Mittwoch, 20. Februar 2013

Montage/Aufstellung von Verkehrshinweisschildern / Schildern

Montage
Die Montage unserer Aufsteller ist einfach. Hier zeigt sich ein weiterer Vorzug von Systemschildern: neben der kurzen Lieferzeit sparen Sie Zeit bei der Montage. Die Anlieferung erfolgt als beschriftungs-und montagefertiger Bausatz. Alle Bauteile sind genau zugeschnitten und vormontiert. Schrauben und Zubehörteile liegen dem Paket bei. Zur Montage vor Ort werden lediglich Schraubendreher und Imbusschlüssel benötigt. Bis zum Aufstellungsort kann der Aufsteller als „Profilbündel” platzsparend transportiert werden. Das Zusammenschrauben erfolgt erst vor Ort, ohne Säge, Bohr- oder Anpassungsarbeiten.
Ein Schild ist im Außenbereich allen Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee und Wind ausgesetzt. Für eine dauerhafte Standsicherheit sind solide Fundamente für die Schildpfosten erforderlich. Das Gewicht der Fundamente im Boden und eine gute Bodenverdichtung bringen ein Gegengewicht zur Schildfläche bei Windbelastung. Die Mindestbreite eines Fundamentes sollte 400 mm betragen. Die Fundamenttiefe errechnet sich aus der Aufstellergrösse und den geografischen Besonderheiten. Die Schildpfosten sollten je nach Schildgröße mind. 500 ... 800 mm tief in das Fundament ragen, bitte beachten Sie das bei der Berechnung der Gesamtpfostenlänge. In besonderen Fällen sollten Sie aber entsprechend den Standortbedingungen einen statischen Nachweis erbringen lassen.

Aufstellungsvarianten für Aufsteller im Aussenbereich
Alle bei uns angefagten Aufsteller werden bezüglich der Standsicherheit der Säulen statisch berechnet. Je nach Erfordernis empfehlen wir den Einsatz von Stahlseelen. Diese Stahlseelen sind bei der Lieferung des Aufstellers bereits in die Säulen eingesetzt.

Variante 1 – Aufstellung im Köcherfundament
Diese Einbauvariante ist für alle Säulenformen möglich. Die Säulen sind für den Einbau im Köcherfundament verlängert (Einbindetiefe 500 – 800 mm). Das Fundament wird nach statischen Angaben, in Abhängigkeit von der Ausführung des Schildes von einem Fachbetrieb vorgefertigt. Abbindezeiten des Betons sind dabei einzuhalten. Bodenflächen um das Fundament sind zu verfüllen und sorgsam zu verdichten. Die Säulen des fertig montierten Schildes werden in die Leerrohre gestellt und ausgerichtet. Die Zwischenräume Säule/Leerrohr werden mit Quarzsand vollständig verfüllt; Hohlräume sind zu vermeiden.

Variante 2 – Aufstellung im Köcherfundament Säulen mit Stahlseele verstärkt
Bei grösseren Aufstellern ist das Aluminiumhohlprofil ohne eine weitere Verstärkung nicht tragfähig. Zur Verstärkung wird ein verzinktes Stahlprofil in den Hohlraum der Säule eingeschoben. Möglich ist das bei den Säulen ø 90 mm, Säule 80/80 und Säule 100/60. Das Stahlprofl hat einen Querschnitt von 70 x 50 x 4 mm und eine Länge von 1 500 mm. Die Stahlseele ist zur Verstärkung des Fußpunktes des Aufstellers, welche in die Säule eingeschoben und durch Schrauben in der Säulennut arretiert wird. Aufstellung des Schildes sonst wie Variante 1.


Variante 3 – Aufstellung mit Standfuß auf dem Blockfundament
Diese Einbauvariante ist möglich für alle Säulenformen. Einschränkungen gibt es bezüglich der Schildgröße (max. 1,50 m²). Vorfertigung des Blockfundamentes durch Fachbetrieb wie zuvor beschrieben. Die Standfüße können farblich angepasst an die Farbe (RAL) des Aufstellers geliefert werden. Das Schild wird komplett vormontiert, die Standfüße werden in das Säulenprofl eingeschoben und mittels der beiliegenden Schrauben M 5 x 16 durch die Säulennut hindurch verschraubt und dadurch gegen Ausheben gesichert. Die Grundplatte der Standfüsse besitzt Vorbohrungen (13 mm) und wird auf dem Blockfundament verdübelt. Schrauben und Dübel gehören nicht zum Lieferumfang.