Der aed ist eine von Stuttgarter Ingenieuren, Architekten und Designern gegründete Initiative, deren Ziel es ist, die große Gestaltungskompetenz in der Region Stuttgart - vom Produkt- und Grafikdesign über Multimedia und Engineering bis hin zur Architektur - zu fördern und der Öffentlichkeit nahezubringen.
Architekten, Graphiker, Designer, Ingenieure und andere Gestalter, die unsere gebaute Umwelt und die Produkte unser tägliches Leben gestalten: sie alle berichten und diskutieren auf Einladung des aed über aktuelle Projekte ebenso wie grundlegende Fragestellungen. Insbesondere der studentische Nachwuchs wird so gefördert und zu einer Beschäftigung mit anderen Disziplinen angeregt. Innerhalb der Fachwelt wird ein Diskurs ermöglicht, der zu einer die Disziplinen übergreifenden Fortentwicklung der Gestaltungskompetenz in unserer Region führen soll.
Der aed hat es sich darüber hinaus zum Ziel gesetzt, die breite Öffentlichkeit einzubinden, sie zu informieren und an der Diskussion über die Gestaltungsfragen unserer Zeil teilhaben zu lassen. Das allgemeine Bewusstsein für die Vielfältigkeit und die Bedeutung guter Gestaltung soll so gefördert und geschärft werden.
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Montag, 21. März 2011
Sonntag, 20. März 2011
Raumpilot - Wüstenrotstiftung
Die von der Wüstenrot Stiftung herausgegebene vierbändige Reihe »Raumpilot« zum Sonderpreis im Schuber: Der erste Band »Raumpilot Grundlagen« schafft die gemeinsame Basis für drei ergänzende Vertiefungsbände dieser neuartigen, an den Bedürfnissen des 21. Jahrhunderts orientierten Gebäudelehre. »Raumpilot Arbeiten« stellt Industrie- und Gewerbebauten in den Mittelpunkt; »Raumpilot Lernen« konzentriert sich auf das Entwerfen von Schulgebäuden; »Raumpilot Wohnen« beleuchtet sämtliche Aspekte des Wohnens. Entstanden ist ein Leitfaden, der die wesentlichen Entwurfsparameter analysiert und vergegenwärtigt. Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Studierende, Architekten und Planer.
Dienstag, 15. März 2011
Auszug: 10 Grundsatzpunkte aus dem Buch "Desingmodelle" von Ben van Berkel
Auszug: 10 Grundsatzpunkte aus dem Buch "Desingmodelle" von Ben van Berkel
Die erste Falle ist diejenige, in die man als Student geraten könnte. Parametrische Entwurfsverfahren haben dazu geführt, dass das Technische ins Zentrum rückte, das gewünschte Resultat aus dem Blickfeld geriet und eine tödlich homogene Fülle von "Avantgarde-Entwürfen" entstand.
Punkt 2In die zweite Falle sind die coolen Typen gegangen. Auch kritische, konzeptuelle Architektur kann sich nicht weiter entwickeln. Die nichtig-leere Haltung "dagegen zu sein" verwandelt sich – auf die Architektur bezogen – in unverblümte Heuchelei. Man betrachte nur die Beispiele dafür, wie unter dem Vorwand kritischer Gesinnung ein neuer Markt aufgespürt wurde.
Punkt 3Auf die Glücklichen schließlich wartet die dritte Falle. Es ist die Situation der Stars. Die Entwürfe sind übermäßig organisiert und in gewisser Weise vorverpackt, marktorientiert und diktiert von Trends und Moden.
Punkt 4
Zum durchdachten, differenzierten Experimentieren gehört der Ausgleich zwischen einem prozessorientierten Ansatz mit seinem offenen Ausgang und einer anhaltend maßgebenden fachlichen Version, die eine Ausformulierung langfristiger Zielvorstellungen verlangt.
Punkt 5
Die Formulierung dieser treibenden Ambition in architektonischen Begriffen macht die Formulierung von Konzepten nötig, die sprachlich ausgedrückte Ideen mit konstruktiven, kompositorischen und organisatorischen Paradigmen verbinden.
Punkt 6
Es gibt heute keinen ästhetischen Diskurs, sondern einen nicht unproblematischen ethischen Diskurs. Das Entwurfsmodell ist der Versuch, Vorurteile und zu Tode gerittene Argumente durch die Formulierung "trockener" Konzepte zu umgehen, die noch frei sind von den Manipulationen, für die unser Beruf so fatal anfällig ist.
Punkt 7
Wir brauchen ein Korrekturinstrument; Entwerfen kennt keine Grenzen. Das Designmodell ist ein Eichmaß, das dabei hilft, Gelungenes von Irrwegen zu unterscheiden.
Punkt 8
Das Designmodell stellt dem entwerfenden Architekten nicht etwa ein einziges wichtiges Paradigma zur Verfügung, sondern integriert mehrere Elemente. Es stellt nicht nur einfach fest: "Fläche" oder "Falte"; es instrumentalisiert dieses Konzept vielmehr, um die realen Bestandteile eines verwirklichten architektonischen Werks einzubauen.
Punkt 9
Das Designmodell ist ein Prototyp und kann sich entwickeln und in wechselnden Situationen und Projekten eingesetzt werden.
Punkt 10
Das Designmodell bündelt Komplexität: es integriert Verkehrslenkung, Konstruktion, Budget, Programme und Ausrichtung ebenso wie sein eigenes Grundprinzip.
Mittwoch, 2. März 2011
Industriebau - Dachabdichtung bei nicht genutzten Dachflächen
Dachabdichtung bei nicht genutzten Dachflächen
Anforderungen an die Dachabdichtung müssen durch entsprechende Eigenschaften der zu verwendenden Stoffe sichergestellt werden. Sie müssen unter Berücksichtigung der Einbauart sowie der jeweiligen Beanspruchungen im Zusammenwirken mit anderen Teilen der Flachdachabdichtung und des Dachaufbaus besonders folgenden Anforderungen genügen:
•Wasserdichtheit bei den zu erwartenden Beanspruchungen
•Standfestigkeit, Dehnfähigkeit und Reißfestigkeit unter Verformungen, Temperaturen und Windbelastungen
•ausreichende Perforationsfestigkeit
•ausreichende Dimensionsstabilität
•ausreichende Widerstandsfähigkeit gegen UV-Strahlen
•genügend widerstandsfähig gegen Angriffe von Mikroorganismen
•Brandverhalten nach DIN 4102-7 oder DIN V ENV 1187 (BRoof (t1) oder BRoof (t3))
Die Nutzungsdauer der Dachabdichtung darf sich im eingebauten Zustand unter den vorgenannten Eigenschaften nicht nachteilig verändern.
Die Dachabdichtung muss gegen Flugfeuer und strahlende Wärme widerstandsfähig sein nach DIN 4102-4 oder Prüfzeugnis nach DIN 4102-7 oder DIN V ENV 1187 Prüfverfahren 1 zur Beanspruchung von Bedachungen durch Feuer von außen.
Die Dachabdichtung ist auf dem Dachaufbau mechanisch zu befestigen. Die Befestigungselemente für die mechanische Befestigung der Wärmedämmung und der Dachabdichtung sind als Punktbefestigungen oder Linienbefestigungen herzustellen.
Bei verklebten Dachaufbauten kann die erste Abdichtungslage bei einer zweilagigen Dachabdichtung aus einer Polymerbitumen-Kaltselbstklebebahn auf geeigneter Wärmedämmung hergestellt werden.
Anforderungen an die Dachabdichtung müssen durch entsprechende Eigenschaften der zu verwendenden Stoffe sichergestellt werden. Sie müssen unter Berücksichtigung der Einbauart sowie der jeweiligen Beanspruchungen im Zusammenwirken mit anderen Teilen der Flachdachabdichtung und des Dachaufbaus besonders folgenden Anforderungen genügen:
•Wasserdichtheit bei den zu erwartenden Beanspruchungen
•Standfestigkeit, Dehnfähigkeit und Reißfestigkeit unter Verformungen, Temperaturen und Windbelastungen
•ausreichende Perforationsfestigkeit
•ausreichende Dimensionsstabilität
•ausreichende Widerstandsfähigkeit gegen UV-Strahlen
•genügend widerstandsfähig gegen Angriffe von Mikroorganismen
•Brandverhalten nach DIN 4102-7 oder DIN V ENV 1187 (BRoof (t1) oder BRoof (t3))
Die Nutzungsdauer der Dachabdichtung darf sich im eingebauten Zustand unter den vorgenannten Eigenschaften nicht nachteilig verändern.
Die Dachabdichtung muss gegen Flugfeuer und strahlende Wärme widerstandsfähig sein nach DIN 4102-4 oder Prüfzeugnis nach DIN 4102-7 oder DIN V ENV 1187 Prüfverfahren 1 zur Beanspruchung von Bedachungen durch Feuer von außen.
Die Dachabdichtung ist auf dem Dachaufbau mechanisch zu befestigen. Die Befestigungselemente für die mechanische Befestigung der Wärmedämmung und der Dachabdichtung sind als Punktbefestigungen oder Linienbefestigungen herzustellen.
Bei verklebten Dachaufbauten kann die erste Abdichtungslage bei einer zweilagigen Dachabdichtung aus einer Polymerbitumen-Kaltselbstklebebahn auf geeigneter Wärmedämmung hergestellt werden.
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