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Freitag, 7. März 2014

Our house in the city - New Urban Homes and Architecture - Ein Traum vom einem kleinem Eigenheim

Je attraktiver, aber auch notwendiger das Wohnen und Arbeiten in der Innenstadt wird, desto Our house in the city (Gestalten) stellt Häuser und ihre Architekten vor, die darauf eine Antwort geben. Auf winzigen Freiflächen, in Häuserlücken und unter Felsvorsprüngen dienen diese Häuser als Rückzugsorte und sind zugleich erste Boten einer neuen urbanen Baukultur. Drängender stellt sich die Frage, wie sich der Traum von den eigenen vier Wänden auch in dichtbebauten Gebieten verwirklichen lässt. Der aktuelle Bildband:


"House on Mountainside Overlooked by Castle" von Fran Silvestre Arquitectos, Valencia, Spanien  |

House House" von Andrew Maynard Architects, Richmond, Australien


"The Nest" von A21 Studio, Binh Duong, Vietnam

"The Nest" von A21 Studio, Binh Duong, Vietnam


"Profile House" von Black Line One X Architecture Studio, Melbourne, Australien

"Profile House" von Black Line One X Architecture Studio, Melbourne, Australien

"Brick House" von Clare Cousins Architects, Victoria, Australien

Montag, 10. Februar 2014

Al Bahr Tower - Nachhaltige Geometrische Fassaden reagieren auf Sonnenstrahlen

Mit ganzjährig sonnigen Himmel und einer Durchschnittstemperatur von 100 Grad Fahrenheit + von Juni bis September, stellt Abu Dhabi durchaus eine Herausforderung für Architekten, die halten ihre Gebäude kühlen möchten. Also, bei der Gestaltung der 25-stöckigen Doppel Al Bahr Towers, Aedas Architekten entwickelten ein state-of-the-Art-Fassade, die nicht nur inspiriert von Erbe der Region, sondern reagiert auf den Pfad der Sonne.
 
Basierend auf dem Konzept des adaptiven Blumen und den "mashrabiya" (die hölzernen Gitter Shading-Bildschirm in die traditionelle arabische Architektur verwendet) sind die Türme in riesigen Bildschirmen einem geometrischen Muster mit mehr als 2.098 Einheiten, die dynamisch erweitern und Vertrag mit der kann zusammen fallen Sonne-im Wesentlichen die Schaffung der weltweit größten Solar-Sonnenschirm mechanisierten. Nicht zu vergessen, die aussehen bio-inspirierten Fassaden besonders auffällig, wie sie in den Himmel ragen.




Ein Linearantrieb schützt die Gebäude vor übermäßigem Sonnenstrahlen, wodurch Solargewinn um 50% verringert. Mit innovativen Beschattungslösung Aedas ', die Al Bahr Towers vermeiden die Notwendigkeit für stark behandeltes Glas, wodurch die künstliche Beleuchtung und mechanische Klimaanlage Anforderungen. Die dynamische Fassade verbessert daher die Sichtbarkeit und Benutzerkomfort bei gleichzeitiger Verringerung des Energieverbrauchs und der Anlagengröße.

Freitag, 26. April 2013

Haus am Weinberg bei Stuttgart von UN Studio

Ebenso überraschend wie der Entwurf für dieses einzigartige Gebäude von UN Studio ist der Standort. Die sehr extrovertierte Villa steht inmitten eines gutbürgerlich urbanen Stadtteils voller unscheinbarer Einfamilienhäuser.
Obwohl die Bilder anderes suggerieren, steht das Gebäude gänzlich unspektakulär von der Straße zurückgesetzt in einer gutbürgerlichen Gegend, die mit »Architekturkultur« erkennbar nichts zu tun haben will mit ihren mehr als 600 Quadratmetern Wohnfläche für zwei Personen.

Die präzise Erfahrung aller Beteiligten spiegelt sich in der Orientierung des Hauses wieder, die auf den ersten Blick nicht logisch erscheint. So öffnen sich tatsächlich die großen zweigeschossigen Fensterformate zum Hang hin. Sie ermöglichen damit eine Aussicht, die zwar spätestens – an der von einer Hecke begrenzten – Grundstückfläche endet, pointieren aber dafür mit Ihrer Nord-West-Orientierung den abendlichen Sonnenuntergang und den Blick in einen sehr gepflegten Garten. Nur so kann sich der Eigentümer trotz der großzügig verglasten Fassaden die gewünschte Privatheit erhalten.
Zentrales Element ist eine skulpturale Treppenanlage, die sich in einer leichten, aber raumgreifenden drehenden Geste nach oben windet. Sie beginnt auf dem in den Hang geschobenen Eingangsgeschoss und führt den Besucher mit genauestens geplanten Richtungswechseln durch das Gebäude. Die jeweils letzte Treppenstufe entlässt den Besucher dorthin, wo dieser neben der besten Aussicht auch das beeindruckenste Raumerlebnis erlebt. Die Villa ist ein Meisterwerk an inszenatorischer Komposition. Dageben bleibt die Möblierung spärlich und zurückhaltend. Der großzügige und freie Raum einer 620 Quadratmeter großen Villa wird als der wahre Luxus gefeiert.

Alle privaten Wohnräume wurden entsprechend ihrer Nutzung dem Tagesablauf eines Unternehmerpaares und dem dazu passenden Sonnenstand angepasst. Zwar ist den Plänen zu entnehmen, dass das großzügig angelegte Schlafzimmer Privatheit bieten soll, aber vor Ort ist davon nichts zu sehen. Riesige Fenster nach Osten lassen wie gewünscht die Morgensonne herein, bieten aber den vielen, entlang dem benachbarten Weinberg flanierenden Spaziergängern exklusive Einblicke.
Die tragende Betonkonstruktion der Außenwände mit Aufzugsschacht und zwei Stützen wurde auf ein Minimum reduziert. Das Resultat waren große freitragende Spannweiten, die die Auflösung und stützenfreie Verglasung aller vier Gebäudeecken ermöglichen. Ben van Berkel sagt, dass er alle am Bau beteiligen Disziplinen sehr frühzeitig am Entwurf beteiligt, um mit deren konstruktiven Einflüssen zu spielen. Das oberste Stockwerk scheint im Wesentlichen zu schweben. Die bereits erwähnte, zum Hang orientierte, zweigeschossige Verglasung lässt sich über Eck öffnen und verwischt so die Grenzen zwischen Innen- und Außenraum.

Die offensichtliche Leichtigkeit und Schwerelosigkeit des Entwurfs spiegelt sich auch im Lichtkonzept wieder. Die großen Glasflächen lassen das Tageslicht tief in den Innenraum mit seiner zurückhaltenden Materialität und den Oberflächen aus Eiche, Naturstein und gespachtelten Wänden. In den Abendstunden inszeniert eine aufwändige Beleuchtung den skulpturalen Gestus der Villa und damit das Selbstbewusstsein eines wirtschaftlich sehr erfolgreichen Unternehmerpaares.
So »durchschaubar« die Villa im wahrsten Sinn des Wortes ist, so überraschend intim bleibt ein Raum, der dem »Männervergnügen« oder, wie es die Architekten ausdrücken, der männlichen Geselligkeit gewidmet ist. Schon diese Wortwahl bereitet auf den schockierenden Kontrast zwischen der weißen Villa und dem in dunkelsten Tönen gehaltenen Trophäenraum vor, der, wie man den Plänen entnehmen darf, eigentlich neutral »Mehrzweckraum« heißt. In der Belle Etage, zur Straße hin orientiert, wird durch den weitest gehenden Verzicht auf Fensterflächen jede Einsichtnahme verwehrt. An diesem mit Intarsien geschmückten, etwas sehr rustikal daher kommenden, dunklen Ort stehen stumm die Individuen, die dem Herrn des Hauses und seiner Jagdleidenschaft begegnet sind. Hier reibt sich der geneigte Kritiker vor Verwunderung die Augen und schließt sich deren beredter Sprachlosigkeit an.





 








Mittwoch, 17. April 2013

Tiffany-Lampen selbst gemacht

1 Die gewünschten Formen (etwa Blumenmuster oder Mosaiken) werden (genau) auf Schablonen gezeichnet, ausgeschnitten und auf das Glas gelegt. Dort werden sie mit einem abwaschbaren Filzstift o.Ä. auf die glatte Seite gezeichnet. Damit sie später besser zusammen gelötet werden können, sollte man sie außerdem nummerieren.

2 Mit einem Glasschneider folgt man nun den Linien. Dabei sollte man einen gleichmäßigen Druck auf das Glas ausüben und schnell schneiden, damit die Schnitte auch sauber sind.

3 Danach bricht man das Glas vorsichtig heraus. Wenn es allzu große Stücke sind, kann man es ein wenig “herausklopfen”. Zur Not kann man auch mit einer Zange nachhelfen. Beim Tiffany Lampen selber machen sollte man immer darauf achten, dass man Schutzkleidung trägt. Eine Arbeitsbrille und Handschuhe sind besonders für Anfänger Pflicht.

4 Nun wird das Glas vorsichtig geschliffen, auch hier ist eine Schutzbrille sehr wichtig. Dabei sollte man einen Schleifer verwenden, der auch für Glas geeignet ist, Schmirgelpapier hilft nicht, will man Tiffany Lampen selber machen.

5 Dann bringt man die selbstklebende Kupferfolie an, allerdings erst, nachdem man das Glas ordentlich gesäubert und von Glasstaub und Schmutz befreit hat.

6 Nun reibt man die Kanten mit Lötpaste ein und verlötet das Glas vorsichtig mit dem Kupfer. Damit die Teile besser halten und im richtigen Muster zusammen gelötet werden, kann man die Teile dafür
vorerst mit Klebestreifen zusammen kleben.

7 Im Anschluss wird alles gesäubert und mit Patina eingerieben.