Mittwoch, 3. Juni 2015

Dachbegrünung und Dachbepflanzung von Carports

Auf welchen Carporttypen ist eine Dachbegrünung möglich?

Grundsätzlich muss der Carport dafür statisch ausgelegt sein, d. h. die höheren Gewichte durch das Gründach müssen sicher in den Boden geleitet werden. Hierdurch ist das Tragwerk insgesamt „kräftiger“ ausgebildet.
Auch kann nicht auf jeder x-beliebigen Dacheindeckung ein Gründach aufgesetzt werden. In vielen Fällen ist dies nur auf Bitumenabdichtungen möglich.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Dachform, hervorragende Eignung zeigen Carports mit Flachdach, Pultdach oder Satteldach mit geringer Dachneigung. 

Arten des Gründachs

Bei der extensiven Dachbegrünung wachsen aufgrund der dünnen Substratschicht nur anspruchslose und kleine Pflanzen. Jene sind aber geben Wärme und Kälte widerstandfähig.
  • Vorteile: niedriges Gewicht, wenig Pflege, kostengünstig, vielseitig einsetzbar
  • Nachteile: gering begehbar, eingeschränkter Pflanzenbewuchs
Die intensive Dachbegrünung zeichnet sich durch stärkeren Pflanzenbewuchs und Pflanzenvielfalt aus, bedingt durch eine Substratschicht von mindestens 20cm.  Es kann fast alles von Rasen, Stauden bis kleine Bäume auf dem Carportdach wachsen.
  • Vorteile: große Vielfältigkeit an Pflanzen, hoher Pflanzenbewuchs, begehbar, optisch      ansprechender
  • Nachteile: hohes Gewicht, starke Pflege und Bewässerung, nicht unbedingt preisgünstig

 

Vorteile einer Dachbegrünung 

Niedrigere Erwärmung und Wetterschutz

Wer kennt es nicht, dass das Auto im Sommer stark durch die Sonne aufgeheizt ist. Ein bepflanzter Carport bewirkt, dass die Erwärmung durch Sonnenstrahlen niedriger ausfällt als ohne Dachbegrünung.

Dies schützt natürlich auch das Carportdach, welches ständiger UV-Strahlung, Hitze und Regen ausgesetzt ist. Das natürliche Verdunsten von Wasser durch die Pflanzenschicht erhöht die Luftfeuchtigkeit und bindet damit Schadstoffe und Staub – hierdurch wird das Niveau der Luftqualität deutlich erhöht.
 

Artenvielfalt dank Gründach

Die weitverbreiteten Carportdächer sind eintönig und für die Tier- und Pflanzenwelt nutzlos. Durch eine Dachbegrünung kann eine naturbewusste Balance geschaffen werden.
Egal für welche Dachbegrünung Sie sich entscheiden – Flora und Fauna wie z.B. Schmetterlinge, Marienkäfer und Honigbienen sind Ihnen für die neuen Pflanzen dankbar.
Und einen schönen Ausblick von Ihrem Heim auf die Dachbegrünung können Sie obendrein noch genießen!

Dachfenster oder Dachgaube - Vor- und Nachteile


Was für den Bau einer Gaube spricht

Der eindeutigste Vorteil einer Dachgaube liegt in der Vergrößerung des Dachraumes. So lassen insbesondere die für Einfamilienhäuser typischen Satteldach- und Walmgauben relativ große Fensterflächen zu und ermöglichen somit eine komfortable Aussicht auf die Umgebung. 

Gleichzeitig sorgen sie für ausreichend Verschattung. Deshalb bleiben gerade in den Sommermonaten die Räume deutlich kühler, als dies bei Dachflächenfenstern der Fall wäre. Das macht sich besonders auf den von der Sonne beschienenen Seiten des Hauses bemerkbar, also in Richtung Süd-Ost bis Süd-West.

Im Winter bleiben außerdem weder Schnee noch Eis auf den Fensterflächen haften. Somit bleiben die Räume auch im Winter so hell wie es das Licht im Winter möglich macht.
Des Weiteren sorgen Gauben auch optisch für eine schöne aufgelockerte Dachfläche und fügen sich leichter in die Umgebung ein.

Was für den Einbau eines Dachflächenfensters spricht



Der größte Vorteil eines Dachflächenfensters im Vergleich zur Gaube liegt in der deutlich höheren Lichtausbeute (bis zu 50%), da das Licht aufgrund fehlender Seitenwände , wie sie die Gaube zeigt, ungehindert einfallen kann. Das hilft auch Energiekosten zu sparen.

Unvermeidlich ist dadurch  eine höhere Aufheizung des Raumes. Dem kann effektiv mit geeigneten Rollo-Systemen entgegengewirkt werden. Bleiben die Dachräume nach unten hin durch Treppen geöffnet, kann das Sonnenlicht auch die unteren Etagen erreichen. Damit wirkt das ganze Haus hell und freundlich. Gerade auf der Nordseite des Hauses lässt sich mit Dachflächenfenstern eine deutliche Aufwertung erreichen.

Um ein Dachfenster einzubauen ist keine bauamtliche Genehmigung notwendig, auch die Planungs- und Einbaukosten sind geringer als bei einer Dachgaube.

Planen Sie die Installation einer Photovoltaikanlage, sind Sie rein rechnerisch mit Dachflächenfenstern besser bedient, weil diese baulich bedingt natürlich keinen Schatten auf das Dach werfen. Die Verschattung durch Dachgauben ist beachtlich und wirkt sich auf die Leistungsfähigkeit nicht der einzelnen Platte der Photovoltaikanlage, sondern auf die des gesamten Strings (also der Kombination dieser Platten) aus.

Architektur und Kultur - Termine im Juni 2015 in den Regionen Stuttgart und Freiburg

DIE VERANSTALTUNGEN IM DETAIL

I. Überregional:

I.01- Dokumentation: Die Meisterfälscher aus Neukölln, arte, 04.06.2015, 4.15 Uhr

In Berlin-Neukölln betreiben die Brüder Posin einen Kunstsalon. Sie sind Meisterfälscher, die alle Stile beherrschen und Auftraggeber in aller Welt bedienen. Zu ihren Kunden zählen Menschen, die Kunst lieben, sich aber ein Original nicht leisten können. Die Dokumentation begleitet die Entstehung eines Raffael-Gemäldes.


I.02- Dokumentation: Die Stadt von Morgen - Experimentierfeld Asien, arte, 14.06.2015, 12.05 Uhr

„Die Stadt von morgen – Experimentierfeld Asien“ zeigt, wie die modernsten Architekten versuchen, eine neue Hochhaus-Architektur zu entwerfen, die wie Landschaft wirkt. Die Architekten Riken Yamamoto, Ma Yansong, Pei Zhu und Kengo Kuma geben uns Einblicke in ihre Lösungen für die asiatische Architektur des 21. Jahrhunderts.


I.03- Tag der Architeltur, 27.-28.06.2015, diverse Orte

Architektur hat Bestand - Motto des Tags der Architektur 2015
Wie Architekten und Bauherren Gebäude für neue, zeitgemäße Zwecke und Nutzergruppen ertüchtigen, wird der breiten Öffentlichkeit im Rahmen von Führungen, Veranstaltungen und Besichtigungen präsentiert. Bundesweit werden zum traditionellen Termin am letzten Juni-Wochenende wieder mehr als 1.500 Projekte ihre Türen für Interessenten öffnen.


II. Stuttgart und Umgebung:

II.01- Diverse Veranstaltungen im Literaturhaus Stuttgart, eine Auswahl:

Woher die Geschichten kommen, Rafik Schami

Erzählte Stadt. Eine literarische Spurensuche in fünf Routen

Über das Wetter reden, Peter Bichsel

Chronik meiner Straße, Barbara Honigmann

Wanderer zwischen den Kulturen. Deutschland, Türkei und die weite Welt – transnationale
Biografien in Zeiten der Globalisierung
Feridun Zaimoglu, Yaşar Aydın



II.02- Dokumentation: Wie das Land, so der Mensch, arte,  02.06.2015, 17.00 Uhr

Die dokumentarische Reihe "Wie das Land, so der Mensch" bereist die schönsten Regionen Frankreichs und macht auch einige Abstecher in andere europäische Länder. In dieser Folge: Wasser hat die Kalkfelsenlandschaft der Schwäbischen Alb geformt. Der Mensch muss lernen, es zu bewahren, wenn er weiter hier leben will.


II.03- Kinofilm: The Forecaster, 03.06.15 19.00 Uhr und 04.06.15 20.15 Uhr, Caligari Kino Ludwigsburg

Zusammen mit der Journalistin Karin Steinberger portraitiert der dreifache Grimme-Preisträger Marcus Vetter den amerikanischen Finanzanalysten Martin Armstrong, dessen Lebensgeschichte für einen Thriller gut wäre.


II.04- Foto-Ausstellung über Alltag junger Flüchtlinge in Stuttgart: „(Vor-)bildlich: Jung! Allein! Heimatlos?! Willkommen?“
endet am 08.06.2015, Jugendhaus Mitte, Hohe Straße, Stuttgart

Die Bilder von überfüllten Flüchtlingsbooten fesseln seit Wochen und Monaten die öffentliche Aufmerksamkeit. Unter den Flüchtlingen, die es nach Deutschland schaffen, sind zunehmend auch Minderjährige ohne Begleitung ihrer Eltern oder anderer Angehöriger. Wie sieht der Alltag dieser jungen Flüchtlinge in Stuttgart aus? Wie gelingt es ihnen, die traumatische Flucht zu verarbeiten? Was denken, was fühlen diese Jugendlichen? Die Fotoausstellung will Antworten auf diese Fragen geben.


II.05- MetaMorphose - Hugo Häring Nachwuchspreis 2015, Podumsdiskussion und Vernissage, 22.06.2015, 19.00 Uhr
Wechselraum Bund Deutscher Architekten BDA, Zeppelin Carré (Innenhof), Friedrichstraße 5

Der BDA möchte mit den angehenden Kolleginnen und Kollegen in einen Diskurs treten über die Geheimnisse eines steten und im besten Sinne merkwürdigen Prozesses: Das Gestalten und Umgestalten unserer Umwelt.


III. Freiburg, Südbaden und nördliche Schweiz

III.01- Diverse Veranstaltungen im Vitra Design Museum
Eine Auswahl:

WORKSHOP (DE) PappDesign – Möbel aus Karton, 13. Juni 2014, 10:30 Uhr

WORKSHOP (DE) Maker Library – Drop-in Workshop, Täglich 10 – 17 Uhr
Anlässlich der Art Basel/Design Miami 2015 gastiert das Maker Library Network in der Vitra Design Museum Gallery. Täglich laden die Mitglieder des Netzwerks in offenen Workshops die Besucher ein, mit ihnen mitzuarbeiten oder eigene Projekte zu verwirklichen. Um 16 Uhr findet eine Präsentation der Projekte statt, die über den Tag entstanden sind.

TALK (EN) Photography – Constructing an African Image, 16. Juni 2015, 18 Uhr
Zur Art Basel/Design Miami 2015 diskutiert der renommierte niederländische Fotograf Iwan Baan, der eine Vielzahl zeitgenössischer Bauten auf dem afrikanischen Kontinent dokumentiert hat, mit dem kenianischen Künstler und Fotografen James Muriuki, dem Kurator und Kritiker Rory Beter und Azu Nwagbogu, Gründer des Lagos Photo Festivals, über die Macht der Bilder des afrikanischen Kontinents.

WORKSHOP (DE) Die freie Form – Organisches Design gestalten, 27. Juni 2015, 10:30 Uhr


III.02- Premiere: Die gute Stadt, 13.06.2015, 19.30 Uhr
Einführung eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Stadttheater Freiburg

Eine Stadt-Oper von Sinem Altan und Tina Müller (UA)
In welcher Stadt wollen wir eigentlich leben? Die Opern-Groteske von Sinem Altan auf ein Libretto von Tina Müller geht dieser Frage nach und zeigt alles, was eine Stadt zu bieten hat: Professionelle Sänger treffen auf Laienchöre, das Philharmonische Orchester auf Blaskapellen und ein Saz-Ensemble, gute Menschen treffen auf noch bessere Menschen – eine Uraufführung für Freiburgs Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die ironisch augenzwinkernd das Leben der guten Stadtbevölkerung beleuchtet. Um die 250 Freiburger singen, schauspielern und tanzen in der für sie auf den Leib geschriebenen Stadt-Oper.


III.03- Kinofilm: Camino de Santiago, bis 07. Juni 2015, 19.10 Uhr
Freidrichsbau Kino, Freiburg

CAMINO DE SANTIAGO begleitet Pilger auf ihrem langen Weg durch die faszinierende und atemberaubend schöne Landschaft vorbei an eindrucksvollen Bauwerken bis nach Santiago de Compostela.


III.04- Johannes-Beck-Tag im Zoo Basel, 24.06.2015, 16.00-22.00Uhr

Zu Ehren des Gönners Johannes Beck bleibt der Zoo abends geöffnet. Musikalische Unterhaltung vor dem Zolli-Restaurant, Gratiseintritt ab 16 Uhr.


III.05- Sommerfest: 25 Jahre Architekturforum am Lederleplatz Freiburg26.06.2015, 18.00 Uhr

Mit Musik und interessanten Gästen wird das 25-jährige Bestehen des Architekturforums am Lederleplatz gefeiert.