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Mittwoch, 9. Februar 2011

Allgemeine Informationen zur DIN 18232

Allgemeine Informationen zur DIN 18232
Bitte beachten Sie auch die Änderungen der neuen DIN E 18232-2, 12/01 die hier noch nicht dargestellt sind.   
Unsere Fachleute beraten Sie gerne.    Senden Sie uns Ihre gezielte Anfrage.
 
Die sachgerechte  Bemessung und Auslegung einer Rauch und Wärmefreihaltungs- Anlage nach DIN 18232 verlangt erhebliches Fachwissen und die Berücksichtigung vieler verschiedener Parameter. So wirkt sich z.B.  das Vorhandensein von Rauchschürzen, einer automatischen Brandmeldeanlage oder einer Werkfeuerwehr auf die erforderliche Installation und damit auf die Höhe der Investitionen aus.
Um eine identische Ausgangslage und eine spätere Vergleichbarkeit für alle Angebote sicherzustellen, empfiehlt es sich , vor der Auslegung und Bemessung alle Einflußgrößen in Form einer     Checkliste zur Auslegung nach DIN 18232   zusammenzustellen
Börner dimensioniert projektbezogen für Sie Ihre Rauch und Wärmefreihaltungsanlagen .              Unser spezielles EDV-Programm ermittelt aus Ihren Hallenabmessungen und weiteren  Randbedingungen die optimale Anzahl und Größe Ihrer Rauch und Wärmefreihaltungs-geräte (RWG).                        

Die DIN 18232 ist gegliedert in drei Teile :
  • Teil 1  : definiert Begriffe und Anwendungen 
  • Teil 2 : regelt Auslegung und Dimensionierung
  • Teil 3: bestimmt die Geräteanforderungen
eingeschossig
Die DIN 18232 gilt für übergroße Räume in eingeschossigen Gebäuden bzw. für die oberste Etage mehrgeschossiger Gebäude, d.h. üblicherweise für Räume über 200m² Grundfläche, deren Decke gleichzeitig das Dach des Gebäudes bildet. Der Anwendungsbereich der DIN 18232 erstreckt sich  sowohl auf  gewerbliche als auch auf nicht gewerbliche Gebäude. Sie gilt jedoch nicht für  Treppenräume und für  Versammlungsstätten (siehe LBO).
mehrgeschossig
Für eine Rauch und Wärmefreihaltungs-Anlage nach DIN 18232 ist die aerodynamisch wirksame Abzugsfläche (Aw ) maßgebend. Im Gegensatz zur geometrisch freien Abzugsfläche (AG ), wie sie die LBO zugrundelegt, wird die Aw-Fläche eines RWG durch die genormten Prüfungen nach Teil 3 im Windkanal ermittelt.
Dabei hat sich herausgestellt, daß strömungsverbessernde Maßnahmen, z.B. speziell geformte Aufsatzkränze oder Windleitflächen (Spoiler), zu einem günstigerem Aw-Wert führen.
Neben der Aw-Wert-Bestimmung sind umfangreiche Prüfungen - z.B. Windsog, Standsicherheit Brandverhalten - erforderlich. Diese werden vom staatlichen Materialprüfungsamt NRW in Dortmund im zusammenfassenden Prüfzeugnis (ZPZ) bestätigt.

Bezüglich der Auslegung fordert die DIN 18232 Teil 2 entsprechend der Grundfläche des Raumes :
bei einer Dachneigung von 0° bis 12°  -  mindestens ein Gerät pro 200m²  wobei die RWG möglichst gleichmäßig auf der Dachfläche zu verteilen sind;
bei einer Dachneigung über 12° - mindestens ein Gerät pro 400m²  wobei die RWG möglichst hoch anzuordnen sind.
Grundsätzlich sind mehrere kleinere Geräte wenigen großen Geräten vorzuziehen.
Folgende Abstände sind einzuhalten :
  • untereinander mindestens 5m, höchstens 20m
  • bei Dachneigungen bis 12° darf der Abstand zwischen  RWG und Dachrand 5m nicht unter-     und 10m nicht überschreiten
  • bei Dachneigungen über 12° sind die RWG oberhalb der mittleren lichten Raumhöhe anzuordnen Ihr Abstand zur Außenwand soll nicht mehr als 20m betragen.
Rauchschürze
Da kleinere Abschnitte im Brandfall leichter beherrscht werden können und um die notwendige Abzugsthermik sicherzustellen, sollen Dachflächen von Räumen über 1600m² Grundfläche durch Rauchschürzen in Abschnitte von max. 1600m² unterteilt werden.
Sind Abschnitte von <= 1600m² aus betrieblichen Gründen nicht möglich, wird nach DIN eine entsprechende Dimensionierung vorgegeben.
siehe auch : CHECKLISTE DIN 18232

Dienstag, 16. November 2010

Download - Fachverband für Tageslicht und Rauchschutz RWAs

Heft 19
Wärmeabzüge im Brandfall:
Grundlagen, Produktbeispiele, Nachweisverfahren für Öffnungsverhalten, Dimensionierung von Wärmeabzugsflächen, Planung und Einbau

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Heft 18
Tageslicht am Arbeitsplatz:
Tageslicht gezielt nutzen, Tageslichteintrag durch Fenster, Taghell mit Dachoberlichtern
  DOWNLOAD (1,09 Mb) Download Heft 18

Heft 17
Rauch- und Wärmeabzugsgeräte in Europa:
Auswirkungen der EU-Regelungen auf RWA -
CE-Zertifizierung, CE-Kennzeichnung und VdS-Systemanerkennung
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Heft 16
Natürliche Entrauchung über Wände:
Ergebnisse eines Forschungsvorhabens zur Entrauchung von Räumen über NRA in Wände

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Heft 15
Gestalten mit Tageslicht:
Lichtplaner über Lichtkonzepte, Lichtverteilung,
Raumqualität, Raumgestaltung und Oberlichtvariationen

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Heft 14
Rauch- und Wärmeableitung: Fragen, Anmerkungen und Antworten zur neuen Industrie- Richtlinie. Verschiedene Experten kommen zu Wort

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Heft 13
Tageslicht und Ergonomie: Leben und Arbeiten mit Tageslicht - Das Heft gibt Anregungen zur effizienten Nutzung von Tageslicht insbesondere am Arbeitsplatz.

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Heft 12
Rauchabzug im modernen Brandschutz: Experten berichten aus Wissenschaft und Praxis und stellen integrierte Brandschutzkonzepte vor.

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Heft 11
Gestaltung mit Dachlichtelementen: Enthält einen Überblick zur Geschichte der Tageslichtarchitektur, Hinweise für die Tageslichtplanung mit Dachlichtelementen und dem kreativen Umgang mit Tageslicht.

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Heft 10
Zusatznutzen von Lichtkuppeln und Lichtbändern: Raumlüftung. Enthält lüftungstechnische Grundlagen, Berechnungsformeln und Hinweise zur Geräteauswahl.

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Heft 9
Tageslichtberechnung im Detail. Enthält u.a.auch eine Formel, mit der die Gesamtfläche der Oberlichter überschlägig ermittelt werden kann.

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Heft 8
Tageslicht und Energieeffizienz - Optimierte Tageslichtnutzung durch Lichtkuppeln und Lichtbänder senkt den Gesamtenergiebedarf von Nichtwohngebäuden

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Heft 7
Wartung und Instandhaltung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen. Ein Ratgeber zur Sicherstellung der dauerhaften Funktion von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen.

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Heft 6
Tipps und Hinweise zur Erstellung und Auswertung von Leistungsverzeichnissen für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen. Ein hilfreicher Leitfaden für Planer und Berater.

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Heft 5
Tipps und Hinweise für die Planung und Ausführung von Lichtkuppeln und Lichtbändern. Eine detaillierte Übersicht über Dachanschlüsse für alle am Bau Beteiligten.

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Heft 4
Vollständig überarbeitet und an den letzten Stand der Normung angepasst:
Verbesserte Brandschutzkonstruktionen für Lichtkuppeln, Lichtbänder und RWG nach DIN 18234.
Wichtige Detailinformationen für Planer und Bauleiter.

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Heft 3
Tageslichttechnische Grundlagen - Was ist Licht? Strahlung und Licht, Tageslicht und Gesundheit, Tageslicht am Arbeitsplatz, Qualität der Tageslichtbeleuchtung.

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Heft 2
Vollständig überarbeiteter und dem Stand der Normentwicklung angepaßter Leitfaden zur Auslegung und Dimensionierung einer natürlichen RWA entsprechend den einschlägigen Regelwerken. Eine praxisgerechte Arbeitshilfe für Planung und Ausschreibung für viele gängige Anwendungsbereiche

  DOWNLOAD (1.32 Mb) Download Heft 2
Heft 1
Vollständig überarbeitete und dem Stand der Normentwicklung angepaßte Basisinformation für alle Baufachleute zu Grundlagen, Aufgaben und Wirkungen von Rauch- und Wärmeabzugsgeräten.

  DOWNLOAD (783 kb)