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Montag, 18. Januar 2016

Andarzgoo Residential Building von ayeneh office, Tehran, Iran - Serious Screen Facades

Andarzgoo Residential Building by ayeneh office, Tehran, Iran
Andarzgoo Residential Building by ayeneh office, Tehran, Iran
Ganzen Veränderungen und Wellen sowohl politische Reformen und Regressions im Laufe von mehreren Jahrzehnten haben die Architekten des Iran immer die gebaute Umwelt verwendet werden, um zu gestalten und spiegeln iranische Identität in seinen großen Städten. Während einige Architekten arbeiten, um traditionelle Elemente mit modernen Designs verschmelzen, versuchen andere, komplett original Werke unabhängig von früheren Einflüssen erstellen. Diese unterschiedlichen Typologien, gepaart mit einem dynamischen politischen Klimas, haben zu einigen der interessantesten zeitgenössischen Architektur gegeben. Darüber hinaus wird die neue Architektur der Iran durch Fortschritte in der Technologie und eine zunehmende Sensibilisierung für solche Entwicklungen einher. Aufgrund des Iran Lage zwischen dem subtropischen Trockenheit der arabischen Wüstengebieten und dem subtropischen Feuchtigkeit der östlichen Mittelmeerraum erlebt Iran ein heißes, trockenes Klima. Die Bemühungen um umweltfreundlichere Architektur im Bewusstsein der langen Sommern Irans und kühlen Wintern Design haben die Designer inspirieren, um neue Funktionen und Systeme in der zeitgenössischen Architektur zu entwickeln. Ein Beispiel solcher Merkmale ist die Einbeziehung des siebartigen Strukturen in den zahlreichen Fassaden. Unterschiedliche Interpretationen von Bildschirme auf Gebäudefassaden schaffen eine dynamische Architektur mit einer detaillierten Kontrolle von Licht. Die folgenden sieben Projekte im Iran sind Beispiele verschiedener Materialität und Methoden bei der Konstruktion von Bildschirmen, die intelligent sind und nahtlos zusammengeführt in die Fassade, neue und interessante Gebäude zu schmieden.


Mittwoch, 3. Juni 2015

Fassadenbegrünung - Dämmfunktion - Vorteile wie Akkustik und Thermal

Wird eine Fassadenbegrünung fachgerecht durchgeführt und ist die Bausubstanz der Fassade in Ordnung, spricht absolut nichts gegen eine Fassadenbegrünung. Diese kann nämlich auf Grund Ihrer Schutzfunktion vor Hagel, aggressiver Sonneneinstrahlung und anderer Witterungseinflüsse sowie Schmutz und Staub einen hohen Beitrag zum Erhalt des Gebäudes leisten. Und somit auch zur Werterhaltung bzw. -steigerung der gesamten Immobilie.

Dämmfunktionen der Fassadenbegrünung

Dazu kommt eine hohe Dämmfunktion, die sich nicht nur positiv auf das Raumklima auswirkt,  sondern auch auf Ihr Gemüt und Ihren Geldbeutel.
Die Fassadenbegrünung übernimmt zudem gleich zweierlei Arten von Dämmfunktion –eine akustische und eine thermale.

Akustische Dämmfunktion

Die akustische Dämmung erfolgt über die Absorption und Diffusion von Schallwellen durch das Blattwerk, wie auch deren Reflexion an den Blättern. Je dichter der Bewuchs, umso höher die Dämmwirkung.

Thermale Dämmfunktion

Die thermale Dämmung funktioniert im Sommer ebenso gut wie im Winter. Der Raum zwischen Fassade und Begrünung bildet eine Art neutrale Zone zwischen einem „Kalt außen“ und einem „Warm innen“ im Winter, wie auch umgekehrt im Sommer. Da im Winter oder an trüben kalten Tagen die Blätter quasi senkrecht, also parallel zur Hauswand ausgerichtet sind, bilden sie ein Schutzschild vor Kälte. Im Sommer und an sonnigen Tagen richten sich die Blätter nach dem Stand der Sonne aus. So entsteht darunter eine ausreichende Verschattung, die die Räume im Haus angenehm kühl hält. Die bei der Verdunstung an den Blättern entstehende Verdunstungskälte verstärkt diesen Effekt.

Weitere Vorteile der Fassadenbegrünung

Neben der Dämmfunktion und dem damit verbundenen positiven Effekt auf Ihr Portmonee profitieren Sie auch von dem Lärmschutz, der dieser Art von Dämmung innewohnt. Und das auf ganz natürliche Art.

Außerdem stellt die Fassadenbegrünung einen Beitrag zur Natur dar, indem sie neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere schafft.  Wenn Sie auf Gerüstkletterpflanzen zurückgreifen, laufen Sie auch nicht Gefahr,  überwuchert zu werden, denn solche Pflanzenarten sind auf ihre Rankhilfen angewiesen und bilden nicht selbstständig Haftorgane aus.

Sonntag, 31. Mai 2015

Putz - Verputztechniken und Putzoberflächen - Eine Übersicht

Anwerfen und Spritzen

Kellenwurfputz

Wormserputz

Reiben, streichen, abziehen

Geriebene Struktur- oder Rillenputze

Scheiben- oder Traufelputz

Kellenstrichputz

Klosterputz

Waschen und Kratzen

Waschputz

Kratzputz

Kämmen, bürsten, schablonieren und stempeln

Gekämmter Putz

Besenstrichputz

Schablonenputz

Stempelputz

Glätten

Filzputz

Stucco Lustro












Putz - Putzaufbau

Traditionell werden Dickschichtputze verwendet, bei denen der Materialauftrag üblicherweise mehr als die Stärke des Größtkorns des Zuschlagstoffs beträgt. Eine Ausnahme stellen grobe Oberputze dar, deren Größtkorn von bis zu 8 mm (selten bis zu 16 mm) durch das relativ dünne Anwerfen des Mörtels oder das spätere teilweise vorgenommene Auswaschen des Bindemittels und Feinkorns (ähnl. Waschbeton) dekorativ aus der Oberfläche hervortritt.
Dünnschichtputze enthalten üblicherweise Kunstharze und andere Zusätze, welche durch Verzögerung der Austrocknung, Erhöhung der Bindekraft und Verbesserung der Verarbeitungseigenschaften eine Auftragsstärke von beispielsweise 3 mm ermöglichen. Spachtelmassen können teilweise sogar „auf Null“ ausgezogen werden. Dünnschichtputze werden häufig zu Sanierung von alten Putzflächen und als letzte dekorative Schicht eines Wärmedämmverbundsystems eingesetzt. Häufig wird zur Vermeidung von Rissen eine Bewehrung in Form eines Glasfaser-Gewebes eingearbeitet.
Spritzbewurf (Haftvermittler): Dünn angerührter Spritzbewurf wird mit der Kelle oder dem Quast auf wenig saugende oder glatte Untergründe (z.B. Beton) netzartig, also nicht deckend, angeworfen. Auf stark saugenden (z.B. niedrig gebrannte Ziegel, Gips oder Lehm) oder ungleichmäßigen Untergründen (verschiedene Materialien) wird der Spritzputz vollflächig angeworfen.
Haftbrücke: Statt Spritzbewurf werden auf Betonflächen im Regelfall organische Haftbrücken, z.B. zur Vorbehandlung für Gipsputze oder mineralische Haftbrücken zur Untergrundvorbehandlung von Kalk-Zementputzen verwendet.
Unterputz (Grundputz): Auf normal saugenden Untergründen kann der Unterputz in Stärken von 1 bis 3 cm (in Sonderfällen bis 10 cm) direkt auf den Untergrund aufgetragen werden. Der Unterputz soll Unebenheiten ausgleichen. Variiert die zum Ausgleich erforderliche Schichtdicke um mehr als 5-10 mm, wird in der Regel jedoch ein vorheriges Auffüllen der tieferliegenden Stellen nötig, da sich die Putzfläche sonst nicht mehr gleichmäßig abziehen läßt. Soweit sie nicht gebündelt auftreten, lassen sich einzelne Rohre und Kabel jedoch üblicherweise vielfach im Unterputz einbetten. Der Unterputz dient als Träger für Oberputze (Edelputze). Traditionelle Unterputze enthalten als Bindemittel meist verschiedene Kalke (oft mit Anteilen an Zement) oder Gips. Sie dienen in Innenräumen teilweise als Untergrund für Tapeten oder Anstriche. Putze mit höherem Zementanteil werden als Sockelputze oder in Feuchträumen (z. B. Keller und Bäder) und als Tragschicht von harten Wandbekleidungen (Naturstein, Fliesen) verwendet.
Oberputz: Mit Oberputz wird die letzte Putzlage eines Putzsystems im Außen- und Innenbereich bezeichnet. Er kann als Dünnschichtputz (organisch gebundener Putz, Schichtdicke = maximale Kornstärke) oder Dickschichtputz (überwiegend mineralisch gebundener Putz, Schichtstärke > Größtkorn) ausgeführt werden. Mineralisch gebundene Oberputze sind bauphysikalisch günstiger, benötigen jedoch für ein gleichmäßiges Erscheinungsbild und zum Wetterschutz meist einen Egalisationsanstrich.

Montag, 24. November 2014

Fassadenputze - Die diversen Putztypen

An den Hauptbestandteilen von Putzen hat sich im Lauf der Zeit gar nicht so viel verändert. Sie bestehen zum Großteil aus Mineralien in kristalliner oder mehliger Form: Marmor, Quarz, Kalkstein und Sand. Den entscheidenden Unterschied zwischen den diversen Fassadenputzen macht seit jeher das Bindemittel aus. Und das hat sich zwischenzeitlich verändert.

Putze mit Lotus-Effect® - die Sauberen

Eine wasserabweisende Bindemittelmatrix und die mikrostrukturierte Oberfläche unterstützen aktiv die Selbstreinigung der Fassade. Schmutz kann mit dem Regen abperlen und die Fassade bleibt länger schön. Putze mit Lotus-Effect® bieten somit auch einen sehr guten Schutz vor Algen und Pilzen. Sie sind zudem sehr hoch wasserdampf- und kohlendioxiddurchlässig.

Siliconharzputze - Die Langlebigen

Wie der Name schon sagt ist Siliconharz das Bindemittel. Siliconharzputze sind besonders witterungsstabil und durchlässig für Wasserdampf und Kohlendioxid. Wasser von außen wird hingegen durchgehend abgewiesen. All dies gewährleistet eine lange Haltbarkeit und einen guten Schutz vor Algen und Pilzen.

Organische Putze - Die Multi­talente

Als Bindemittel dienen hier Dispersionen, die letztendlich aus Erdöl gewonnen werden. Deshalb werden organische Putze auch Dispersions-Putze genannt. Sie sind widerstandsfähig und es gibt sie in einer großen Auswahl an Farben, Strukturen und Körnungen, womit sie anderen Putzen in puncto Gestaltungsvielfalt überlegen sind. Weitere Pluspunkte: Sie weisen Wasser sehr gut ab.

Mineralische Putze - Die Offenen

Kalk oder Zement bzw. eine fein abge­stimmte Mischung aus beidem fungiert hier als Bindemittel. Richtig verarbeitet überzeugen mineralische Putze mit ihrer Nichtbrenn­barkeit. Sie sind wasserdampf- und kohlendioxiddurchlässig. Allerdings ist die Farbtonauswahl eingeschränkt. Aufgrund ihrer starren Oberflächenstruktur halten sie gerade auf hochdämmenden ­Untergründen nicht immer den mechanischen und thermischen Belastungen des Alltags stand.

Silikatputze - Die Kombinierer

Bei den Silikatputzen dient Kaliwasserglas zusammen mit einer Dispersion als Bindemittel. Durch diese Kombination vereinen sich wichtige Vorteile von Dispersionen und Silikaten in einem Produkt. Silikatputze haben eine sehr hohe Wasserdampfdurchlässigkeit. Zudem bieten sie einen temporären Schutz vor Algen und Pilzen. Allerdings ist die Tönbarkeit – genau wie bei den mineralischen Putzen – begrenzt.

Montag, 8. September 2014

Putz (Baustoff)

Als Putz oder Verputz bezeichnet man einen Belag aus Putzmörtel, der auf Mauerwerk oder Betonflächen an Außen- und Innenwänden sowie Decken aufgebracht wird.
Je nach Einsatzart erfüllt der Putz verschiedene Zwecke, z. B. Herstellung eines glatten Untergrundes zum Beschichten, Fliesen, Streichen oder Tapezieren, Regulierung der Raumfeuchte bei Innenputzen, Wärmedämmung und Wasserabweisung bei Außenputzen und die Herstellung eines ästhetischen Erscheinungsbildes.

Arten 
Verschiedene Arten von Putz werden nach den verwendeten Materialien, i. d. R. nach dem Bindemittel (Kalkputz, Kalkzementputz, Zementputz, Gipsputz, Lehmputz, Silikatputz und organischer bzw. Kunstharzputz), nach dem Ort der Mörtelproduktion (Werk-Trockenmörtel, Baustellenmörtel), nach der Vorbereitung (Handputz, Maschinenputz), nach der Oberflächenbehandlung (Kratzputz, Reibeputz, Kellenwurfputz, Kellenstrichputz), nach der Funktion (Wärmedämmputz, Akustikputz, Sanierputz, Magnetputz) oder nach der Auftragsstärke unterschieden.

Putzaufbau
Traditionell werden Dickschichtputze verwendet, bei denen der Materialauftrag üblicherweise mehr als die Stärke des Größtkorns des Zuschlagstoffs beträgt. Eine Ausnahme stellen grobe Oberputze dar, deren Größtkorn von bis zu 8 mm (selten bis zu 16 mm) durch das relativ dünne Anwerfen des Mörtels oder das spätere teilweise vorgenommene Auswaschen des Bindemittels und Feinkorns (ähnl. Waschbeton) dekorativ aus der Oberfläche hervortritt.[1]
Dünnschichtputze enthalten üblicherweise Kunstharze und andere Zusätze, welche durch Verzögerung der Austrocknung, Erhöhung der Bindekraft und Verbesserung der Verarbeitungseigenschaften eine Auftragsstärke von beispielsweise 3 mm ermöglichen. Spachtelmassen können teilweise sogar „auf Null“ ausgezogen werden. Dünnschichtputze werden häufig zu Sanierung von alten Putzflächen und als letzte dekorative Schicht eines Wärmedämmverbundsystems eingesetzt. Häufig wird zur Vermeidung von Rissen eine Bewehrung in Form eines Glasfaser-Gewebes eingearbeitet.
Spritzbewurf (Haftvermittler): Dünn angerührter Spritzbewurf wird mit der Kelle oder dem Quast auf wenig saugende oder glatte Untergründe (z.B. Beton) netzartig, also nicht deckend, angeworfen. Auf stark saugenden (z.B. niedrig gebrannte Ziegel, Gips oder Lehm) oder ungleichmäßigen Untergründen (verschiedene Materialien) wird der Spritzputz vollflächig angeworfen.
Haftbrücke: Statt Spritzbewurf werden auf Betonflächen im Regelfall organische Haftbrücken, z.B. zur Vorbehandlung für Gipsputze oder mineralische Haftbrücken zur Untergrundvorbehandlung von Kalk-Zementputzen verwendet.
Unterputz (Grundputz): Auf normal saugenden Untergründen kann der Unterputz in Stärken von 1 bis 3 cm (in Sonderfällen bis 10 cm) direkt auf den Untergrund aufgetragen werden. Der Unterputz soll Unebenheiten ausgleichen. Variiert die zum Ausgleich erforderliche Schichtdicke um mehr als 5-10 mm, wird in der Regel jedoch ein vorheriges Auffüllen der tieferliegenden Stellen nötig, da sich die Putzfläche sonst nicht mehr gleichmäßig abziehen läßt. Soweit sie nicht gebündelt auftreten, lassen sich einzelne Rohre und Kabel jedoch üblicherweise vielfach im Unterputz einbetten. Der Unterputz dient als Träger für Oberputze (Edelputze). Traditionelle Unterputze enthalten als Bindemittel meist verschiedene Kalke (oft mit Anteilen an Zement) oder Gips. Sie dienen in Innenräumen teilweise als Untergrund für Tapeten oder Anstriche. Putze mit höherem Zementanteil werden als Sockelputze oder in Feuchträumen (z. B. Keller und Bäder) und als Tragschicht von harten Wandbekleidungen (Naturstein, Fliesen) verwendet.
Oberputz: Mit Oberputz wird die letzte Putzlage eines Putzsystems im Außen- und Innenbereich bezeichnet. Er kann als Dünnschichtputz (organisch gebundener Putz, Schichtdicke = maximale Kornstärke) oder Dickschichtputz (überwiegend mineralisch gebundener Putz, Schichtstärke > Größtkorn) ausgeführt werden. Mineralisch gebundene Oberputze sind bauphysikalisch günstiger, benötigen jedoch für ein gleichmäßiges Erscheinungsbild und zum Wetterschutz meist einen Egalisationsanstrich.

Nach Materiall
  • Kalkputz: Wird meist als Putz für historische Gebäude, aufgrund seiner geringen Festigkeit und besseren Spannungsaufnahme genutzt. Benötigt zur Verarbeitung den versierten Fachhandwerker und längere Trocknungszeiten.
  • Lehmputz: Lehmputz wird im mitteleuropäischen Klima in erster Linie in Innenräumen verwendet.
  • Kalkzementputz: Klassischer Putz für innen und außen. Häufig auch als Kalkzementleichtputz (enthält kleinste Styroporkügelchen oder mineralische Zuschläge, z. B. Bims oder Blähglas) an Fassaden und in Feuchträumen verwendet.
  • Gipsputz, Gips-Kalk-Putz oder Gips-Kalk-Zement-Putz: Geglätteter oder verriebener Putz für den Innenbereich. Geeignet zur weiteren Beschichtung mit Tapeten. Er darf in Feuchträumen bis Beanspruchungsklasse W3 (d.h. häusliche Küchen und Bäder) eingesetzt werden, jedoch nicht in gewerblich genutzten Nassräumen, Garagen o.ä. (Beanspruchungsklasse W4).
Im Außenbereich wird gipshaltiger Putz nur ausnahmsweise in der Denkmalsanierung zum Nachstellen historischer Putzmischungen verwendet.
  • Baumwollputz: Wand- und Deckenbeschichtung für Innenräume, die aus Baumwollfasern und verschiedenen Füll- und Effektstoffen besteht. Als Bindemittel wirkt Zellulose. Baumwollputz und andere Naturfaserbeschichtungen werden meist als Endbeschichtung anstatt einer Tapete oder eines Reibe- oder Kratzputzes eingesetzt.


Nach der Oberflächengestaltung

  • Rauputz: Durch traditionelle und oft regional differenzierte Behandlung beim bzw. nach dem Auftragen werden unterschiedliche Oberflächeneffekte erzielt. Zu den Rauputzen gehören beispielsweise Rappputz, Kratzputz, Graupenputz, Knottenwurf etc.
  • Die Oberfläche von Strukturputzen wird nach dem Auftragen durch die Bearbeitung mit der Kelle, dem Reibebrett, dem Quast oder anderen Werkzeugen gestaltet (z.B. Kellenstrichputz).
  • Reibeputz: Je nach Körnung des Zuschlagstoffs wird die Oberfläche des Putzes bei der Behandlung mit dem Reibebrett geglättet oder strukturiert (z.B. Münchner Rauputz, Wurmputz)
  • Filzputz: Der Putz wird mit einem Filzbrett eingeebnet und abgerieben und erhält dadurch eine nahezu glatte Oberfläche.
Das Reiben und Filzen von Außenputzen sollte vermieden werden, da es zur Anreicherung des Bindemittels an der Oberfläche und so zu dessen Verhärtung und Anfälligkeit für Risse führt. Aus dem gleichen Grund soll auch Innenputz nicht übermäßig lange mit Reibe- oder Filzbrett bearbeitet werden.
  • Glattputz: Mithilfe von Glättkelle, Glätteisen oder polierten Steinen (Tadelakt) wird die Oberfläche von langsam abbindenden Kalk- oder Lehmputzen ein- oder mehrmals geglättet (Stucco Lustro). Moderne kunstharzgebundene Glattputze werden auch aufgespachtelt und geschliffen. Glättputz im Außenbereich ist rissanfällig, häufig wenig feuchtigkeitsausgleichend und erscheint im Streiflicht oft ungleichmäßig.
  • Schlämmputz und Schweißputz wird typischerweise zur Sanierung bzw. Überarbeitung von rissigen Altputzen oder als dünner (steinsichtiger) Überzug auf Naturstein- oder Ziegelwänden verwendet.
  • In mittaelalterlichen Bauten wie Burgen wurde oft der Rasa-Pietra-Verputz angewendet. ( = verstrichener Stein). Bei dieser Technik wurde der Mörtel zwischen den einzelnen Mauersteinen verstrichen, bis die Mauer eine nahezu ebene Fläche bildete, die Steinköpfe jedoch unbedeckt blieben. Manchmal wurden zusätzlich mit der Maurerkelle Fugen in den feuchten Mörtel gezogen, um ein Fugenbild zu erhalten („Fugenstrich“).

Dispersionsfarbe

Als Dispersionsfarben bezeichnet man zähflüssige Anstriche, die aus einer chemischen Dispersion (meistens einer Emulsion) aus Füllstoffen, Binde- und Lösungsmitteln, Pigmenten und Zusatzstoffen bestehen. In diesem allgemeinen Sinn handelt es sich bei der Mehrzahl der flüssigen Anstriche (Lacke, Farben) um Dispersionen. Umgangssprachlich ist damit handelsübliche Wandfarbe gemeint, wie sie palettenweise in jedem Baumarkt zu kaufen ist. Meist sind es allerdings Acryl- oder Kunstharzdispersionsanstriche.
Daneben gibt es auf dem Markt noch ähnlich aufgebaute Produkte, die statt synthetischen und mineralölhaltigen Zutaten vor allem Pflanzenöle verwenden und als Naturdispersionsfarben bezeichnet werden.

Dispersion (lat. dispersio „Zerstreuung“, von dispergere „verteilen, ausbreiten, zerstreuen“)

Freitag, 5. September 2014

Fungizid

Ein Fungizid ist ein chemischer oder biologischer Wirkstoff, der Pilze oder ihre Sporen abtötet oder ihr Wachstum für die Zeit seiner Wirksamkeit verhindert (Fungizidie).

Algizid

Algizide sind Biozide mit Wirkung gegen Algen. Praktische Bedeutung haben sie zum Beispiel bei der Bekämpfung von Algen in Schwimmbädern, am Bau in Fassadenanstrichen und Dämmmaterialien, in Kühltürmen oder in Schiffsanstrichen. Einige Herbizide mit algizider Wirkung können gegen Algenwuchs auf Wegen verwendet werden.

Samstag, 15. Februar 2014

Kantteile / Winkelbleche für Trapezprofil

Um das Bauobjekt mit Trapezblechen auch den letzten "Anstrich" zu geben, das Bild zu komplettieren, gibt es sogenannte Kantteile für Verkleidung die aber auch als Funktionsteil zu verwenden sind. Nachfolgend finden Sie unsere Standardkantteile.

Wo werden Kantteile eingesetzt?

 

Türseitenblech oder Fensterseitenblech

Abmessungen: 70/140 x 2.500

Tropfkant oben für Tür oder Fenster

Abmessungen: 60/25/15/10 x 2.500 bzw.
60/40/25/10 x 2.500


Tropfkant oben z.B. für das Tor

Abmessungen: 50/110/130 x 2.500

Stoßblech für 20er oder 35er Profil

Abmessungen: 50/20/100/20/50 x 2.500
oder 50/35/100



Sockelblech für 20er oder 35er Profil

Abmessungen: 145/25/15/10 x 2.500mm
bzw. 145/40/15/10 x 2.500

Seitenrinnenabedeckung (zweiteilig)

Abmessungen: 30/25/30/20 x 2.500
und 80/50/20/20/155/20 x 2.500mm


Rundfirst für Dachpfannenblech

Abmessungen: 50/280/50 x 2.000mm
(Decklänge 1.900mm)

Giebelblech (Ortgangblech)

für Pfannenblech "Prestige" (groß oder klein)
Abmessungen: 20/125/20/20 x 2.500
bzw. 20/125/60/20 x 2.500mm


Kehlrinne mit Kanten (2 Ausführungen)

Abmessungen: 40/13/145/145/13/40 x 2.500
bzw. 40/13/175/175/13/40 x 2.500mm


Kehlrinne Standard (2 Ausführungen)

Abmessungen: 40/13/145/145/13/40
bzw. 40/13/175/175/13/40 x 2.500mm

Inneneckwinkel (Standard, 90° Winkel)

Abmessungen: 190/190 x 2.500
bzw. 140/140 x 2.500mm





Ortgangblech (Giebelbblech) für 20er bzw. 35er Trapezbleche

Abmessungen: 20/120/120/20 x 2.500
oder 20/160/120/20 x 2.500mm


Fußblech (Rinneneinhangsblech / Rinneneinlauf)

Abmasse: 155/40 x 2.500mm

Ventiliertes Firstblech 20° (Dreiteilig)

Abmessunge: 50/60/130/130/60/50 x 2.500mm


Firstblech 20° Standard(4 Ausführungen)

140/140 x 2.500mm
190/190 x 2.500mm
240/240 x 2.500mm
290/290 x 2.500mm

Fensterblech

Abmessungen: 7/10/70/20 x 2.500mm



Außeneckwinkel Standard (2 Schenkellängen)

Abmessungen: 140/140 oder 190/190 x 2.500mm




 

Außeneckwinkel mit Umkantung für 20er oder 35er Profil

Abmessungen: 50/20/100/100/20/50
oder 50/35/100/100/35/50 x 2.500mm



Schneefangblech

Abmessungen: 10/50/170/120/50/10 x 2.500

Maueranschlußblech (2 Varianten)

Abmessungen: 10/140/140 x 2.500mm

Montag, 10. Februar 2014

Al Bahr Tower - Nachhaltige Geometrische Fassaden reagieren auf Sonnenstrahlen

Mit ganzjährig sonnigen Himmel und einer Durchschnittstemperatur von 100 Grad Fahrenheit + von Juni bis September, stellt Abu Dhabi durchaus eine Herausforderung für Architekten, die halten ihre Gebäude kühlen möchten. Also, bei der Gestaltung der 25-stöckigen Doppel Al Bahr Towers, Aedas Architekten entwickelten ein state-of-the-Art-Fassade, die nicht nur inspiriert von Erbe der Region, sondern reagiert auf den Pfad der Sonne.
 
Basierend auf dem Konzept des adaptiven Blumen und den "mashrabiya" (die hölzernen Gitter Shading-Bildschirm in die traditionelle arabische Architektur verwendet) sind die Türme in riesigen Bildschirmen einem geometrischen Muster mit mehr als 2.098 Einheiten, die dynamisch erweitern und Vertrag mit der kann zusammen fallen Sonne-im Wesentlichen die Schaffung der weltweit größten Solar-Sonnenschirm mechanisierten. Nicht zu vergessen, die aussehen bio-inspirierten Fassaden besonders auffällig, wie sie in den Himmel ragen.




Ein Linearantrieb schützt die Gebäude vor übermäßigem Sonnenstrahlen, wodurch Solargewinn um 50% verringert. Mit innovativen Beschattungslösung Aedas ', die Al Bahr Towers vermeiden die Notwendigkeit für stark behandeltes Glas, wodurch die künstliche Beleuchtung und mechanische Klimaanlage Anforderungen. Die dynamische Fassade verbessert daher die Sichtbarkeit und Benutzerkomfort bei gleichzeitiger Verringerung des Energieverbrauchs und der Anlagengröße.

Montag, 7. Mai 2012

Summer House in Southern Burgenland, Austria - Judith Benzer Architektur Architecture

Das Projekt Summer House im südlichen Burgenland (Österreich) beschreibt eine scharfkantige Kubatur, die in seine Umgebung passt durch seine Einfachheit und homogenes Erscheinungsbild.
In einem als Gartenhaus, und durch den Einbau eines Weinkellers mit Produktions-Flächen zu einem späteren Zeitpunkt verwendet wird, ist der Architektur des Gebäudes orientiert durch die Kubatur des Kellerstöckel (Weinhaus) typisch für die Region Südburgenland.
Der Keller enthält Räume für die Weinlagerung und-produktion; die oberirdischen Räume sind für Wohnzwecke. Der Keller wurde in einer Stahlbeton-Massivbauweise ausgeführt worden sind. Das Erdgeschoss und ersten Stock wurden als reiner Holzbau errichtet. Hier wurden die unverhüllte Holzkreuz Schicht Elemente effektiv nicht nur in ihrer strukturell-statischen Funktionen, sondern auch als Design-Elemente gerendert. Als Gegengewicht, steht die Baumaterialien aus Holz auf einem groß angelegten Einsatz vis-à-vis Sichtbeton und Stahl Materialien. Die Materialien wurden bewusst in einer unbehandelten, unverhüllte Staat angestellt; in ihrer Kombination bilden sie eine homogene Atmosphäre.
Da das Sommerhaus nicht in den Wintermonaten bewohnt wurde eine Lärche Gitter Mantel entwickelt, die komplett geschlossen werden. Während der Wintermonate unbewohnt, das Haus ist so unauffällig und skulptural in der Landschaft. Um dies zu erreichen, wurden Faltung und Klappe Fensterläden entwickelt, die, wenn geschlossen, mit der Fassade bündig und auch beschichtet mit Raute Internat, schmelzen in den Mantel. Im Sommer, die Fensterläden gegen sommerliche Überhitzung zu arbeiten: wenn sie geöffnet - wie Vordächer - und wenn geschlossen. Die scharfen Kanten der Kubatur von Kupfer Ecke Platten gebildet.
Die Terrasse, die auch als Lärche Gitter formuliert, bildet eine Art Schatten des Gebäudes. Der Mantel wird so nach vorne in Design im Außenraum durchgeführt.