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Donnerstag, 26. Juni 2014

Hausbeurteilung / Immobilienbeurteilung - Was ist die Immobilie wert?

Um sich für eine gebrauchte Immobilie zu entscheiden, müssen Sie diese nicht nur genau angesehen haben, sondern auch beurteilt haben. Sie sollten den Wert und den Instandhaltungsgrad einschätzen können und die Sanierungs- bzw. Modernisierungskosten genau abschätzen. Auch der Wiederverkaufswert der Immobilie spielt eine wichtige Rolle. Um Sie in der Hausbeurteilung zu unterstützen, finden Sie hier viele Informationen, insbesondere auch eine Liste mit der Lebenszeit von Bauteilen. Sie sollten wissen, was mit dem Erwerb einer Gebrauchtimmobilie auf Sie zukommt!
 

Was ist die Immobilie wert?

Die häufigste Frage bei der Beurteilung einer Gebrauchtimmobilie ist die nach dem Preis. Neben der Einschätzung des Instandhaltungsgrades und der voraussichtlichen Modernisierungs- bzw. Renovierungskosten ist der Wiederverkaufswert bzw. der Marktwert einer Immobilie entscheidend. Hier sollten sich alle potentiellen Käufer fragen, ob sie die Immobilie nach 5 Jahren wieder zum gleichen Preis verkaufen können. Dabei spielt das Beurteilungsvermögen der Marktlage eine Rolle, das sich mit der Zeit während der Suche nach einem Haus oder einer Wohnung entwickelt. Natürlich kann man die wirkliche Marktlage in 5 Jahren nicht voraussehen. Deshalb ist besonders viel Vorsicht beim Kauf anzuraten, wenn man sich erst am Anfang seiner Suche befindet. Empfehlenswert ist eine Marktbeobachtung über eine Zeit von mindestens einem halben Jahr. In dieser Zeit sollte man sich mindestens 5, besser 10 Objekte angesehen haben.
Immobilien haben auch einen individuellen Wert. Dies ist besonders für Verkäufer wichtig zu wissen, denn sie müssen manchmal einen langen Atem haben und darauf hoffen, dass jemand genau dieses Haus oder diese Wohnung aus ganz persönlichen Gründen wertschätzt. Steht das Objekt schon seit einiger Zeit zum Verkauf an, ist es mit Sicherheit kein Schnäppchen. Ein Schnäppchen kauft man nur, wenn man schnell ist und in der Beurteilung absolut sicher. Dann sollte man zum Zeitpunkt der Besichtigung das Geld bereits zusammen haben, sodass man eine Zahlungszusage in Aussicht stellen kann.

Gerade für Erbengemeinschaften ist es manchmal wichtig, den Wert eines Hauses oder einer Wohnung einschätzen zu können, wenn ein Mitglied aus der Gemeinschaft die Immobilie übernimmt. Hier kann der Wert nicht über den freien Markt ermittelt werden. Hilfe erhält man in diesem Fall von einem Wertgutachter.  
  

Sanierungs- / Modernisierungskosten

Bevor Sie eine gebrauchte Immobilie kaufen oder umfangreichere Modernisierungsarbeiten unternehmen, sollten Sie sich ein möglichst genaues Bild über die zu erwartenden Modernisierungskosten machen. Eine verlässliche Schätzung der Modernisierungs- bzw. Renovierungskosten kann nur von einer erfahrenen Fachperson nach sorgfältiger Bestandsaufnahme gemacht werden. Vor dem Kauf sollten Sie mindestens die Immobilie mit einer unabhängigen Fachperson besichtigt haben. Mit einer Baukostenschätzung kann Ihnen der Kostenrahmen angezeigt werden, der für die Instandsetzung oder Modernisierung Ihrer Immobilie erforderlich ist. Es gibt verschiedene Kostenermittlungsarten, die je nach Bedarf in der Genauigkeit und dem Bearbeitungsumfang gestaffelt sind. Diese Methoden bieten die Möglichkeit, schnell und ohne großen Aufwand den Instandsetzungs- oder Modernisierungsbedarf für ein Bauwerk zu kalkulieren.
Vorsicht: Die Anwendung der Kostenwerte erfordert ein besonderes Maß an Erfahrung und sollte nur von Spezialisten angewendet werden. Das einfachste Verfahren ist das Kostenschätzungsverfahren nach Vergleichswerten. Je nach Typ und Alter der Immobilie kann Ihnen ein Kostenrahmen genannt werden. Diese Kostenwerte werden aus den Erfahrungen mit vielen anderen Bauvorhaben ermittelt. Die einfache überschlägige Kostenschätzung kann für Sie z.B. ein Anhaltswert sein, wenn Sie wissen wollen, ob es sich überhaupt lohnt, weiter über den Kauf einer bestimmten Immobilie nachzudenken. Dieses Verfahren ist auf umfangreiche Modernisierungen anwendbar. Sobald jedoch einzelne Leistungen bewertet werden müssen, ist diese Methode nicht mehr brauchbar.

Bevor es mit dem Bauen losgeht, sollte eine Kostenschätzung nach Gewerken oder die Einholung von Angeboten für die einzelnen Leistungen stattfinden. Bei umfangreichen Modernisierungsarbeiten können Sie sehr viel Geld sparen, wenn Sie einen Architekten mit der Planung und Ausschreibung der Arbeiten beauftragen, denn Handwerker bieten bei Ausschreibungen eines Architekten erfahrungsgemäß deutlich günstiger an. Zudem kann ein Architekt abschätzen, ob das Angebot vollständig ist. Fehlende Positionen im Angebot können im Nachhinein sehr teuer werden. Obendrein haben Sie mit einem Architekten einen unabhängigen Qualitätssicherer auf Ihrer Seite.
  

Lebenszeit von Bauteilen

Wenn Sie eine Immobilie erwerben, müssen Sie die Kosten für die Instandhaltung in die laufenden Kosten mit einkalkulieren - die sogenannte Instandhaltungspauschale. Je älter ein Haus ist bzw. je länger die letzte durchgreifende Modernisierung her ist, um so höher sollte diese Pauschale sein. Damit Sie eine Vorstellung bekommen, welche Modernisierungskosten wann anfallen, sollten Sie sich über die abgelaufene Lebensdauer der einzelnen Bauteile ein genaues Bild machen. 

Die rechnerische Lebenszeit eines Hauses wird im allgemeinen mit 80 bis 100 Jahren angesetzt. Diese Bewertung bildet die Grundlage für Finanzierungen und Abschreibungen. In der Praxis bestimmen jedoch eine Reihe von Faktoren und Konstruktionsmerkmalen die tatsächliche Lebensdauer von Wohnhäusern. Entscheidend ist die Qualität der Einzelbauteile des Hauses, der dauerhafte Schutz gegen Feuchtigkeit, die Pflege und Wartung aller wichtigen Bauteile sowie die Instandhaltung in regelmäßigen Zeiträumen. Die Häufigkeit der Renovierungen der Wand- und Bodenbeläge hängt vom pfleglichen Umgang der Benutzer mit der Wohnung und deren Ansprüchen an das Wohnen ab. Die Außenbauteile werden in der Regel dann erneuert, wenn sie verschlissen sind und ihre Funktion nicht mehr gewährleistet ist. Die Kernbauteile, also der Rohbau eines Hauses, halten am längsten. 
 

 
Alle 5 bis 15 Jahren erneuerungsbedürftig:

• Tapeten und Anstriche innen
• Fußbodenoberbeläge aus Textilien
• Elektro-Warmwasserbereiter
• Außenanstriche an Fassaden, Fenstern und Außentüren
• Dacheindeckungen bei Flachdächern

 
Alle 15 bis 30 Jahren erneuerungsbedürftig:
• Dachrinnen und Fallrohre aus Zinkblech
• Dachanschlüsse aus Zinkblech
• Plattenbekleidungen außen
• Außenverglasungen
• Kunststoffbeläge innen
• Abdichtung von Außenbauteilen mit Fugenmassen
• Heizkessel und –thermen
• Stahl-Heizradiatoren
• Elektronische Regeleinrichtung
 
 
Alle 30 bis 50 Jahren erneuerungsbedürftig:
 

• Dacheindeckungen und Dachanschlüsse
• Kaminköpfe über Dach
• Fenster und Außentüren
• Außenwandputz und –bekleidungen
• Teile des Wand- und Deckenputzes innen
• Fliesen und Plattenbodenbeläge innen
• Sanitärinstallation für Bäder und Küchen
• Ausstattung von Bädern und Küchen
• Elektroinstallation
• Heizungsinstallation
 
(Quelle: www.baufoerderer.de des vzbv und der KfW)

Montag, 26. Mai 2014

Beispielinterview / Vortellungsgespräch Fragen für Projektmanager / Projektsteuerer / Architekt

Was macht einen guten Projektmanager aus?
 
Disziplin, Konsequenz, Erfahrung. Genau in dieser Reihenfolge. Nur wer entscheidungsfreudig ist und lösungsorientiert vorgeht, kann Kosten, Termine und Qualitäten zuverlässig einhalten. Das zeichnet ein erfolgreiches Projektmanagement aus.
 
 
Was unterscheidet Sie von Ihren Wettbewerbern?
 
Einfach gesagt: Kunden, die mich mehrmals beauftragen. Jeder Kunde wird von mir persönlich betreut und es gibt kein Projekt, das ich nicht mit betreue. Bauen, Planen, Managen – das ist meine Leidenschaft, und das spüren meine Kunden.
 
 
Warum braucht ein Bauherr überhaupt Projektmanagement?
 
Ein Bauherr benötigt immer und in jedem Fall Projektmanagement. Ob er es einem externen Projektmanager anvertraut, hängt von seiner Kompetenz ab und ob er die Zeit dafür selbst aufbringen kann. Projektmanagement besteht hauptsächlich aus Entscheiden und Steuern. Beides ist ein Muss, wie etwa beim Segeln. In einem Ein-Mann-Boot entscheidet und steuert einer – vergleichbar dem Bau eines Einfamilienhauses, dessen Projektmanagement ein Bauherr auch in Eigenregie bewältigen kann. In einem 18-Mann-Boot wie beim America´s Cup kann das nicht in einer Hand liegen, dafür sind die Abläufe zu komplex und spezialisiert. Große Bauprojekte brauchen sowohl Entscheider für die Projektleitung als auch Spezialisten für die Projektsteuerung. Projektsteuerung verursacht Kosten.
 
 
Warum zahlt sich das für den Bauherrn trotzdem aus?
 
Er spart Geld, Zeit und Nerven. Und er erhält zusätzliche Sicherheiten. Jedem, der für die Kontroll- und Steuerungsaufgaben Geld ausgibt, sollte bewusst sein, dass die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure Projektsteuerung als zusätzliche Leistung zur eigentlichen Planung definiert. Wir sprechen also genau genommen von Sowiesokosten, deren Inanspruchnahme jedem freigestellt ist. Dass die Projektsteuerung nicht an Architekten beauftragt wird, liegt daran, dass sie auch Kontrollfunktionen der Planungsbeteiligten umfasst. Beim Architekten entstünde hier also ein Interessenkonflikt.
 
 
Wieso kommt es beim Bauen so oft zu Kostenüberschreitungen?
 
Würde genau das gebaut, was entworfen, geplant, ausgeschrieben, angeboten und letztlich beauftragt wurde, gäbe es keine Kostenüberschreitung. Sie sehen schon an meiner Aufzählung, wie viele Fehlerquellen und Änderungsmöglichkeiten es gibt. Genau das führt zu Kostenabweichungen. Ein Fertighaus kostet von der Bestellung bis zur Schlüsselübergabe nicht mehr als angeboten. Vergessen Sie aber die Sat-Schüssel, kommt es zur Kostenüberschreitung. Hätten Auftraggeber und Auftragnehmer beim Vertragsabschluss Konsens über Leistung und Vergütung, gäbe es auch keine Kostenabweichungen. Bei großen, komplexen Projekten mit mehrjährigen Planungs- und Bauzeiten gelingt es nur mit konsequenter Kostenüberwachung und ständiger Kostensteuerung, das Budget einzuhalten.
 
 
Welche Rolle spielt für Sie Qualitätsmanagement?
 
Als Perfektionist ist Qualität für mich entscheidend und ein echter Mehrwert. Menschen, die Wert auf Qualität legen, sind auch bereit, dafür mehr auszugeben, als jemand, dem der Standard genügt. Qualitätsmanagement beim Bauen bedeutet, die Arbeit aller Beteiligten in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen und die Ergebnisse ständig zu überprüfen. Das ist mein Spezialgebiet und setze auf exquisite Qualität.
 
 
Welchen Vorteil hat ein Architekt, wenn er Sie mit der Bauleitung beauftragt?
 
Wenn ich die Bauleitung übernehme, kann sich der Planer auf seine Kernkompetenz konzentrieren. Wir decken den nicht-kreativen Teil seiner Arbeit ab, ohne den ein Projekt nicht erfolgreich realisiert werden kann. Der Architekt und wir haben also ein gemeinsames Ziel: Das Projekt unter Einhaltung von Termin, Kosten und Qualität perfekt umzusetzen.
 
 
Warum arbeiten Sie sowohl für Bauherren als auch für Generalunternehmer?
 
An ein und demselben Projekt kommt das nie gleichzeitig vor, auch wenn wir beide Felder abdecken. Bauherr und Generalunternehmer sind an einem Objekt Vertragspartner, haben aber unterschiedliche Ziele. Wir kennen diese Ziele und wissen die jeweiligen Interessen zu vertreten. Unsere Erfahrungen können wir so für jede Seite gewinnbringend einsetzen.

Donnerstag, 15. Mai 2014

System der Rhetorik

Die fünf Produktionsstadien einer Rede
 
Von der Idee bis hin zum Vortrag sind fünf Schritte (officia oratoris bzw. rhetorices partes; lat.) zu durchlaufen:
  1. inventio: Auffindung der Argumente; wichtigstes Hilfsmittel ist dabei die Topik.
  2. dispositio: Gliederung des Vortrags.
  3. elocutio: die Einkleidung der Gedanken in Worte („Redeschmuck“; lat. ornatus); die sprachliche Gestaltung (Wortwahl, rhetorische Stilmittel, kommunikative Direktion, Satzbau, Pausen).
  4. memoria: Einprägen der Rede für das auswendige Vortragen (Memoria); Auswendiglernen mittels Mnemonik (z. B. durch bildliche Vorstellungen).
  5. pronuntiatio/actio: öffentlicher Vortrag, bei dem stimmliche, mimische und gestische Mittel eingesetzt werden, also sowohl verbal (Lautstärke, Tempo und Pausensetzung, Artikulation, Timbre, Prosodie) als auch nonverbal (Mimik; Gestik; Blick- bzw. Augenkontakt, Physiognomie, persönliche Präsenz, Körpersprache) kommuniziert wird.
 
Redegattungen
 
Aristoteles unterschied in seiner Rhetorik drei Gattungen:
  1. Gerichtsrede (gr. γένος δικανικόν (génos dikanikón), lat. genus iudiciale)
  2. Beratungsrede; politische Entscheidungsrede (gr. γένος συμβουλευτικόν (génos symbouleutikón), lat. genus deliberativum)
  3. Lob- und Festrede (gr. γένος ἐπιδεικτικόν (génos epideiktikón), lat. genus demonstrativum oder genus laudativum)
Während in der Gerichtsrede über Vergangenes geurteilt wird (zum Beispiel: Hat der Angeklagte Herrn XY ermordet?), geht es in der politischen Entscheidungsrede um ein in der Zukunft liegendes Thema (zum Beispiel: Soll Krieg geführt werden oder nicht?). In beiden Fällen aber geht es um eine aktive Entscheidung, die durch die Rede beeinflusst werden soll. Im Falle der Lob- und Festrede dagegen bleibt das Publikum weitgehend unbeteiligt.
In der weiteren Geschichte der Rhetorik wurde diese Gattungstrias normativ verstanden. Erst in der Spätantike wurde sie um weitere rhetorische Textsorten wie den Brief, den Lehrvortrag (Sachrede) oder die Predigt erweitert. In der Sachrede werden dem Zuhörer feststehende Tatsachen nahegebracht. Die Predigt ist dazu da, dem Publikum aus der Bibel (vor allem dem Evangelium) zu erzählen und diese(s) zu erklären und verständlich zu machen.
 
 
Redeteile
 
Die einzelnen gedanklichen Abschnitte einer Rede werden bezeichnet als partes orationis (Teile einer Rede).
  1. Einleitung (exordium/prooemium) – Der Redner versucht, das Wohlwollen des Publikums zu erlangen und seine Aufmerksamkeit sicherzustellen.
  2. Erzählung (narratio) – Darauf folgt eine Schilderung des Sachverhaltes, um den es geht; bei der Gerichtsrede wird hier der Fall erzählt.
  3. Gliederung (propositio) der nachfolgenden Beweisführung
  4. Beweisführung (argumentatio) – Der eigentlich argumentierende Teil der Rede, in dem der Redner für die Glaubwürdigkeit seiner Sache argumentiert (confirmatio). Kann auch die Widerlegung der gegnerischen Argumente umfassen (confutatio).
  5. Redeschluss (peroratio/conclusio) – Schluss: Hier kann z. B. noch einmal an die Emotionen des Publikums appelliert werden.
  
Wirkungsweisen einer Rede
 
Officia oratoris heißen die Wirkungsweisen der Rede:
  • docere et probare (belehren, argumentieren)
  • conciliare et delectare (gewinnen, erfreuen)
  • flectere et movere (rühren, bewegen)
 
Stilhöhen einer Rede
 
Die antike Stiltheorie unterschied v. a. drei Stilebenen für Reden, die teilweise lose mit den Wirkungsweisen verknüpft wurden. Welche Stilebene wann zu wählen sei, war Gegenstand heftiger Debatten, von denen etwa Ciceros Orator Zeugnis ablegt. Cicero plädiert dafür, die Stilebene je nach dem Gegenstand der Rede zu wählen:
  • genus humile oder subtile: schlichter Stil ähnlich der Alltagssprache, arbeitet besonders mit einfacher Argumentation
  • genus medium oder mixtum: mittlerer bzw. gemischter Stil, typisch etwa für den wissenschaftlichen Vortrag
  • genus grande oder sublime: gehobener bzw. erhabener Stil, steht der dichterischen Sprache nahe, arbeitet stark mit Affekterzeugung
 
Monolog und Dialog
 
Für den freien Vortrag (Monolog) nutzt der Redner verschiedene rhetorische Figuren, Thesen, Prämissen und Argumente. Das Argument steigert hier die Prämisse oder These durch eine gezielte Konklusion, mit der der Redner sein Gegenüber zu überzeugen sucht. Durch die Anordnung dieser Elemente in der freien Rede (Steigerung, Reihung, Dialektik etc.) erzeugt der Sprecher Aufmerksamkeit und Spannung beim Publikum.
Im Dialog eines Gespräches gewinnt die Interaktion besondere Bedeutung. Weit mehr als beim Vortrag, der durchaus auch gewisse Interaktionen bilden kann, hat der Redner nun auf die verbalen und nonverbalen Reaktionen seines Gegenübers zu reagieren. Hierbei spielen gerade die körpersprachlichen Signale als Gradmesser der emotionalen Verfassung eines Gesprächspartners eine besonders große Rolle, die mitunter widersprüchlich sein kann. Sind nonverbale und verbale Aussagen unstimmig, spricht man von Inkongruenz. Die Anordnung der rhetorischen Elemente im Dialog hängt also vor allem von der Wirkung ab, die er erzielt.

Dienstag, 8. April 2014

Architektur und Kultur - Termine im April 2014 in den Regionen Stuttgart und Freiburg

VERANSTALTUNGSINDEX
 
Überregional:
I.01- Vortrag. Heidelberger Schlossgespräche. 01.04.2014. Heidelberg.
I.02- 14. Architekturfilmtage der Bayerischen Architektenkammer. 04. - 09.04.2014. München.
I.03- Fortbildung. "Proaktive Innenentwicklung - auf dem Weg zur nachindustriellen Stadt der Zukunft". 08.04.2014. Mannheim.
I.04- Festival der Bildenden Kunst "Quadriennale 2014 - Über das Morgen hinaus". 05.04. - 10.08.2014. Düsseldorf.
I.05- Ausstellung. "Tchoban Foundation - Neuerwerbungen". 12.04. - 13.06.2014. Berlin.
 
II. Stuttgart und Umgebung:
II.01- Diverse Veranstaltungen. Stadtbibliothek Stuttgart.
II.02- Diverse Veranstaltungen im Literaturhaus Stuttgart.
II.03- Vortrag. "Schalentragwerke - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft". 02.04.2014. Stuttgart.
II.04- Veranstaltungsreihe. "Ortstermin". Stuttgart.
II.05- 33. Ludwigsburger Architektur-Quartett. 03.04.2014. Ludwigsburg.
II.06- Lange Kunstnacht in Leonberg. 05.04.2014. Leonberg.
II.07- Architekturgespräche 2014. 10.04.2014. Stuttgart.
II.08- Diverse ifbau-Seminare (Architektenkammer Baden-Württemberg).
II.09- Finissage der Ausstellung "Das Unangreifbare war noch nie so meins". Sindelfingen.
II.10- 76. Stuttgarter Frühlingsfest. 19.04. - 11.05.2014. Stuttgart.
 
III. Freiburg, Südbaden und nördliche Schweiz:
III.01- Werkbericht. "Von der Sinnlichkeit des Betons - Marte.Marte Architekten | Weiler". 03.04.2014. Freiburg.
III.02- Colmar feiert den Frühling. 04. - 21.04.2014. Colmar.
III.03- Lesung. Katja Petrowskaja "Vielleicht Esther". 08.04.2014. Freiburg.
III.04- Ausstellung. "Baustelle Gotik - Das Freiburger Münster". Verlängert bis 05.10.2014. Freiburg.
III.05- Ausstellung. "Kunst trifft Natur". 06. - 17.04.2014. Freiburg.
III.06- Messe. "Gebäude. Energie. Technik". 11. - 13.04.2014. Freiburg.
III.07- Ausstellung. "Paul Chan - Selected Works". 12.04. - 19.10.2014. Münchenstein/Basel.
III.08- Kino. Mittwochskino der Architektur: " Fernand Pouillon, le roman d´un architecte". 16.04.2014. Mulhouse.
III.09- Vortrag. "Ein Haus im Hof". 22.04.2014. Basel.
III.10- Talk (EN). Philippe Rahm - Architektur der Atmosphären. 24.04.2014. Weil am Rhein.
 
IV. Was Sie noch interessieren könnte:
IV.01- Architekturvideos aus aller Welt.
IV.02- Youtube. Informationen zu ARCHICAD 17.
IV.03- Diverse Veranstaltungen. GRAPHISOFT Center Stuttgart.
 
 
DIE VERANSTALTUNGEN IM DETAIL
 
I. Überregional:
 
I.01- 14. Architekturfilmtage der Bayerischen Architektenkammer. 04. - 09.04.2014, Filmmuseum München, Sankt-Jakobs-Platz 1, 80331 München.
 
Auf dem Programm der 14. Architekturfilmtage der Bayerischen Architektenkammer stehen diesmal u.a. Filme über Alvar Aalto, Lina Bo Bardi, Le Corbusier, Oscar Niemeyer, Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton sowie als besonderes Schmankerl der französische Stummfilm „L’Inhumaine“ aus dem Jahr 1924, für den kein geringerer als Robert Mallet-Stevens die Hauptschauplätze entwarf: zwei Villen mit stark kubistischen Zügen.
 
Außerdem sind die Dokumentation der Restaurierungsarbeiten an der Villa Tugendhat sowie als deutsche Erstaufführung die spannende Dokumentation eines Architektenwettbewerbs zu sehen: Norman Foster, Frank Gehry, Zaha Hadid, Jean Nouvel und Dominique Perrault sind die Protagonisten des Films „The Competition“ von Angel Borrego Cubero, der den Wettbewerb für das Museo Nacional de Arte de Andorra begleitet hat. Stararchitekten, eine Regierung, gute Absichten: Sehen Sie selbst, was dabei herauskommt…
 
 
I.02- Fortbildung. "Proaktive Innenentwicklung - auf dem Weg zur nachindustriellen Stadt der Zukunft". 08.04.2014. Haus der Evangelischen Kirche, M 1, 1a, 68161 Mannheim.
 
Die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden verlangt eine vorausschauende Planung nach den – wieder aktuellen – Prinzipien der kompakten, dichten, gemischten und vielfältigen Stadt. Damit wird den zukünftigen Herausforderungen insbesondere des demographischen, soziokulturellen und wirtschaftlichen Strukturwandels sowie der Energieeffizienz und dem Klimawandel begegnet. Eine „proaktive“ Innenentwicklung zielt auf die effiziente und nachhaltige Sicherung attraktiver, zukunftssicherer Kommunen auf dem Weg zur nachindustriellen Stadt der Zukunft.
 
 
I.03- Festival der Bildenden Kunst "Quadriennale 2014 - Über das Morgen hinaus". 05.04. - 10.08.2014. Düsseldorf.
 
Die Quadriennale Düsseldorf 2014 schafft vielfältige Gelegenheiten, sich mit der Zukunft zu beschäftigen – und zu erkennen, wie stimulierend das Nachdenken über die Welt von morgen sein kann und wie viel in der Kulturgeschichte im Bemühen um eine bessere Zukunft immer wieder geleistet wurde.
 
13 Museen, Kunsthäuser und Partner-Institute präsentieren vom 5. April bis 10. August 2014 unter dem Titel "Über das Morgen hinaus" völlig unterschiedliche Zugänge zu diesem gemeinsamen Leitthema. Sie zeigen, wie stimulierend das Nachdenken über die Welt von morgen sein kann und wie viel in der Kulturgeschichte im Bemühen um eine bessere Zukunft immer wieder geleistet wurde. Die Quadriennale Düsseldorf 2014, das alle vier Jahre stattfindende Festival der Bildenden Kunst, öffnet sich diesmal mit einem umfangreichen Programm in den Stadtraum und lädt zur persönlichen Entdeckungsreise durch die Kunststadt Düsseldorf ein.
 
 
I.04- Ausstellung. "Tchoban Foundation - Neuerwerbungen". 12.04. - 13.06.2014. Tchoban Foundation – Museum für Architekturzeichnung Berlin, Christinenstraße 18a, 10119 Berlin.
 
Nach den erfolgreichen Ausstellungen „Piranesis Paestum“ und „Architektur im Kulturkampf“ steht bei der kommenden Ausstellung der Tchoban Foundation die zeitgenössische Architekturzeichnung im Mittelpunkt. Gezeigt werden unter anderem Werke von Oskar Niemeyer, David Chipperfield, Zaha Hadid, Aldo Rossi oder des bislang einzigen deutschen Pritzker-Preisträgers Gottfried Böhm. Außergewöhnlich ist das Großformat des japanischen Architekturbüros Bow-Wow zum BMW-Guggenheim-Lab-Projekt in New York aus dem Jahr 2011.
 
Eröffnung: 11. April, 19:00 Uhr
 
 
 
II. Stuttgart und Umgebung:
 
II.01- Diverse Veranstaltungen. Stadtbibliothek Stuttgart. Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart.
 
10.04. | 19.30 Uhr | Café LesBar
Auf fremdem Land
Assaf Gavron
Lesung und Gespräch in Deutsch und Hebräisch
 
Der israelische Schriftsteller Assaf Gavron erzählt in seinem neuen Roman von der absurden Realität des Lebens in den besetzten Gebieten im Westjordanland: Ist das denn zu viel verlangt? Etaniel Asis will doch nur einen Ort, wo er in Ruhe Kirschtomaten für seine Frau ziehen und eine Ziege halten kann. Doch kaum hat er seinen Wohnwagen neben einem kleinen freien Feld mitten im Westjordanland aufgestellt, kommen andere Siedler aus seinem Dorf dazu, es entstehen ein Kindergarten und eine Synagoge, und aus Amerika fließen Spendengelder – obwohl das alles nicht genehmigt ist …
Eintritt: EUR 5 | Ermäßigt EUR 3
In Zusammenarbeit mit dem forum jüdischer bildung und kultur e. V.
 
 
II.02- Veranstaltung im Literaturhaus Stuttgart. Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart.
 
07.04.14 20.00 Uhr
Schluss mit der Romantik des Städtebaus – wir müssen endlich konkret werden Das Europaviertel am Hauptbahnhof Stuttgart
 
Im Rückblick auf die Planung der ersten großen Erweiterung der Innenstadt Stuttgarts am Hauptbahnhof wird untersucht, welche Vorgaben und Entscheidungsprozesse für die weitere Stadtentwicklung, insbesondere im Rosensteinviertel in Stuttgart Nord, aber auch im Neckarpark neu definiert und weiter entwickelt werden müssen.
 
Veranstaltungsreihe: Architektur
Vortrag und Diskussion
 
 
II.03- Architekturgespräche 2014. 10.04.2014. Stuttgart.
 
Jahresthema 2014 "einfach gestalten" - für alle Generationen
 
Die gesellschaftlichen Veränderungen aufgrund des demografischen Wandels werden vielfach „nur“ als gesellschaftliche Herausforderung verstanden und thematisiert. Viel zu selten wird von Architekten und Stadtplanern damit die planerische Verantwortung für ein Planen und Gestalten für alle Generationen verbunden: Wünsche und Bedürfnisse ändern sich im Laufe des Lebens – sie werden differenzierter und orientieren sich mehr an der eigenen Individualität.
 
10.04.2014
einfach gestalten - mit wem?
Prof. (i.V.) Jörg Leeser, BeL Sozietät für Architektur BDA, Köln
Prof. (i.V.) Dr.-Ing. Susanne Hofmann, Die Baupiloten DA, Berlin
 
Moderator der Architekturgespräche: Christian Holl, Journalist und Publizist, Stuttgart
 
3 Abendveranstaltungen, jeweils 19.00-21.30 Uhr.
Die Anmeldegebühr von 20,- € gilt für alle drei Abende.
Die Anmeldung für einen der Abende beinhaltet die Teilnahme an allen drei Abenden.
 
 
II.04-  Diverse ifbau-Seminare (Architektenkammer Baden-Württemberg).
 
10.04.2014 | Karlsruhe      Passivhäuser entwerfen
 
10.04.2014 | Stuttgart       Raumakustik als Herausforderung für Architekten
 
29.04.2014 | Stuttgart       Farbe und Licht in der Architektur
 
 
II.05- Finissage der Ausstellung "Das Unangreifbare war noch nie so meins". Galerie der Stadt Sindelfingen, Marktplatz 1, 71063 Sindelfingen.
 
Ausstellung "Das Unangreifbare war noch nie so meins"
 
Susanne Windelen arbeitet als Professorin für Bildhauerei in ihrer Fachklasse an der Stuttgarter Kunstakademie mit ihren StudentInnen zu Themen der Plastik und Installation mit allen künstlerischen Möglichkeiten hin zu Bereichen wie Kinetik, Requisit und Spiel, Konstruktion und Materialität.
 
Ihre eigenen Werke wurden bereits 1997 in einer umfangreichen Ausstellung zusammen mit Werken von Jochen Fischer und Jo Schöpfer in unserer Galerie präsentiert (Drei bildhauerische Positionen junger Kunst in Deutschland).
 
II.06- 76. Stuttgarter Frühlingsfest. 19.04. - 11.05.2014. Cannstatter Wasen, Mercedesstraße 50, 70372 Stuttgart.
 
Der Wasen erwacht aus seinem Winterschlaf mit einem Paukenschlag: Vom 19. April bis 11. Mai 2014 sorgen rund 240 Schausteller, Wirte und Marktkaufleute auf dem 76. Stuttgarter Frühlingsfest für 23 tolle Tage. Ein Höhepunkt für Jung und Alt - fröhliche Stimmung in den Festzelten und abwechslungsreiche Attraktionen machen Europas größtes Frühlingsfest zu einem Erlebnis für die ganze Familie.
 
Vom traditionellen Kettenkarussell bis zum Höllenblitz, vom Riesenrad bis zur Wildwasserbahn, vom Autoskooter bis zur Achterbahn mit Doppel-Looping – eine Mischung, die den Wasenbesuch seit jeher für Groß und Klein zu einem besonderen Ereignis macht.
 
 
III. Freiburg, Südbaden und nördliche Schweiz
 
III.01- Colmar feiert den Frühling. 04. - 21.04.2014. Colmar.
 
Eine ideale Gelegenheit, um in dem malerischen Ambiente des historischen Stadtzentrums die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings zu genießen. Das 2 Wochen dauernde Festival ist aus dem Leben in Colmar nicht mehr wegzudenken: Die Märkte erstrahlen in bunten Frühlingsfarben und Hühner, Küken, Enten, Schafe, Forellen und Karpfen aus den umliegenden Bauernhöfen bevölkern die Stadt. Farbenfrohe Blumenbeete wecken Frühlingsgefühle und die Marktstände werden von den Schulen in Colmar kunstvoll bemalt.
 
Zwei große Frühlings- und Ostermärkte erwarten Sie auf den schönsten Plätzen der Stadt: Auf dem Dominikanerplatz und dem Alten Zollplatz bieten 70 Aussteller ihre Waren und Spezialitäten feil, alle mit einem engen Bezug zum Osterfest und dem Frühlingsanfang.
 
Drei Verkaufsausstellungen, von großer Bedeutung finden im Koïfhus statt: Coquille d'Art, Messe des dekorierten Ei, Patchwork-Werke (Déclinaisons textile) und  Points Passion. Eine ausgewählte Zahl an Künstlern für die Qualität und die Originalität ihrer Schöpfungen stellen ihre Werke und ihrer minuziösen Technik vor.
Ein Spaziergang von einem Markt zum anderen offenbart den architektonischen Reichtum der Stadt. Gepflasterte Gassen, Fachwerkhäuser, Wasserläufe, versteckte Plätze und historische Denkmäler... Colmar hat sich ein reiches Kulturerbe bewahrt und versteht es, seine Gäste zu bezaubern.
 
20 Klassik und Jazz Konzerte : Entdecken Sie die herausragenden Stätten des Kulturerbes in Colmar dank der Konzerte von „Colmar feiert den Frühling“: Martinsmünster, Kirche Saint Matthieu, Mediathek und Saal der Catherinettes.
 
 
III.02- Lesung. Katja Petrowskaja "Vielleicht Esther". 08.04.2014, 20:00 Uhr. Café Artjamming, Günterstalstraße 41, 79100 Freiburg.
 
Hieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Straße richtete – wer hat sie gehört? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, »mit nachlässiger Routine« – wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut?
Statt den gewaltigen Stoff dieser Familiengeschichte episch auszubreiten, schreibt Katja Petrowskaja von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Ungläubigkeit, Skrupel und ein Sinn für Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Debüts. 2013 wurde ein Ausschnitt daraus mit dem Ingeborg- Bachmann-Preis ausgezeichnet; in diesem Jahr ist das Buch für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.
 
 
III.03- Ausstellung. "Baustelle Gotik - Das Freiburger Münster". Verlängert bis 05.10.2014. Augustinermuseum, Augustinerplatz, 79098 Freiburg im Breisgau.
 
Die Baukunst des Mittelalters versetzt uns heute immer wieder in Staunen. Mit der Vollendung des Chors des Freiburger Münsters im Jahr 1513 erlebte die Gotik am Oberrhein einen letzten glanzvollen Höhepunkt.
 
Wie damals herausragende architektonische Meisterwerke geschaffen werden konnten, wird anlässlich des 500. Jubiläums der Chorweihe in einer Ausstellung von Augustinermuseum und Münsterbauverein Freiburg gezeigt. Mittelalterliches Bauen in allen Facetten – von der Planung über die Organisation bis hin zur technischen Realisierung und Finanzierung – wird hier erfahrbar.
 
 
III.04- Ausstellung. "Kunst trifft Natur". 06. - 17.04.2014. WALDHAUS FREIBURG, Wonnhaldestraße 6, 79100 Freiburg im Breisgau.
 
Kunst in der Natur und Natur in der Kunst – seit jeher drängt es die Menschen aller Kulturen, ihr jeweiliges Verhältnis zur Natur mit künstlerischen Mitteln auszudrücken. Die Pädagogische Ideenwerkstatt BAGAGE e.V. lädt alle zwei Jahre ihre Absolventen der Ausbildung zur Atelier- und Werkstattpädagogik bundesweit ein, um in einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt gestalterisch-schöpferische Antworten zu finden.  In der Ausstellung zeigt sich die Auseinandersetzung der Kunstschaffenden mit dem Thema Natur in vielfältigsten bildnerischen, plastischen und skulpturellen Mitteln und Techniken.
 
 
III.05- Messe. "Gebäude. Energie. Technik". 11. - 13.04.2014. Freiburg.
 
Die Gebäude.Energie.Technik ist die führende Messe für gewerbliche und private Bauherren, Immobilienbesitzer und Bauträger sowie Architekten, Planer, Fachhandwerker, Energieberater und kommunale Energiebeauftragte im Südwesten. Der GIH Landesverband Baden-Württemberg ist Kooperatiosnpartner der Messe.
 
Ob Wärmedämmung, Heiztechnik oder erneuerbare Energien – die Gebäude.Energie.Technik in Freiburg bietet ihren Besuchern einen hervorragenden Überblick über alle aktuellen Themen des energieeffizienten Bauens und Sanierens und der erneuerbaren Energien. Rund 200 Aussteller, über 11.000 Besucher und ein erstklassiges Rahmenprogramm mit Fachvorträgen, Bauherren- und Nutzerseminaren, Energieberatungen sowie geführten Messerundgängen machen sie zur führenden Messe zum Thema Energieeffizienz im Südwesten.
 
 
III.06- Ausstellung. "Paul Chan - Selected Works". 12.04. - 19.10.2014. Ruchfeldstrasse 19, CH-4142 Münchenstein.
 
Das Schaulager zeigt die erste umfassende Einzelausstellung des US-Künstlers Paul Chan (geb. 1973 in Hong Kong). Chan ist einer der vielseitigsten und überraschendsten Künstler seiner Generation und heute sicherlich eine der originellsten Stimmen der zeitgenössischen Kunst. Seine künstlerische Tätigkeit reicht von Skulpturen, Zeichnungen und Installationen bis zu Lichtprojektionen, Animationen, erfundenen Schriften und ortsspezifischen Interventionen. Anlässlich der Ausstellung geben das Schaulager und Chans Verlag Badlands Unlimited drei Publikationen heraus.
 
Vernissage: 11.04.2014 17.30 h
 
 
III.07- Kino. Mittwochskino der Architektur: " Fernand Pouillon, le roman d´un architecte". 16.04.2014, 20:00 Uhr. Cinéma Bel Air, 31, rue Fénelon, F-68100 Mulhouse.
 
Fernand Pouillon, geboren im Jahr 1912, konstruiert im Alter von 22 Jahren sein erstes Bauwerk. Im Laufe eines halben Jahrhunderts, plant und verwirklicht er eine Gesamtflaeche von 2 Millionen Quadratmetern, hauptsaechlich in Frankreich und Algerien. Aber seine Karriere erfaehrt eine gravierende Kehrtwendung im Jahr 1960. Eingesperrt, ruiniert und aus dem Architektenorden getilgt, gelangt er ins unabhaengige Algerien und wagt einen Neubeginn seiner Karriere. Der Film zeichnet die wichtigsten Ereignisse eines vor Energie und Arbeit strotzenden Lebens nqch. Von Marseille bis Timimoun ueber Aix und Paris, erzaehlt er das Schicksal dieses Genies der Architektur.
 
 
III.08- Vortragsreihe. "Ein Haus...". Verschiedene Termine (jeweils 18:15 Uhr) im April. Institut Architektur FHNW, Spitalstrasse 8, CH-Basel.
 
15.04.2014: Ein Haus mit Dachgarten.
Vorgestellt von Sabine Wolf, Landschaftsarchitektin Zürich
 
22.04.2014: Ein Haus im Hof.
Vorgestellt von Sibylle Aubort Raderschall, Landschaftsarchitektin Meilen
 
 
III.09- Talk (EN). Philippe Rahm - Architektur der Atmosphären. 24.04.2014, 18:00 Uhr. Vitra Design Museum. Charles-Eames-Straße 2, 79576 Weil am Rhein.
 
Philippe Rahm ist ein Visionär der Gegenwartsarchitektur. Er versteht Architektur nicht als räumliches Konstrukt, sondern als konstruierte Atmosphäre. Durch Eingriffe in Temperatur, Luftfeuchte oder Lichtwirkung moduliert er diese Atmosphären so, dass sich neue Raumerfahrungen ergeben. Rahm erläutert, was seine Projekte für die Zukunft des Bauens bedeuten könnten. Eintritt frei
 
 
 
IV. Was Sie noch interessieren könnte:
 
IV.01- Architekturvideos aus aller Welt
 
 
IV.02- Youtube. Informationen zu ARCHICAD 17.
 
 
IV.03- Diverse Veranstaltungen. GRAPHISOFT Center Stuttgart.
 
02.04.2014, 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
ARCHICAD Aufbaukurs
Stuttgart
 
09.04.2014, 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
ARCHICAD Aufbaukurs
Freiburg i.Br.
 
ARCHICAD für Neuinteressenten
Persönliche ARCHICAD Präsentation nach Terminvereinbarung

Donnerstag, 29. September 2011

Der Trüffel - Costa da Morte, Spanien von Ensamble Studio Architecture




Der Trüffel ist ein Stück der Natur errichtet mit der Erde, die von der Luft voll ist. Ein Raum innerhalb eines Steins, der aus den Grund sitzt und mit der Gegend mischt. Er tarnt, indem er die Prozesse der Mineralanordnung in seiner Struktur emuliert, und integriert mit der natürlichen Umwelt und stimmt mit seinen Gesetzen überein. Wir bildeten ein Loch im Boden und oben häuften auf seinem Umkreis den entfernten Mutterboden an, und wir erhielten einen Haltedike ohne mechanische Übereinstimmung. Dann verwirklichten wir die Luft, die ein Volumen mit Heuballen errichtet und überschwemmten den Raum zwischen der Erde und der errichteten Luft, um uns zu verfestigen es. Der gegossene Massenbeton wickelte die Luft ein und schützte sich mit dem Boden. Zeit verging und wir entfernten die Erde, die ein formloses Mass. entdeckt. Die Erde und der Beton tauschten ihre Eigenschaften aus. Das Land versah den Beton mit seiner Beschaffenheit und Farbe, seine Form und sein Wesentliches, und Beton gab der Erde seine Stärke und interne Struktur. Aber, was wir hergestellt hatten, war nicht noch Architektur, wir hatte fabriziert einen Stein. Wir ließen einige Schnitte unter Verwendung der Steinbruchmaschinerie seinen Kern erforschen und entdeckten sein Masseninnere, das mit dem Heu errichtet wurde, jetzt zusammengedrückt durch den hydrostatischen Druck, der durch Beton auf der schwachen Gemüsestruktur ausgeübt wurde. Um den Innenraum zu leeren, kam das Kalb Paulina an und genoß das 50m3 der nettesten Nahrung, von der sie für ein Jahr bis sie verließ ihren Lebensraum, bereits als Erwachsener und Wiegen von 300 Kilos ernährte. Sie hatte das Innenvolumen gegessen, und Raum erschien zum ersten Mal und stellte den Architekturzustand der Trüffel ein Schutz für die Tier- und Gemüsemasse nachher für eine lange Zeit seiend wieder her. Die Architektur überraschte uns. Seine Mehrdeutigkeit zwischen dem natürlichen und errichtet, die komplizierte Stofflichkeit, der das gleiche konstruktive Element, der unverstärkte Massenbeton, den kleinen Architekturraum zur Verfügung stellen könnte, an den verschiedenen Skalen. Von der formlosen Beschaffenheit seines Äußeren, zum heftigen Schnitt eines Schnittes, der seine Architekturberufung aufdeckt, führend zu den flüssigen Ausdruck der Innenverfestigung des Betons. Diese dichte Stofflichkeit, die den Vertikalewänden eine rusticated Skala gibt, kommt von der Größe der Ballen und kontrastiert zur ununterbrochenen Liquidität der Decke, die das Meer erwähnt, versteinert im Lintel des räumlichen Rahmens, der sublim zum Atlantik schaut und hebt den Horizont als die einzige angespannte Linie innerhalb des Innenraumes hervor. Zu den Raum mit dem ganzem Komfort und den lebenden Bedingungen zu versehen brauchte in der Architektur, wir nahm das " Cabanon" von Le Corbusier als Motiv, sein Programm und Maße neu erstellend. Es ist das " Cabanon von Beton" der Hinweis, der die Trüffel einen erfreulichen lebenden Raum in der Natur bildet, der hat uns angespornt und überwunden. Und die Lektion, die wir erlernen, ist die Ungewissheit die uns im Wunsch, mit unseren eigenen Händen zu errichten führte, ein Stück der Natur, ein nachdenklicher Raum, ein kleines Gedicht.





Der Trüffel - GRUNDRISS

Der Trüffel -SCHNITT A
Der Trüffel - SCHNITT B

Mittwoch, 15. Juni 2011

Selbständiglkeit: Von der Geschäftsidee zum Unternehmenskonzept

Ob eine Geschäftsidee gut ist zeigt sich, wenn sie in ein Konzept umgesetzt wird, das alle Punkte enthält, die für die Gründung und das Funktionieren einer selbstständigen Existenz wichtig sind:
 
Was soll produziert werden?
Welche Art Dienstleistung soll angeboten werden?
Welcher Standort wird gewählt?
Wie groß ist der Einzugsbereich?
Wer ist als Kunde zu gewinnen?
Wie groß ist der Kundenkreis?
Wie viele Wettbewerber gibt es auf diesem Markt?
Wie leistungsfähig sind sie?
Welche Kosten entstehen mit der Gründung und in der ersten Zeit der Tätigkeit?
Welches Startkapital wird gebraucht?
Wer bringt es auf?
Welche finanziellen Hilfen sind möglich?
An welche Bedingungen sind sie geknüpft?

Damit Sie diese und weitere Fragen beantworten können, erhalten Sie von Ihrem Berater Hinweise und Unterlagen, die zu einem Unternehmenskonzept hinführen. Dieses Konzept ist die Grundlage für Ihre endgültige Entscheidung, ob Sie sich selbstständig machen.

Und immer wieder: das Geld

Ob die Voraussetzungen für eine Förderung durch die vielfältigen Bundes- und Länderprogramme vorliegen, muss im Beratungsgespräch geklärt werden. Wichtig ist, dass öffentliche Fördermittel immer vor der Existenzgründung beantragt werden müssen. Gehen Sie vor Entscheidungen über einen Förderungsantrag keine Verpflichtungen ein! 

KfW Mittelstandsbank

Existenzgründer, die eine Orientierungsberatung wünschen, werden bei der Bank von Finanzierungsexperten über das Serviceangebot und Finanzierungsmöglichkeiten informiert.
Diese Information können Sie wie folgt abrufen:
Info-Telefon: 0 18 01/ 24 11 24 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise abweichend)
Internet: http://www.kfw-mittelstandsbank.de

Sich absichern

Als Arbeitnehmer/in waren Sie in der Regel pflichtversichert. Nach einer Existenzgründung müssen
Sie die Art Ihrer Absicherung bei Krankheit, im Alter, bei Unfall usw. neu bestimmen. Beziehen Sie dies und auch die daraus entstehenden finanziellen Belastungen in Ihre Planungen und Ihre Entscheidung mit ein.

Sich selbstständig machen? Tips & Tricks

Es gibt verschiedene Wege aus der Arbeitslosigkeit. Ein interessanter, nicht risikofreier aber auch lohnender Weg kann der in die Selbstständigkeit sein. Gerade dieser Weg muss aber sehr sorgfältig geplant und überlegt werden. Wer ihn gehen will, sollte fachmännische Beratung und Unterstützung in Anspruch nehmen.

Warum sollten Sie überhaupt darüber nachdenken, sich selbstständig zu machen?

Manche finden in der Gründung einer selbstständigen Existenz eine Alternative zur Arbeitslosigkeit. Andere haben schon längst eine Geschäftsidee und sehen nun die Chance, sie zu verwirklichen.
Wieder andere wollen unabhängig werden. 

Was ist Ihnen wichtig? Was wollen Sie erreichen?

Was interessiert Sie? Was können Sie? Was wollen Sie?

Vielleicht haben Sie schon eine Geschäftsidee. Es gibt Bücher darüber. Auch Beratungsstellen geben Anregungen.


Soll aber die Geschäftsidee kein Luftschloss bleiben, dann braucht sie eine sichere Grundlage. 

Was haben Sie gelernt? Passen Ihr Wissen und Ihre Erfahrung zu Ihrer Geschäftsidee? Welches Arbeitsfeld Sie auch immer für sich wählen – Sie werden dazulernen müssen. Sind Sie dazu bereit?

Eine Existenzgründung bringt Freude am Fortschritt, aber auch Belastungen. Sind Sie belastbar, hartnäckig und durchsetzungsfähig genug, auch Zeiten der Unsicherheit durchzustehen? Wird Ihre Familie Sie unterstützen? 

Lohnt es sich, selbstständig zu werden? 

Die Anforderungen sind hoch. Wochenarbeitszeiten von 60, auch 70 Stunden werden zumindest in den ersten Jahren keine Ausnahme sein. 
Trotz intensiver Anstrengung kommen manche ins Stolpern. Die Erfahrung zeigt aber, dass zwei von drei Existenzgründern die ersten fünf Jahre erfolgreich überstehen. Wer die anfängliche Durststrecke durchsteht, kann mit überdurchschnittlichem Einkommen rechnen.
Das Einkommen ist nur ein Teil des Lohns der Arbeit. Wer gerne selbstständig plant und entscheidet, Freude am Neuen hat, wer durch Leistung unmittelbaren Erfolg sucht und wer auch von einem gelegentlichen Misserfolg nicht sofort umgeworfen wird, kann in der neuen Aufgabe Freude und Ansporn finden.

Wenn Sie all dies überlegt haben und sich für eine Existenzgründung interessieren, dann gilt es, Informationen zu sammeln und Rat einzuholen. Umfassende, zuverlässige Informationen und fachkundige Beratung können die Risiken, die jede Existenzgründung mit sich bringt, deutlich verringern.

Wer informiert und berät?

Wer viel fragt, erhält viele Antworten. Sie können gar nicht genug Informationen bekommen.
Kompetente Ansprechpartner sind beispielsweise Steuerberater, erfahrene Unternehmensberater, Berater der Fachverbände, Kreditinstitute und Gründungszentren sowie – immer wenn es um Verträge
geht – Rechtsanwälte und Notare. 
Ihr erster Weg sollte Sie jedoch zum Existenzgründungsberater der nächstliegenden lndustrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer führen. Anschrift und Telefonnummer erhalten Sie bei Ihrem Arbeitsvermittler in der Agentur für Arbeit. 
Die Berater der Kammern bieten von einer ersten orientierenden Beratung über Geschäftsideen und -möglichkeiten bis zu Details der Rechtsform eines neuen Unternehmens und seiner Finanzierung ein breites Informationsangebot. Sie sollten es auf jeden Fall nutzen.

Formen der Selbständigkeit

Welche Gründungsform Sie für Ihr Unternehmen wählen, ist auch eine „Typfrage“: Für alle Typen gibt es die passende Gründungsform. Hier eine Auswahl: Neugründung, Franchising, Beteiligung, Nachfolge/Übernahme, Kleingründung, Spin-offs, Start-ups, E-Business:
  • Neugründung
  • Franchising
  • Beteiligung
  • Unternehmensnachfolge / Übernahme
  • Kleingründung
  • Spin-offs
  • Die virtuellen Start-ups
  • E-Business

Neugründung

Sie wollen Ihre Geschäftsidee von Anfang an verfolgen und aufbauen? Dann ist die Neugründung das Richtige für Sie. Sie können alles genau so machen, wie Sie es sich vorstellen. Gleichzeitig sind Sie als Neugründer natürlich auch allein dafür verantwortlich, ob Ihr Vorhaben gelingt oder nicht. Sie können nicht auf bestehende Kundenbeziehungen oder auf erfahrenes Personal zurückgreifen und tragen entsprechend das volle Risiko.

Franchising

Franchise-Nehmer „mieten“ ein Geschäftskonzept von einem Unternehmen, dem Franchise-Geber. In der Regel können Sie auf diesem Weg mit einer bewährten Geschäftsidee direkt durchstarten, denn Sie verkaufen die Produkte oder Dienstleistungen des Franchise-Gebers. Wenn Sie sich für eines der Geschäftskonzepte entscheiden, werden Sie in der Regel durch Trainings beim Aufbau Ihres Geschäfts unterstützt. Vor Abschluss des Vertrags sollten Sie prüfen, ob das Franchise-Produkt zu Ihnen passt: Gibt es ausreichende Schulungen zur Betriebsvorbereitung? Fallen hohe Lizenzgebühren an? Hüten Sie sich vor „schwarzen Schafen“, die kein ausgereiftes Konzept vorlegen können.

Beteiligung

Wer das Geld, aber keine passende Idee für eine eigene Firma hat, kann sich an einem Unternehmen beteiligen. Dabei erwerben Sie durch Kapitalbindung an Personen- oder Kapitalgesellschaften Gesellschaftsrechte. Bevor Sie sich an einem Unternehmen beteiligen, sollten Sie die Firma, ihre Produkte und finanzielle Lage umfangreich bewerten lassen. Auch Firmen, die sich noch in der Gründungsphase befinden, suchen oft Menschen, die ihnen mit Geld oder Erfahrung zur Seite stehen. Es gibt sowohl stille als auch tätige Beteiligungen.

Unternehmensnachfolge / Übernahme

Viele, vor allem familiengeführte Unternehmen haben Probleme, einen Nachfolger für die Firmenleitung zu finden. Eine Unternehmensnachfolge ist immer mit Besonderheiten verbunden. Der Vorteil ist: Sie müssen nicht von Null anfangen, sondern übernehmen einen laufenden Betrieb. Daher ist es wichtig, sich die betriebswirtschaftlichen Zahlen aus der Vergangenheit sehr genau anzusehen. Von Nachteil kann sein, dass der bisherige Firmenchef unter Umständen sein Unternehmen stark geprägt hat.

Kleingründung

So bezeichnet man Existenzgründungen, deren Kapitalbedarf bei unter 25.000 Euro liegt. Sie bieten in der Regel nur dem Gründer selbst einen Arbeitsplatz. Wer neben seiner Festanstellung ein Geschäft aufbaut, für das er oder sie nicht zwölf Stunden am Tag arbeiten kann, gilt als Kleingründer. Dies nennt sich Nebenerwerbsgründung. Hier reichen die Erträge meist nicht dazu aus, den Lebensunterhalt vollständig zu bestreiten. Der Vorteil von Kleingründungen: Sie halten das Risiko gering. Die Startkosten sind niedrig und Sie tragen keine Verantwortung für Personal. Zum Problem kann werden: Viele Kleingründer fühlen sich nicht als „echte“ Unternehmer und treten entsprechend unprofessionell auf. Planen Sie daher Ihr Vorhaben genauso gut, wie Sie die Gründung einer „großen“ Firma vorbereiten würden.

Spin-offs

Bei einem Spin-off wird ein Teil eines Unternehmens aus der bestehenden Firma ausgegliedert. Dies können zum Beispiel eine Forschungsabteilung eines Instituts oder eines Großunternehmens, aber auch Bereiche wie Lager, Versand, Wartung, Montage, Marketing, EDV und Zulieferbereiche sein. Der ausgegliederte Teil wird damit zu einer eigenständigen Firma. So können sie eigene Gewinne erzielen. Meist besteht weiterhin eine enge Verbindung zur Mutterfirma.

Die virtuellen Start-ups

Mit einer guten Idee haben Sie immer noch gute Chancen, mit einem Internet-Start-up Ihren Weg zu machen. Wenn Sie sich mit einem Start-up selbständig machen wollen, brauchen Sie - mehr noch als in anderen Branchen - eine einzigartige Idee. Sie müssen die Technik, die den Anwendungen zugrunde liegt, perfekt beherrschen. Viele Start-ups haben eigene Technologien und Softwareprogramme für ihre Angebote entworfen. Nach dem Platzen der Internetblase Anfang des Jahrtausends ist es für Start-up-Gründer schwieriger geworden, Geld von Kapitalgebern zu bekommen.

E-Business

Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen ausschließlich über das Internet vertreiben, sind im E-Business tätig. Auf den ersten Blick bietet E-Business den Vorteil, dass man keine teuren Geschäftsräume anmieten muss. Aber unterschätzen Sie die Kosten nicht: Wer eine gut funktionierende E-Business-Firma gründen will, muss Kapital in die Technik stecken. Denn nur wenn E-Mail, Internet und der Online-Shop funktionieren, werden Kunden gern mit Ihnen zusammenarbeiten. Damit Sie im Netz gefunden werden, müssen Sie gezieltes Web-Marketing betreiben. Außerdem müssen Sie beziehungsweise Ihre Mitarbeiter sich bestens mit der Internettechnologie auskennen.

Donnerstag, 7. April 2011

Pritzker Price an Souto de Moura 2011

Pritzker Price an Souto de Moura

Mit der Preisvergabe an den Portugiesen Eduardo Souto de Moura (*1952) geht der renommierte und immer wieder mit dem Nobelpreis verglichene Pritzker Architecture Price in diesem Jahr zum zweiten Mal nach Portugal (nach Alvaro Siza 1992); Souto de Moura hofft, dass der Preis dazu beiträgt, „Portugal wieder nach oben zu bringen" 

Eduardo Elísio Machado Souto de Moura, auch kurz Souto Moura (* 25. Juli 1952 in Porto) ist portugiesischer Architekt.
Er gilt als einer der prominentesten Vertreter zeitgenössischer portugiesischer Architektur aus den Reihen der Escola do Porto. Für sein Lebenswerk wurde er 2011 mit dem Pritzker-Preis, dem wichtigsten Architekturpreis, ausgezeichnet.




2 casas en Ponte de Lima
The New Museum of Contemporary Art, in New York

Mittwoch, 6. April 2011

Der Solar Decathlon Virginia Tech Lumenhaus, USA

Außengebäudeeingang Virginia-Technologie Lumenhaus Vereinigte Staaten.

Lumenhaus hat 2010 SolarDecathlon Europa gewonnen. Lumenhaus durch Virginia-Technologie-Schule der Architektur + des Entwurfs, Blacksburg, Virginia, ist ein schönes angetriebenes Solarhaus mit Nullenergie mit einem Fokus auf dem Architekturentwurf (attraktiv), Energieeffizienz (Komfort) entworfen, der Marktfähigkeit (erschwinglich) und Nachhaltigkeit (grüner Gebäudeentwurf - Eco freundlich) . Die Ideale der Sonnenenergie herzustellen, integriert die spätesten Technologien und die Architekturtechniken wie „Eclipsys“ Farbtöne und Isolierungsverkleidungen, die autonom entfaltet werden, um auf Wetterbedingungen dementsprechend zu reagieren.
Außengebäudeeingang Virginia-Technologie Lumenhaus Vereinigte Staaten

Das LUMENHAUS Gebäude als Nullenergie Haus ist ein schönes und Energiesparendes Solarhaus, das durch die Sonne funktioniert, und auch enthaltene passive Energiesysteme, leuchtende Heizung und auswechselbare und/oder zurückführbare Quellen. Das SolarDecathlonhaus ist für räumliche Klarheit, Vollständigkeit des Materials, Qualität des Lichtes bestimmt, und die Energieleistung den Benutzerkomfort so nicht kompromittierend.

InnenLumenhaus Wohnzimmer- und Kücheraum InnenLumenhaus 
Entwurfsentscheidungen und materielle Vorläufer zielen darauf ab, Innenverschmutzungsstoffe zu verringern, die globale Erwärmung herabzusetzen, Abfall zu verringern, aufbereiteten Inhalt einzuschließen, niedrige dargestellte Energie in der Fertigung und Produktion darzustellen, begrenzen der Zerstörung des Lebensraums und erneuern schneller Betriebsmittel. Der stützbare Hauptentwurf hebt Vollständigkeit und Ausdauer hervor. Materialauswahl und Bestandteile basiert auf dem Grundbedarf der Klimaerhaltung und des Energieverbrauchs, sowie die Langlebigkeit jedes Produktes.

interior Virginia Tech Lumenhaus Wohnzimmer

Wie von Robert Dunay beschrieben, haben Direktoren der Virginia-Technologie für Entwurfs-Forschung, die Technologie im LUMENHAUS verwendet, den Verbrauchern und den Erbauern dargestellt, die Energiesparende Häuser und Solarleben zum Anzeigen des attraktiven Hauptentwurfs und auch funktionell fähig bleibt. Indem sie die Architektur- und Technikaspekte des Entwurfs ausrichteten, waren Entwerfer in der Lage, einen Ausgangsentwurf zu betrachten, der vollkommene Harmonie zu scheinen ist und verursacht innen eine große lebende Erfahrung. Mit verbesserter Forschung über Entwurf und grüner Technologie ist dieser Hauptentwurf in der Lage gewesen, eine Mappe des Energiesparenden Gebäudes zu entwickeln.
Lumenhaus Hauptinnenplan Architekturzeichnung
Architekturzeichnung Lumenhaus Südwand-Gebäudeabschnitt

Erfolg - Misserfolg _ Schlüsselfaktoren für den Erfolg _ Strategien, die direkt zu Erfolg führen (sollen)



Schlüsselfaktoren für den Erfolg


TEAM


ERFAHRUNG


INVESTMENTPROZESS


NETZWERK






Erfolg oder Misserfolg, woran liegt das?

Haben Sie schon von dem Satz gehört: „Erfolgreiche Menschen entwickeln authentische Verhaltensweisen. Leider ist die Mehrheit „nicht“ bereit, sich mit sich auseinanderzusetzen!“?

- Prüfen Sie womit Sie sich identifizieren.

- Erfolgreiche Menschen bleiben fokusiert.


Tägliche Übung
 
Durchlaufen Sie diese Übung so oft wie möglich in der kommenden Woche , aber mindestens 1 x pro Tag! Halten Sie sich genau an die Anweisungen, denn nur so erzielen Sie ein maximales Ergebnis!

Übung:

1. Wo habe ich mich mit der Verhaltensweise eines Menschen identifiziert, die mich nicht fördert? Mir fällt als erstes ein... (Bitte fassen Sie diese Übernahme in einem kurzen Satz zusammen und schreiben Sie sie auf.)

SEHR WICHTIG: Bitte laufen Sie die Übung immer nur mit einer konkreten Situation durch.

1. Mit welcher inneren Einstellung kann ich es in Zukunft vermeiden, mich negativ zu infizieren und stattdessen förderliche Verhaltensweisen annehmen und adaptieren? (Achten Sie darauf, dass Ihre Antwort nicht abhängig ist von äußeren Gegebenheiten, sondern auf Ihren inneren Qualitäten basiert Z.B.: “Ich wachse und bin immer einen Schritt voraus!“)
2. Ich sehe mich in einem geistigen Bild in Zu­kunft agieren!
3. Mein Handeln wird dazu führen, dass ich...
4. Ich beschreibe und emp­finde es noch positiver.
5. Ich formuliere einen kurzen Satz (Erfolgsmuster), der möglichst genau mein Handeln be­schreibt. Bitte tun und gleich aufschreiben!
6. Ich entscheide mich dafür, entspre­chend zu handeln. (Bitte bewusst tun)
7. Ich werde mein neues Erfolgsmuster verwirklicht haben bis zum... Bitte genaues Datum aufschreiben!
8. So zu handeln und diesen Einsatz zu bringen, dabei fühle ich mich... Ggf. modifizieren bis positiv!
 


eine Möglichkeit -> Xing


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