-Lab-Projekt in New York aus dem Jahr 2011.
 
Eröffnung: 11. April, 19:00 Uhr
 
 
 
II. Stuttgart und Umgebung:
 
II.01- Diverse Veranstaltungen. Stadtbibliothek Stuttgart. Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart.
 
10.04. | 19.30 Uhr | Café LesBar
Auf fremdem Land
Assaf Gavron
Lesung und Gespräch in Deutsch und Hebräisch
 
Der israelische Schriftsteller Assaf Gavron erzählt in seinem neuen Roman von der absurden Realität des Lebens in den besetzten Gebieten im Westjordanland: Ist das denn zu viel verlangt? Etaniel Asis will doch nur einen Ort, wo er in Ruhe Kirschtomaten für seine Frau ziehen und eine Ziege halten kann. Doch kaum hat er seinen Wohnwagen neben einem kleinen freien Feld mitten im Westjordanland aufgestellt, kommen andere Siedler aus seinem Dorf dazu, es entstehen ein Kindergarten und eine Synagoge, und aus Amerika fließen Spendengelder – obwohl das alles nicht genehmigt ist …
Eintritt: EUR 5 | Ermäßigt EUR 3
In Zusammenarbeit mit dem forum jüdischer bildung und kultur e. V.
 
 
II.02- Veranstaltung im Literaturhaus Stuttgart. Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart.
 
07.04.14 20.00 Uhr
Schluss mit der Romantik des Städtebaus – wir müssen endlich konkret werden Das Europaviertel am Hauptbahnhof Stuttgart
 
Im Rückblick auf die Planung der ersten großen Erweiterung der Innenstadt Stuttgarts am Hauptbahnhof wird untersucht, welche Vorgaben und Entscheidungsprozesse für die weitere Stadtentwicklung, insbesondere im Rosensteinviertel in Stuttgart Nord, aber auch im Neckarpark neu definiert und weiter entwickelt werden müssen.
 
Veranstaltungsreihe: Architektur
Vortrag und Diskussion
 
 
II.03- Architekturgespräche 2014. 10.04.2014. Stuttgart.
 
Jahresthema 2014 "einfach gestalten" - für alle Generationen
 
Die gesellschaftlichen Veränderungen aufgrund des demografischen Wandels werden vielfach „nur“ als gesellschaftliche Herausforderung verstanden und thematisiert. Viel zu selten wird von Architekten und Stadtplanern damit die planerische Verantwortung für ein Planen und Gestalten für alle Generationen verbunden: Wünsche und Bedürfnisse ändern sich im Laufe des Lebens – sie werden differenzierter und orientieren sich mehr an der eigenen Individualität.
 
10.04.2014
einfach gestalten - mit wem?
Prof. (i.V.) Jörg Leeser, BeL Sozietät für Architektur BDA, Köln
Prof. (i.V.) Dr.-Ing. Susanne Hofmann, Die Baupiloten DA, Berlin
 
Moderator der Architekturgespräche: Christian Holl, Journalist und Publizist, Stuttgart
 
3 Abendveranstaltungen, jeweils 19.00-21.30 Uhr.
Die Anmeldegebühr von 20,- € gilt für alle drei Abende.
Die Anmeldung für einen der Abende beinhaltet die Teilnahme an allen drei Abenden.
 
 
II.04-  Diverse ifbau-Seminare (Architektenkammer Baden-Württemberg).
 
10.04.2014 | Karlsruhe      Passivhäuser entwerfen
 
10.04.2014 | Stuttgart       Raumakustik als Herausforderung für Architekten
 
29.04.2014 | Stuttgart       Farbe und Licht in der Architektur
 
 
II.05- Finissage der Ausstellung "Das Unangreifbare war noch nie so meins". Galerie der Stadt Sindelfingen, Marktplatz 1, 71063 Sindelfingen.
 
Ausstellung "Das Unangreifbare war noch nie so meins"
 
Susanne Windelen arbeitet als Professorin für Bildhauerei in ihrer Fachklasse an der Stuttgarter Kunstakademie mit ihren StudentInnen zu Themen der Plastik und Installation mit allen künstlerischen Möglichkeiten hin zu Bereichen wie Kinetik, Requisit und Spiel, Konstruktion und Materialität.
 
Ihre eigenen Werke wurden bereits 1997 in einer umfangreichen Ausstellung zusammen mit Werken von Jochen Fischer und Jo Schöpfer in unserer Galerie präsentiert (Drei bildhauerische Positionen junger Kunst in Deutschland).
 
II.06- 76. Stuttgarter Frühlingsfest. 19.04. - 11.05.2014. Cannstatter Wasen, Mercedesstraße 50, 70372 Stuttgart.
 
Der Wasen erwacht aus seinem Winterschlaf mit einem Paukenschlag: Vom 19. April bis 11. Mai 2014 sorgen rund 240 Schausteller, Wirte und Marktkaufleute auf dem 76. Stuttgarter Frühlingsfest für 23 tolle Tage. Ein Höhepunkt für Jung und Alt - fröhliche Stimmung in den Festzelten und abwechslungsreiche Attraktionen machen Europas größtes Frühlingsfest zu einem Erlebnis für die ganze Familie.
 
Vom traditionellen Kettenkarussell bis zum Höllenblitz, vom Riesenrad bis zur Wildwasserbahn, vom Autoskooter bis zur Achterbahn mit Doppel-Looping – eine Mischung, die den Wasenbesuch seit jeher für Groß und Klein zu einem besonderen Ereignis macht.
 
 
III. Freiburg, Südbaden und nördliche Schweiz
 
III.01- Colmar feiert den Frühling. 04. - 21.04.2014. Colmar.
 
Eine ideale Gelegenheit, um in dem malerischen Ambiente des historischen Stadtzentrums die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings zu genießen. Das 2 Wochen dauernde Festival ist aus dem Leben in Colmar nicht mehr wegzudenken: Die Märkte erstrahlen in bunten Frühlingsfarben und Hühner, Küken, Enten, Schafe, Forellen und Karpfen aus den umliegenden Bauernhöfen bevölkern die Stadt. Farbenfrohe Blumenbeete wecken Frühlingsgefühle und die Marktstände werden von den Schulen in Colmar kunstvoll bemalt.
 
Zwei große Frühlings- und Ostermärkte erwarten Sie auf den schönsten Plätzen der Stadt: Auf dem Dominikanerplatz und dem Alten Zollplatz bieten 70 Aussteller ihre Waren und Spezialitäten feil, alle mit einem engen Bezug zum Osterfest und dem Frühlingsanfang.
 
Drei Verkaufsausstellungen, von großer Bedeutung finden im Koïfhus statt: Coquille d'Art, Messe des dekorierten Ei, Patchwork-Werke (Déclinaisons textile) und  Points Passion. Eine ausgewählte Zahl an Künstlern für die Qualität und die Originalität ihrer Schöpfungen stellen ihre Werke und ihrer minuziösen Technik vor.
Ein Spaziergang von einem Markt zum anderen offenbart den architektonischen Reichtum der Stadt. Gepflasterte Gassen, Fachwerkhäuser, Wasserläufe, versteckte Plätze und historische Denkmäler... Colmar hat sich ein reiches Kulturerbe bewahrt und versteht es, seine Gäste zu bezaubern.
 
20 Klassik und Jazz Konzerte : Entdecken Sie die herausragenden Stätten des Kulturerbes in Colmar dank der Konzerte von „Colmar feiert den Frühling“: Martinsmünster, Kirche Saint Matthieu, Mediathek und Saal der Catherinettes.
 
 
III.02- Lesung. Katja Petrowskaja "Vielleicht Esther". 08.04.2014, 20:00 Uhr. Café Artjamming, Günterstalstraße 41, 79100 Freiburg.
 
Hieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Straße richtete – wer hat sie gehört? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, »mit nachlässiger Routine« – wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut?
Statt den gewaltigen Stoff dieser Familiengeschichte episch auszubreiten, schreibt Katja Petrowskaja von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Ungläubigkeit, Skrupel und ein Sinn für Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Debüts. 2013 wurde ein Ausschnitt daraus mit dem Ingeborg- Bachmann-Preis ausgezeichnet; in diesem Jahr ist das Buch für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.
 
 
III.03- Ausstellung. "Baustelle Gotik - Das Freiburger Münster". Verlängert bis 05.10.2014. Augustinermuseum, Augustinerplatz, 79098 Freiburg im Breisgau.
 
Die Baukunst des Mittelalters versetzt uns heute immer wieder in Staunen. Mit der Vollendung des Chors des Freiburger Münsters im Jahr 1513 erlebte die Gotik am Oberrhein einen letzten glanzvollen Höhepunkt.
 
Wie damals herausragende architektonische Meisterwerke geschaffen werden konnten, wird anlässlich des 500. Jubiläums der Chorweihe in einer Ausstellung von Augustinermuseum und Münsterbauverein Freiburg gezeigt. Mittelalterliches Bauen in allen Facetten – von der Planung über die Organisation bis hin zur technischen Realisierung und Finanzierung – wird hier erfahrbar.
 
 
III.04- Ausstellung. "Kunst trifft Natur". 06. - 17.04.2014. WALDHAUS FREIBURG, Wonnhaldestraße 6, 79100 Freiburg im Breisgau.
 
Kunst in der Natur und Natur in der Kunst – seit jeher drängt es die Menschen aller Kulturen, ihr jeweiliges Verhältnis zur Natur mit künstlerischen Mitteln auszudrücken. Die Pädagogische Ideenwerkstatt BAGAGE e.V. lädt alle zwei Jahre ihre Absolventen der Ausbildung zur Atelier- und Werkstattpädagogik bundesweit ein, um in einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt gestalterisch-schöpferische Antworten zu finden.  In der Ausstellung zeigt sich die Auseinandersetzung der Kunstschaffenden mit dem Thema Natur in vielfältigsten bildnerischen, plastischen und skulpturellen Mitteln und Techniken.
 
 
III.05- Messe. "Gebäude. Energie. Technik". 11. - 13.04.2014. Freiburg.
 
Die Gebäude.Energie.Technik ist die führende Messe für gewerbliche und private Bauherren, Immobilienbesitzer und Bauträger sowie Architekten, Planer, Fachhandwerker, Energieberater und kommunale Energiebeauftragte im Südwesten. Der GIH Landesverband Baden-Württemberg ist Kooperatiosnpartner der Messe.
 
Ob Wärmedämmung, Heiztechnik oder erneuerbare Energien – die Gebäude.Energie.Technik in Freiburg bietet ihren Besuchern einen hervorragenden Überblick über alle aktuellen Themen des energieeffizienten Bauens und Sanierens und der erneuerbaren Energien. Rund 200 Aussteller, über 11.000 Besucher und ein erstklassiges Rahmenprogramm mit Fachvorträgen, Bauherren- und Nutzerseminaren, Energieberatungen sowie geführten Messerundgängen machen sie zur führenden Messe zum Thema Energieeffizienz im Südwesten.
 
 
III.06- Ausstellung. "Paul Chan - Selected Works". 12.04. - 19.10.2014. Ruchfeldstrasse 19, CH-4142 Münchenstein.
 
Das Schaulager zeigt die erste umfassende Einzelausstellung des US-Künstlers Paul Chan (geb. 1973 in Hong Kong). Chan ist einer der vielseitigsten und überraschendsten Künstler seiner Generation und heute sicherlich eine der originellsten Stimmen der zeitgenössischen Kunst. Seine künstlerische Tätigkeit reicht von Skulpturen, Zeichnungen und Installationen bis zu Lichtprojektionen, Animationen, erfundenen Schriften und ortsspezifischen Interventionen. Anlässlich der Ausstellung geben das Schaulager und Chans Verlag Badlands Unlimited drei Publikationen heraus.
 
Vernissage: 11.04.2014 17.30 h
 
 
III.07- Kino. Mittwochskino der Architektur: " Fernand Pouillon, le roman d´un architecte". 16.04.2014, 20:00 Uhr. Cinéma Bel Air, 31, rue Fénelon, F-68100 Mulhouse.
 
Fernand Pouillon, geboren im Jahr 1912, konstruiert im Alter von 22 Jahren sein erstes Bauwerk. Im Laufe eines halben Jahrhunderts, plant und verwirklicht er eine Gesamtflaeche von 2 Millionen Quadratmetern, hauptsaechlich in Frankreich und Algerien. Aber seine Karriere erfaehrt eine gravierende Kehrtwendung im Jahr 1960. Eingesperrt, ruiniert und aus dem Architektenorden getilgt, gelangt er ins unabhaengige Algerien und wagt einen Neubeginn seiner Karriere. Der Film zeichnet die wichtigsten Ereignisse eines vor Energie und Arbeit strotzenden Lebens nqch. Von Marseille bis Timimoun ueber Aix und Paris, erzaehlt er das Schicksal dieses Genies der Architektur.
 
 
III.08- Vortragsreihe. "Ein Haus...". Verschiedene Termine (jeweils 18:15 Uhr) im April. Institut Architektur FHNW, Spitalstrasse 8, CH-Basel.
 
15.04.2014: Ein Haus mit Dachgarten.
Vorgestellt von Sabine Wolf, Landschaftsarchitektin Zürich
 
22.04.2014: Ein Haus im Hof.
Vorgestellt von Sibylle Aubort Raderschall, Landschaftsarchitektin Meilen
 
 
III.09- Talk (EN). Philippe Rahm - Architektur der Atmosphären. 24.04.2014, 18:00 Uhr. Vitra Design Museum. Charles-Eames-Straße 2, 79576 Weil am Rhein.
 
Philippe Rahm ist ein Visionär der Gegenwartsarchitektur. Er versteht Architektur nicht als räumliches Konstrukt, sondern als konstruierte Atmosphäre. Durch Eingriffe in Temperatur, Luftfeuchte oder Lichtwirkung moduliert er diese Atmosphären so, dass sich neue Raumerfahrungen ergeben. Rahm erläutert, was seine Projekte für die Zukunft des Bauens bedeuten könnten. Eintritt frei
 
 
 
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IV.02- Youtube. Informationen zu ARCHICAD 17.
 
 
IV.03- Diverse Veranstaltungen. GRAPHISOFT Center Stuttgart.
 
02.04.2014, 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
ARCHICAD Aufbaukurs
Stuttgart
 
09.04.2014, 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
ARCHICAD Aufbaukurs
Freiburg i.Br.
 
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