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Mittwoch, 30. März 2016

Dienstag, 28. Juli 2015

Treppenarten - Definitionen

Zweiholmtreppen :

Definition: Stahlunterkonstruktion für Holz- Metall- und Steinstufen für den Innen- und Außenbereich
Die Zweiholmtreppen zeichnen sich von Anfang an durch ihre hohe Transparenzund elegante Leichtigkeit in der Dimensionierung der Stahlprofile aus.Dabei kann auf zahlreiche Wandverankerungen und damit verbundene aufwendige Stemmarbeiten weitgehendverzichtet werden. Zweiholmtreppen sindIdeal zum Selbstbau geeignet. Durch dieVerwendung von Holz und filigranenStahlelementen erhält diese Treppe einbesonderes Flair und passt sich der Raumwirkung durch die elegante Linienführung in hervorragender Weise an. Die Zweiholmtreppe als Podesttreppeausgeführt, ist dort angebracht, wo ein“ freier Wohnstil” gewählt wurde. Auch hier ist jede Geländerart in Form und Material einsetzbar. Ein weiteres Plus der Zweiholmkonstruktion ist die rundherum Schallgedämmte Ausführungdieser Treppenanlage. Schon in der Rohbauphase kann die Treppe als sichere Bautreppe genutzt werden.
Neben unseren Standardtreppen führen wir auch Ihre eigenen Ideen und Vorschlägeaus. Die Stahlkonstruktionen werden bauseits gestrichen und können somitoptimal an die jeweilige Innenarchitektur angepasst werden. Falls gewünscht können wir auch pulverbeschichtete Treppenanlagen anbieten, die in einigen Standardfarben erhältlich sind. Durch raffinierte Materialkombinationen lassen sichbesondere Effekte und Raumwirkungen erzielen. Steht der funktionelle Aspekt derTreppe im Vordergrund, ist unser Angebot an preisbewussten Komplettlösungeninteressant. Diese dauerhaft belastbare und schwingungsarme Konstruktiongarantiert auf lange Zeit Sicherheit und Komfort.


Harfentreppen :

Harmonischer Gesamtaufbau mit Harfe.
Die Harfentreppen erlauben einen filigranen, lichten Treppenbau. Die Harfe dientnicht als statisches, sondern als gestalterisches Element. Die Harfentreppenkommen mit einem kleinen Deckenöffnungsmaß aus und bieten somit mehr Wohnraum. Harfen können sowohl als Vierkantharfe als auch als Rundrohrharfegeliefert werden. Sonderharfentreppen sind eine besser begehbare und gute Alternative zur Spindeltreppe. Harfentreppen sind ein charakteristisches Element,die durchgehende Geländerharfe selbst, kann variationsreich gestaltet werden.
Die klare, geradlinige Form macht Harfentreppen zeitlos schön. Sie passen optischebenso in ein schmales Treppenhaus wie in einem grosszügigen Flur. Und sie halten, was Ihre elegante Erscheinung verspricht: solide Sicherheit. Die stabilen Harfenschutzgeländer können über mehrere Stockwerke durchgängig eingebaut werden. Jede Treppe ist maßgenau gefertigt, entsprechend den individuellen baulichen Gegebenheiten. Die Harfe kann bei Bedarfals Brüstungsgeländer weitergeführt werden oder unterhalb der Treppeabgehängt werden. Auch Handläufe bieten wir in zahlreichen Varianten. Sie könnenwandseitig montiert oder in die Harfen- konstruktion integriert werden.


Einholmtreppen :

Definition: Stahlunterkonstruktion für Holz- Metall- und Steinstufen für den Innen- und Außenbereich
Konstruktion: Die Unterkonstruktion besteht aus einem Vierkantrohr, das nachstatischen Erfordernissen bemessen ist. Damit ist die Konstruktion so dimensioniert, daß maximal nur eine Wandanbindung erforderlich ist. Die Profilewirken durch fachgerechte Verarbeitung elegant und modern.Das Geländer wird als individuelles Stab- oder Rohrgeländer realisiert. Jede Stahltreppen wird schon im Rohbau montiertund kann dann als Bautreppe genutzt werden. Mehr als eine funktionale Verbindung von Etage zu Etage. Der Wunsch jedes Hausbesitzers nach einerschönen, sicheren und bequem begehbaren Treppe kommt bei dieser Treppen-form voll zur Geltung. Elegante Linienführung, durchdachte und effektvolleDetaillösungen, die Kombination von warmen Holz, Stahl und modernenBauelementen, alles in allem ergibt sich ein gelungenes, ästhetischesGesamtbild.
Einholm- Treppen sind für jede Treppenform lieferbar: gerade, einviertel oder gewendelt. Jede Geländerart ist in Form und Material einsetzbar.Einholmtreppensind die optisch leichte Möglichkeit Höhenunterschiede elegantzuüberwinden. Freitragend sparen sie Platz ohne dabei an Stabilität einzu-büssen. Die filigrane Linienführung und das kunstvolle aber zeitlose Design sindMassarbeit. Sie bereichern jedes Treppenhaus und jeden Außenaufgang. (Selbstbaufreundlich, Steck- und Schraubsystem, Schallgedämmt ( Trittschall, Wandanker, An - u. Austritt )).


Stahlwangentreppen :

Wangentreppen haben sich als Begriff für exklusive Wohnkultur durchgesetzt.Die Kombination von Stahl und Holz hat schon seit einiger Zeit im Wohnbereichdurchgesetzt. Die seitlichen Stahlwangen werden nach statischer Berechnung so konstruiert, dass sie trotz ihrer beschwingten Leichtigkeit in Sicherheit undStabilität anderen Treppenkonstruktionen gleichwertig sind.
Bei Treppenanlagen im Geschäftsbereich, in öffentlichen Anlagen oder Verwaltungen sind ausgewählte Materialien ein wichtiges Kriterium.Bei solchen Treppen, die einer starken Belastung durch Besucherbenutzung oderWitterung unterliegen, wird eine lange Beständigkeit im Wert erwartet.Darum kommt der Auswahl der Werkstoffe eine besondere Bedeutung zu. Derindividuelle Einsatz von Natursteintreppen vereinigt in sich die Einmaligkeit undnotwendige Belastungshärte. Die Kombination mit Stahl, Edelstahl, Messing, Kunststoffe oder Glas erschliesst weitere Möglichkeiten der individuellenGestaltung Hinzu kommen Holzarten wie z.B. Buche, eiche, Esche, Birke, europ.Ahorn, ebenso Stein und für Aussentreppen Gitterroste 30/30 oder 10/30, Lochbleche, Tränenbleche, Riffelbleche und Wannen, natürlich für den Aussenbereich Feuerverzinkt. Hinzu kommt die Möglichkeit verschiedene Stahlprofile zu verwenden, wie z.B. Flachstahl, U- Stahl, und MSH- Profile, je nach den statischenErfordernissen.


Spindeltreppen :

Unsere Spindeltreppen sind im Wohnbereich ein aussergewöhnliches Gestaltungselement, und geben dem Raum und Flur eine besondere Prägung. Gleichzeitigbieten unsere Spindeltreppen die optimale Lösung für den Dachausbau oderUmbau. Der einfache Bausatz garantiert Passgenauigkeit und problemlosen Einbau. Bei uns wird jede Spindeltreppe ganz nach den baulichen Gegebenheitenkonstruiert und gefertigt. Die besondere Schalldämmung “ Rund um “ sorgt fürgeräuscharmes Gehen. Unsere Spindeltreppen sind bestens geeignet für dieSelbstmontage.
Die Treppen können grundiert, farblichlackiert, pulverbeschichtet, verzinkt oder inEdelstahl ausgeführt werden. Spindeltreppen als Außentreppen mehr als ein Notausstieg.Unsere Spindeltreppen finden mehr und mehrAnwendung im Außenbereich.Sei es, dass ein zusätzlicher Ausgang geschaffen werdensoll, z.B. ein direkter Zugang in den Garten,oder dass Balkone und Terrassen bessererreichbar sind. Durch die Normung des Baukastenprinzips vieler Einzelteile sind dieseTreppen knallhart kalkuliert.
Unsere Spindeltreppen finden verstärkt auch Absatz im Bereich der Industrie. AlsIndustrietreppe ist sie mehr als ein witterungsbeständiger Aufgang oder lebens-rettender Notausstieg. Sicher und gut begehbare Metalltreppen sind im Industrie-bereich von besonderer Bedeutung. Durchdachte und effektive Detaillösungen,moderne Bauelemente und angepasste Konstruktionen an interessanten Industrie-bauten machen unsere Industrietreppen wirklich unverwechselbar. Alle Treppensind statisch geprüft und erfüllen die Anforderungen der Bauaufsichtsämter.


Raumspartreppen :

Platzsparende Alternative auch für den nachträglichen Einbau.
Auch unsere Kleinsten sind rundum schallgedämmt, selbstbaufreundlich und alssichere Bautreppe zu nutzen. Die Raumspartreppe mit Schmetterlingsstufen fürden offenen Zugang zum Dachgeschoss als praktische Alternative zur Einschub-treppe. Die Minizweiholmtreppe hat neben ihrer transparenten Eleganz alle Vorteile der grossen Zweiholmtreppen .Die Mini- Zweiholmtreppe erfüllt trotz Minimuman Platzbedarf alle Anforderungen auch imästhetischen Bereich. Die Mini- Zweiholm-treppen sind auch mit Podest erhältlich. Wirverwirklichen Ihre Raumspartreppe individuellnach Ihren Wünschen und den baulichenGegebenheiten.Ob Form oder Material von Stufen und Geländer, der Vielfalt architektonischer Gestaltung sind auch hier keine Grenzengesetzt.


Ganzholztreppen :

Die Ganzholztreppen sind ästhetisch, speziell nach Ihren Wünschen auf Massangefertigte Unikate mit besonderem Charakter : exklusiv, natürlich, flexibel undvielseitig. Zahlreiche Holzarten und grosse Gestaltungsvielfalt ermöglichen eineharmonische Integration in jeden Wohnraum. Optisch besonders wirkungsvollzeigt sich die Kombination von Massivholz und konträren Materialien wieMessing, Edelstahl oder auch Stufeneinlagen aus Natur- oder Kunststein, oderdie Kombination verschiedener Holzsorten untereinander z.B. Wangen aus Kieferund Stufen aus Buche.
Ob eingestemmte oder aufgesattelte Treppenstufen. Alles ist möglich zu verwirklichen.


Balkon- und Treppengeländer :

Ob komplette Balkonkonstruktionen aus Stahl oder individuell gefertigte Geländer,der gestalterischen Vielfalt sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Alle Balkon-konstruktionen könne maßgenau in den unterschiedlichsten Ausführungenindividuell und passgenau nach allen baulichen Gegebenheiten gefertigt werden. Materialkonstruktionen wie Edelstahl, Messing, Glas, Holz und Kunststoff sind gestalterische Möglichkeiten unserer Balkongeländer. Sie sagen uns Ihre Wünsche, wir verwirklichen sie.
Alle Geländerteile sind feuerverzinkt und alle Befestigungsmaterialien aus Edelstahl entsprechend der DIN- Normen um einen optimalen Korrosionsschutz zu erzielen. Geländerfüllungen bestehen aus Stäben in vielen unterschiedlichen Variationen angeordnet, ob senkrecht, waagerecht, diagonal, gekreuzt oder mitunterschiedlichen Dekoren. Füllungen können auch aus Glas, Acryl, Blechen, Max-Platten, Kunststoffen oder Holz bestehen. Wichtig ist auch die richtige BefestigungIhres Geländers, entweder frontal, von unten oder notfalls von oben an der Betonplatte oder Stahlkonstruktion.

 

Treppen nach Konstruktion

Folgende Treppentypen sind vor Allem aufgrund ihrer Konstruktion unterscheidbar, wobei unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen können. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist die Lagerung der Treppenläufe.

Freitragende Treppen

Unter freitragenden Treppen versteht man Treppen mit Auflager oben und unten. Auch zweiläufige U-Treppen, bei denen das Zwischenpodest keinerlei Auflager hat, werden als freitragende Treppen bezeichnet.
  • Faltwerktreppen werden aus einem treppenlaufbreiten Blechstreifen durch ständiges Hin-und-Her-Falten hergestellt. Als Material wird überwiegend Riffelblech verwendet. Faltwerktreppen aus Holz sind nicht gefaltet, sondern werden aus verschiedenen Holzwerkstoffplatten durch Verleimung der Kanten hergestellt. Zusätzlich zur Verleimung werden verschiedenste Holzverbindungen eingesetzt, um eine ausreichend biegesteife Ecke zu erhalten.
  • Bei einer Bolzentreppe, auch Tragbolzentreppe genannt, sind die Treppenstufen untereinander mit Tragbolzen biegesteif verbunden.

Balkentreppen

Bei Balkentreppen liegen die Trittstufen auf einem Träger auf, der auch Holm genannt wird. Der Träger besteht meist aus Holz, Brettschichtholz, Stahl oder Stahlbeton.
Einholmtreppen sind Treppen mit nur einem tragenden Balken aus Holz oder Stahl, auf dem die Stufen aufgesattelt sind. Die Trittstufen müssen kippsicher auf dem Holm befestigt sein, was durch Verstrebungen erreicht werden kann. Der Holm muss neben der Biegebelastung auch eine Drehbelastung aufnehmen können. Da der Holm meist in der Mitte der Treppe angeordnet ist, wird diese Konstruktion auch Mittelholmtreppe genannt. Die Zweiholmtreppe ist eine Treppe mit zwei tragenden Balken.
Werden die Stufen massiv ausgeführt, egal ob in Holz, Naturstein, Betonwerkstein oder Stahlbeton, so spricht man auch von einer Blockstufentreppe.

Wangentreppen

Eine Wange ist das tragende schrägliegende Bauteil links und rechts der Treppenstufe. Die linke Wange ist dabei die beim Treppaufgehen links liegende Wange. Als innere Wange, Freiwange oder Lichtwange wird die am Treppenauge liegende Wange bezeichnet. Die Wandwange liegt direkt an der Wand an oder ist mit einem Abstand von max. 6 cm von der Wandoberfläche abgerückt.
Eine Stufenwange hat keine über die gesamte Treppenlauflänge durchgehende schräge Ober- und Unterkante. Die Ober- und Unterkante der Stufenwange ist vielmehr in einem gleichmäßigen parallelen Abstand zu den Stufen und Setzstufen und hat somit ein stufenförmiges Aussehen.
Ein Krümmling oder Kröpfling ist die gebogene Verbindung von zwei die Richtung wechselnden Wangen oder Handläufen.
Den im Bild (Fig. 12. links) sichtbaren senkrechten Pfosten, an dem das Treppengeländer beginnt, nennt man Antrittpfosten. Er kann kunstvoll verziert sein, wird aber bei modernen Treppen eher nüchtern ausgeführt.
Die im Bild (Fig. 13. rechts) sichtbare senkrechte Holzsäule mit dem Abhängling gehört zu den Hängesäulen.

Andere Konstruktionsarten

Eingespannte Treppenstufen
Bei einer Kragstufentreppe sind die Stufen einseitig an bzw. in der Treppenhauswand als Kragarm befestigt. Die Treppenstufen sind meist Naturstein- oder Stahlbeton-Blockstufen.
Bei einer Abgehängten Treppe, auch als Harfentreppe bezeichnet, werden die Stufen an dünnen Seilen oder Stäben aus Edelstahl oder anderen geeigneten Materialien von der Decke abgehängt. Die Seile bzw. Stäbe sind meist zum Boden hin abgespannt. Diese Treppenart kann auch als Treppe mit tragendem Geländerholm ausgeführt werden. Hier übernimmt der bohlenförmige Holm, der zugleich auch als Handlauf genutzt wird, die anfallenden Kräfte der Abhängung. Das harfenähnliche Aussehen dieser Konstruktion gibt ihr den Namen.
Bei Schwebetreppen oder Schwebestufen werden die einzelnen Stufen kraftschlüssig mit der Wand verbunden und „schweben“ im Raum.

Donnerstag, 5. März 2015

Treppenbezeichnung Bau

Eine (Treppen-)Sprache sprechen bedeutet: Unabhängig von der Bauweise und dem Grundriss der Treppe sind wichtige Maße und technische Regeln einzuhalten, die sich aus Jahrhunderten von Erfahrungen im Treppenbau entwickelt haben.
Häufige Missverständnisse durch regional unterschiedliche Bezeichnungen können durch die nebenstehenden, genormten Begriffe ausgeräumt werden. (DIN 18065)




In Anlehnung an DIN 18 065 wiedergegeben mit Erlaubnis des DIN Deutsches Institut für Normung e.V. Maßgebend für das Anwenden der Norm ist deren Fassung mit dem neuesten Ausgabedatum, die bei der Beuth Verlag GmbH, Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin, erhältlich ist.



Dienstag, 14. Februar 2012

Bezeichnungen, Aufzug, Plattformlift, Treppenlift - Hinweise und Zuschüsse für Aufzug und Treppenlift

Aufzug

Aufzüge sind vertikale Transportanlagen für Personen und Güter aller Art. Ihre Anordnung muss nach bau-, brandschutz- und ablauftechnischen Überlegungen erfolgen und den Sicherheitsbestimmungen entsprechen.
Aufzüge mit Personenbeförderung gehören zu den überwachungsbedürftigen Anlagen laut Betriebssicherheitsverordnung BetrSichV.
Die Aufzugsanlage kann in bauseits erstellten Mauer- und Betonschächten montiert werden. Der Hersteller liefert auch selbsttragende Schachtgerüste aus Aluminiumprofilen. Die Schächte eignen sich sowohl für den Außen- wie auch für den Inneneinsatz. Der Schacht kann vielfältig gestaltet werden, da eine Vielzahl von Verkleidungsmaterialien (Glas, pulverbeschichtete Aluminiumbleche, Granitplatten usw.) eingebaut werden können.
Die Schachtgrubentiefe beträgt bei Geschwindigkeiten größer 0,2 m/s mindestens 1.000 mm.
Bei Geschwindigkeiten bis zu 0,2 m/s kann diese unter bestimmten Voraussetzungen deutlich verringert werden.
Beim Antrieb direkt an der Kabine wird kein Maschinenraum benötigt.

Behindertenaufzüge zum Transport von gehbehinderten Personen und Rollstuhlfahrern

Behindertenaufzüge im privaten und öffentlichen Bereich mit einer möglichen Absturzhöhe von größer 3 m sind anzeige- und prüfpflichtig durch den TÜV.
Es gibt die unterschiedlichsten Ausführungen: als Plattformlift, Sitzlift oder mit nicht geschlossener Kabine. Die Förderhöhen sind meist zwischen 1 bis 3 m, können aber auch im privaten Bereich vom Keller bis zum Dachgeschoss reichen (bis ca. 12m Höhendifferenz). Ca. 80 % der Behindertenaufzüge verlaufen schräg über Treppen, 20 % sind Senkrechtaufzüge.
Aus Sicherheitsgründen haben sie eine geringe Betriebsgeschwindigkeit (max. 0,2 m/s). Werden Sie als Schrägaufzug im Bereich der Treppen eingebaut schränken sie diesen durch Führungsschienen und Parkhaltestelle ein. Die Totmannsteuerung zur Bedienung ist wärend der gesamten Fahrzeit zu drücken, im öffentlich zugänglichen Bereich erfolgt die Nutzung über einen Schlüsselschalter, der nur die Benutzung durch Befugte ermöglicht.
Vorteile:
  • geringere Anschaffungskosten im Vergleich zu Personenaufzügen
  • leichte Anpassung beim Einbau in bestehende Gebäude
Behinderten - Senkrechtaufzug

Behinderten - Senkrechtaufzug

Behinderten-Senkrechtaufzüge dienen ausschließlich dem Transport von Behinderten (Rollstuhlfahrer) und ggf. einer Begleitperson, eine Verschlüsselung ist deshalb grundsätzlich vorgeschrieben.
Die Aufzüge werden nach der Maschinenrichtlinie (98/37/EG) errichtet und betrieben. Ein Schacht mit Schachtabschlusstüren ist erforderlich. Bei gleichen Kabinenabmessungen kann der Schacht gegenüber herkömmlichen Aufzügen jedoch kleiner gehalten werden
Da der Antrieb am Lastaufnahmemittel (Kabine) angeordnet werden kann, wird der sonst übliche, separate Maschinenraum eingespart. Die Kabine muss nicht allseits geschlossen sein, was zur Einsparung der Kabinenabschlusstüren führt. Dies ergibt eine geringere Breite und Tiefe des Schachtes. So passt sich der Behinderten-Senkrechtaufzug leichter in ein bestehendes Gebäude ein als ein herkömmlicher Personenaufzug.

Schachtloser Senkrechtaufzug

Für den privaten Bereich mit einer Förderhöhe bis 4200 mm und geringen Abmessungen. Automatischer Deckenverschluss.

Hebeplattform

Sie eignen sich für den senkrechten Transport von Behinderten in Rollstühlen und Gehbehinderten. Es lässt sich eine Höhe von 300 bis 1500 bzw. 3000 mm überwinden. Für den privaten Bereich wird die Anlage mit einem Sicherheitsbügel geliefert. Im öffentlichen Bereich wird eine kontaktgesicherte Tür eingesetzt. Die Tragfähigkeit beträgt 300 kg.
Es sind oft nur geringe Umbauarbeiten notwendig, da Hebeplattform sehr leicht aufzustellen sind. Keine Schachtgrube bei Auffahrrampe erforderlich.

mobile Hebeplattform

für kurzfristige Übergangslösungen wie z.B.Veranstaltungen, Bühnen, Messen bis 1000 mm Förderhöhe

Treppenlift

Geeignet zum nachträglichen Einbau in vorhandene Treppen, ob kurvig, gewendelt oder eckig, im öffentlich zugängigen und privaten Bereich.
Treppenlift Führungsarten
Treppenlift Führungsarten

Treppen - Sitzlift

Sie sind für Personen geeignet, für die das Treppensteigen körperlich anstrengend ist, die aber ohne Hilfe in der Lage sind auf dem Sitz Platz zu nehmen. Dieser Treppenlift besteht aus einer Fahrschiene und einem Sitz mit der Antriebstechnik/Batterie. Er ist kinderleicht per Knopfdruck zu bedienen, benötigt relativ wenig Platz und es fallen kaum Umbauarbeiten an
Sitz-Lifte sind an fast jeder Treppe montierbar, vor allem auch an kurvigen und eckigen Treppen.
Ein drehbarer Sitz sorgt für einen sicheren Ein- und Ausstieg außerhalb des Stufenbereichs. Der Sitz und das Fußbrett ist auf jede Größe höhenverstellbar. Es kann auch im Stehen gefahren werden. Armlehnen bieten eine zusätzlichen Halt. Beginnt die Treppe unmittelbar neben einer Tür oder einem Flur beginnen, kann die Fahrbahn am unteren Treppenanfang mit einem manuellen oder automatischen Klappstück ausgestattet werden. So bleiben eventuelle Durchgänge oder Türen frei zugänglich.

Treppenplattformlift

Im privaten Bereich sind Treppenplattformlifte für Personen, die körperlich nicht in der Lage sind auf einen Treppensitzlift umzusteigen.
Für den Einbau sind breite Treppen wichtige Voraussetzungen, da sie viel Platz einnehmen. Eine Prüfung der Platzverhältnisse ist daher dringend geboten.
Im öffentlich zugängigen Bereich mit beengten Treppengrundriss ist eine Voranfrage bei der Bauaufsichtsbehörde sinnvoll. Eventuell sind Sonderanfertigungen möglich.
Der Gesetzgeber schreibt eine Notrufschaltung vor, sowie Wartungsfristen.

Beispiel Platzbedarf Innenführung
Plattform-
lift
Länge
Plattform-
lift
Breite
Treppen-
lauf-
breite
Treppen-
haus-
breite
Abstand zwischen Wand und Wand Schwenk-
radius der Plattform in der Kurve
(Kurvenmitte)
750 680 900 2130 1010 1045
840* 680 920 2165 1030 1065
1000** 800 1060 2446 1175 1206
*Standardgröße; **Standardgröße im öffentlich zugängigen Bereich [Quelle:ThyssenKrupp]

Fahrschiene innen 90°
Fahrschiene innen 90°
Fahrschiene innen 180°
Fahrschiene innen 180°











Deckenlift, Hängelift

Alternative für enge Treppenhäuser, ob Holz oder Beton. Der Rollstuhl wird an stabilen Stahlseilen oder Ketten befestigt und schwebend über die Treppenstufen in die gewünschte Etage befördert. Ebenso kann dieser Lift als schienengeführter Deckenlift mit Teleskopsitz geliefert werden.
Die Liftanlage kann über mehrere Stockwerke geführt werden und beliebig lang sein. Treppe und Durchgänge bleiben in der ganzen Breite frei. Der Ein- und Ausstieg erfolgt außerhalb des Treppenbereichs.

Schienenliftsystem

Schienenliftsystem
speziell für die Pflege in kleinen wie in großen Räumen entwickelt, unabhängig von der Deckenhöhe und der Deckenbeschaffenheit. Die Hubkassetten können beim Schienenliftsystem einfach ausgehängt werden. Das geringe Gewicht ermöglicht, die Hubkassette in mehreren Räumen einzusetzen. Je nach Art der Behinderung stehen verschiedene Gurt und Tragesysteme zur Verfügung. Diese können mit einem Handgriff ausgetauscht werden. Es besteht auch die Möglichkeit einen Fahrmotor zu nutzen. Damit ist dem Betroffenen ein selbstständiges Fahren möglich.
Die Schienen können direkt unter der Decke befestigt werden. Dabei ist die Höhe des Raumes nicht von Bedeutung. Bei abgehängten oder verkleideten Decken ist eine Montage von Wand zu Wand möglich, maximale Spannweite 6 m.
Sind auch die Wände nicht tragfähig, wird die Schiene auf Stützen gestellt. Durch ein umfangreiches Sortiment an Zubehörteilen können Einzelschienen wie auch Traversenanlagen (HForm) eingesetzt werden. Mit diesen Traversen kann der komplette Raum genutzt werden. Auch für niedrige oder runde Zimmer gibt es Lösungen.

Hinweise zum Treppenlift im privaten Bereich

Grundsätzlich ist die Anschaffung eines Treppenliftes eine private Angelegenheit.
Die Krankenkassen kommen in der Regel nicht für einen Treppenlift auf, weil er kein anerkanntes Hilfsmittel ist. Möglichkeiten zur finanzielle Unterstützung finden Sie hier:
  • Pflegeversicherung
  • Hauptfürsorgestelle
  • Berufsgenossenschaft
  • Sozialamt
  • Agentur für Arbeit
  • Steuer
Die Kosten werden von der Länge der Transportstrecke, Liftführung und Ausstattung bestimmt. Treppenlifte gibt es ab etwa 5000 Euro.
Nach § 554a Abs. 1 BGB kann der Mieter vom Vermieter die Zustimmung zu baulichen Veränderungen oder sonstigen Einrichtungen verlangen, die für eine behindertengerechte Nutzung der Mietsache oder den Zugang zu ihr erforderlich sind.

Montage/ Einbau eines Treppenlifts

Im Gespräch mit einem Monteur wird ein Aufmass der Treppe gefertigt und die Anschlussbedingungen besprochen.
Der Lift wird im Werk entsprechend des Aufmasses vorgefertigt. Das Aufstellen richtet sich nach dem Modell und der Fahrbahnlänge, sowie nach den Gegebenheiten der Treppe und der Umgebung dieser. Für das Aufstellen des Treppenlifts wird im Normalfall etwa ein halber Tag benötigt.
Herkömmliche Treppen-Sitzlifte sind für Personen bis etwa 130 Kilo gebaut - also ausreichend für jeden Normalgewichtigen. Für schwerere Personen sowie Rollstuhlfahrer sind Treppenplattformlifte geeignet, die ein Maximalgewicht bis zu 300 Kilogramm befördern.
Die Geschwindigkeit beträgt ca. 15 Zentimeter pro Sekunde.
Treppenliftsysteme sind vom TÜV geprüft. Die Sicherheit wird gewährleistet durch Sensoren, die Hindernisse erkennen, Abrutschsicherungen oder Sicherheitsbügel bei Plattformliften. Sicherheitsgurte sind als Sonderausstattung erhältlich.
Die Bedienung ist ganz leicht erlernbar. Über zwei Knöpfe oder einen Mini-Steuerknüppel wird der Lift in Gang gesetzt. Ein Schloss sorgt dafür, dass Fremde (oder spielende Kinder) den Lift nicht benutzen können. An den Endpunkten des Lifts sind Fernbedienungen angebracht, mit denen man ihn herbeirufen kann.
Eine regelmäßige Wartung des Lifts ist nicht unbedingt erforderlich. Dennoch bieten die Hersteller Wartungsverträge an, um einen stets fehlerfreien Betrieb zu gewährleisten.


Freitag, 26. August 2011

Treppenhaus-Entwurf / Staircase-Design



arne jacobsen, aarhus town hall 1937-1942

Art Gallery of Ontario by Frank Gehry

Berlin Congress Center - spiral staircase by Yushimoto Christian

musei vaticani


Oscar Niemeyer - Ministry of Foreign Affairs building in Brazilia 1962

public records office canton basel-landschaft

public records office canton basel-landschaft

public records office canton basel-landschaft

Dienstag, 26. Juli 2011

DIN 18040-1 Treppen



Treppen, Handlauf

Treppen

Unfälle auf Treppen sind ein Schwerpunkt in der Unfallstatistik.
Sie sind in öffentlich zugänglichen Gebäuden als einzige vertikale Verbindung unzulässig und müssen durch Aufzüge oder Rampen ergänzt werden. Sie sind beidseitig mit Handläufen zu versehen.
Treppen müssen gerade Läufe haben. Erst ab einem Innendurchmesser von 2 m sind gebogene Treppen für Menschen mit begrenzten motorischen Einschränkungen sowie für sehbehinderte Menschen barrierefrei nutzbar.
Offenen Setzstufen oder unterschnittenen Trittstufen sind unzulässig, schräge Setzstufen (bis 2 cm) möglich.
Abbildung Aufmerksamkeitsfelder vor Treppen nach DIN 18040
Aufmerksamkeitsfelder vor Treppen nach DIN 18040
In öffentlich zugänglichen Gebäuden sind Stufenvorderkantenmarkierungen an jeder Stufe von Treppen mit bis zu drei Stufen und Treppen, die frei im Raum beginnen oder enden, Pflicht. In Treppenhäusern betrifft das die erste und letzte Stufe, sinnvoll sind jedoch alle Stufen. Die Markierung ist in voller Breite und umgreifend anzuordnen, d.h. auf der Stirnseite (Setzstufe) in einer Breite von mindestens 1 cm, vorzugsweise 2 cm, auf der Trittstufen eine Breite zwischen 4 cm bis 5 cm. Der Kontrast ist nicht nur gegenüber den Stufen sondern auch gegenüber dem Podest zu wählen.
Bewährt haben sich hierbei eingelassene Stufenvorderkantenmarkierungen. Aufgesetzte (geklebte) Markierungen eignen sich schlecht beim Einsatz von Treppensteigern.
Die Treppen sollten mit Aufmerksamkeitsfeldern mit einer Tiefe von mindestens 60 cm und taktil mit dem Blindenstock erfassbar sein. Die Aufmerksamkeitsfelder für den Antritt sollten direkt vor der untersten Setzstufe liegen und für den Austritt direkt hinter der obersten Trittstufe beginnen.

Handlauf

Handlauf

Die Handläufe sind durchlaufend an Treppenauge oder Rampenauge, Zwischenpodesten und über Fensteröffnungen, Heizflächen und ähnliches hinwegzuführen. Sie müssen am freien Ende mindestens 30 cm über das Treppenende waagrecht und mit einer Rundung zur Wand/ Seite oder nach unten fortgeführt werden.
Sie sind griffsicher, gut umgreifbar, rund oder oval mit einem Durchmesser von 30 bis 45 mm anzufertigen. Der lichte Abstand zur Wand beträgt 50 mm.
Eine kontrastreiche Ausbildung erleichtert die Orientierung.
In öffentlichen Bereichen sollten sie Informationen z.B. über Gebäudegeschosse, auf Anfang und Ende von Rampenläufen und Treppenläufen, auf die Richtung von Rettungswegen erhalten.

DIN 18024-1 Treppe, Rampe, Aufzug



Treppe, Fahrtreppe, Rampe, Aufzug

Unterschiedliche Ebenen sind außer über Treppen und Fahrtreppen auch über Rampen oder Aufzüge zugängig zu machen. Treppen und Aufzüge werden nicht durch Fahrsteige und Fahrtreppen ersetzt.
Bewegungs- und Begegnungsflächen müssen bei jeder Witterung leicht, erschütterungsarm und gefahrlos begeh- und befahrbar sein.
Orientierung und Beleuchtung

Treppe

Treppen dürfen nicht gewendelt sein.
Beidseitig sind Handläufe (Durchmesser 3-4,5 cm) in 85 cm Höhe anzubringen. Anfang und Ende des Treppenlaufs sind rechtzeitig und deutlich erkennbar zu machen (z. B. durch taktile Kennzeichnung an den Handläufen).
Der äußere Handlauf muss 30 cm waagerecht über Anfang und Ende der Treppe hinausragen, der innere Handlauf am Treppenauge darf nicht unterbrochen werden. Orientierungssicherheit muss durch taktile Geschoss- und Wegebezeichnungen gegeben sein.
Treppenläufe mit mehr als 3 Stufen müssen auf der ersten und letzten Stufe über die gesamte Trittbreite durch einen 50 mm bis 80 mm breiten kontrastierenden Streifen gekennzeichnet werden. Bei Treppen bis zu 3 Stufen gilt dies für alle Stufen. Stufenunterschiede sind nicht zulässig.

Niveauwechsel nach DIN 32984
Treppenantritt und Treppenaustritt: sind durch Aufmerksamkeitsfelder AMF zu kennzeichnen Das Aufmerksamkeitsfeld für den Antritt: direkt vor der untersten Setzstufe Das Aufmerksamkeitsfeld für den Austritt: hinter der obersten Trittstufe beginnend
Optimale Treppenmarkierung
Optimale Treppenmarkierung

Stufenunterschneidungen sind unzulässig. An freien seitlichen Stufen ist eine 2 cm hohe Aufkantung nötig.
Die Durchgangshöhe unter Treppen beträgt 230 cm. Die Unterseite des untersten Treppenlaufes muss bis zu einer Höhe von mindestens 230 cm geschlossen sein.
Bewegungsflächen

Fahrtreppe, Fahrsteig

Fahrtreppen dürfen eine Geschwindigkeit von 0,5 m/s nicht überschreiten. Sie müssen einen Vorlauf von min. 3 Stufen haben. Der Steigungswinkel sollte 30° (= 57,7 %) nicht überschreiten. Der Steigungswinkel bei Fahrsteigen darf 7° (= 12,3 %) nicht überschreiten.
Betriebsbereit auf Nutzungsanforderung.

Rampe

Rampe Querschnitt
Rampe Querschnitt
ohne Quergefälle mit maximal 6% Steigung
Zwischenpodest von mindestens 150 cm ab 600 cm Rampenlänge.
Radabweiser beiderseits 10 cm hoch bei Rampen und Zwischenpodesten.
beidseitige Handläufe, Durchmesser 3 bis 4,5 cm, 85 cm hoch, Handläufe und Radabweiser 30 cm in den Plattformbereich hineinragend.
Bewegungsflächen von 150 cm x150 cm sind am Anfang und Ende der Rampe anzuordnen.
In der Verlängerung einer Rampe darf keine abwärtsführende Treppe angeordnet werden.

Abbildung Grundriss, Längsschnitt

Rampen ermöglichen keine nennenswerten Höhenunterschiede. Mit zwei Längen (einschließlich der Bewegungsflächen erreicht man eine Gesamtlänge von 16,50 m) sind maximal 72 cm Höhenunterschied zu überwinden.
Rampen lassen sich ansprechend gestalten. Die Einhaltung der maximalen Steigungen bzw. Gefälle sowie der Längenbegrenzungen der Rampen ist wichtig, um die Steigung zu überwinden. Auch geht es um die Bremssicherheit und den Schutz vor Umkippen.

Aufzug

Bewegungsfläche AufzugFahrkorb lichte Breite 110 cm, lichte Tiefe 140 cm, Türbreite 90 cm
Bedienungstableau und Haltestangen nach DIN 18025-1. Für ein zusätzliches senkrechtes Bedienungstableau gilt DIN 15325, ausgenommen 5.2 von DIN 15325: 1990-12.
Die Bewegungsfläche vor Fahrschachttüren muss so groß sein wie die Grundfläche des Aufzugsfahrkorbs, mindestens aber 150 cm breit und mindestens 150 cm tief. Sie darf sich mit Verkehrswegen und anderen Bewegungsflächen nicht überlagern. Lichte Breite der Fahrschachttüren mindestens 90 cm. Sie darf nicht gegenüber abwärts führenden Treppen und Rampen angeordnet sein.
Orientierungshilfen: Personenaufzüge mit mehr als zwei Haltestellen sind zusätzlich mit Haltestellenansagen auszustatten.
Empfehlung: Im Fahrkorb sollte ein Klappsitz und gegenüber der Fahrkorbtür ein Spiegel zur Orientierung beim Rückwärtsfahren angebracht werden.